Psychische Probleme nehmen in unserer Gesellschaft immer mehr zu. Woran mag das liegen? Warum erkranken Menschen immer mehr an ihrer Psyche? Seelische Erkrankungen stellen eine noch nie da gewesene Herausforderung für unser Gesundheitssystem dar.

Das Problem an der Sache ist, dass die Psyche niemand sehen kann. Wenn jemand körperlich krank ist, dann sind die Folgen meist offensichtlich.
Aber was tun, wenn die Seele krank ist? Liegt das Problem dann in deinem Gehirn? Oder in deinem Nervensystem? Wie von vielen Psychiatern behauptet wird?

Ich finde, dass diese Problematik etwas differenzierter betrachtet werden sollte. Es tun sich für mich viele Fragen zu diesem Thema auf:

  • Wie soll der Arzt Minderwertigkeitsgefühle behandeln?
  • Helfen dabei Pillen?
  • Wie sollen Alkoholabhängigkeit geheilt werden?
  • Wie können wir Depressionen überwinden?

Ich beschäftige mich schon seit fast 20 Jahren mit diesen Themen. Vor allem deshalb, weil ich an einer sehr ernstzunehmenden psychischen Erkrankung litt. Ich kämpfte mit Depressionen und Angststörungen. Erst als ich beschloss einen individuellen Weg der Heilung zu gehen, konnte ich meine Probleme vollständig auflösen.

Ich habe jemanden kennen gelernt, der sich ebenfalls mit diesen Themen sehr intensiv beschäftigt. Er ist ein renommierter deutscher Psychologe und Psychotherapeut. Unter anderem betreibt er den erfolgreichsten deutschsprachigen Blog zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.

Roland Kopp-Wichmann ist ein sehr kompetenter und umsichtiger Therapeut, von dem viele Menschen lernen können. Zum Thema: “psychische Probleme bewältigen” ist er ein echter Profi. Ich bin unglaublich glücklich darüber, dass er sich bereit erklärt hat mit mir dieses Interview zu machen.

Du kannst die folgenden Zeilen wirklich genießen…

kopp-wichmannEin Interview mit Roland Kopp-Wichmann

In ihrem Kurs: “In 66 Tagen Gewohnheiten ändern” sprechen sie darüber, dass das Gehirn neuroplastisch ist. Soweit ich die schulmedizinischen Behandlungssansätze verstehe, spielt sich die Psyche im Gehirn ab. Können negative Gewohnheiten auch zu seelischer Krankheit führen? Oder anders gefragt: Welche Rolle spielen Gewohnheiten in der Entstehung von seelischen Erkrankungen?

Es sind vor allem Gewohnheiten wie negative Gedankenspiralen wie „Ich bin nichts wert“, „Ich kann nichts“, „Ich bin nicht liebenswert“, die zu seelischen Krankheiten führen können.
Für das Gehirn sind solche Gedanken „wahr“ und in einer guten Psychotherapie kann man den Grund für diese negativen Glaubenssysteme herausfinden und bearbeiten.

Gibt es so etwas wie “heilvolle Gewohnheiten”. Ich meine Gewohnheiten, die den Menschen helfen sich von psychischen Problemen zu befreien? Wie kann Mann/Frau diese entwickeln?

Das sind vor allem angemessene Bewegung und befriedigende Beziehungen. Bei Depressionen zum Beispiel ist der positive Effekt von Ausdauertraining gut belegt. Das Problem dabei ist, dass depressive Patienten aufgrund des verminderten Antriebs schwer zu motivieren sind, sich zu bewegen.

Lesestipp: Wie sie schlechte Gewohnheiten ändern – in nur 4 Schritten

Eine seelische Krankheit betrifft häufig nicht nur die Person selbst, sondern die ganze Familie. Wenn jemand zum Beispiel an einer Depression leidet, dann leidet meist die ganze Familie mit. Was würden sie den Angehörigen von depressiven Menschen empfehlen? Wie soll der/die Partner/In damit umgehen? Wie sollen die Kinder des Betroffenen damit umgehen?

Depressive Familienangehörige brauchen viel Verständnis und keine Aufforderung, „sich doch zusammenzureißen“. Wichtig ist es für die Familie, Suizidäußerungen ernst zu nehmen und sofort einen Psychiater hinzuziehen.

Ansonsten müssen Angehörige gut für sich sorgen, damit sie von der Sorge und den schweren Gedanken nicht auch niedergedrückt werden und sich verausgaben. Den Kindern sagt man am besten, dass derjenige krank ist und es nichts mit den Kindern zu tun hat.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Bewusstsein der Bevölkerung für psychische Erkrankungen sehr zum Positiven hin verändert. Siehe das Thema: Burn-out.
Es gibt jedoch immer noch Graubereiche, wie zum Beispiel Alkoholabhängigkeit. Während Burn-out in manchen Fällen sehr positiv gesehen wird (nur die Fleißigen und Braven landen im Burn-out) werden Alkoholkranke noch immer stigmatisiert. Was meinen Sie woran das liegen könnte?

Burn-out ist ja nichts anderes als eine Erschöpfungsdepression, nur eben ein schönerer Name. Die Akzeptanz für Depression hat sich etwas gebessert, weil viel Aufklärung betrieben wurde, dass das jeden treffen kann. Auch dass Prominente sich damit geoutet haben, war hilfreich.

Alkoholismus wird als Problem verdrängt, weil eben bei uns auch viel Alkohol konsumiert wird und die Grenze zum Alkoholiker sehr fließend ist.

Gerade bei Suchterkrankungen ist die Aussicht auf Heilung nach herkömmlichen Methoden sehr schlecht. Es gibt jedoch immer wieder Fälle, wo Menschen nach schwerer Alkoholabhängigkeit den Weg der Heilung geschafft haben. Gibt es so etwas wie “innere Heilkräfte” für die Psyche? Und wie können diese Kräfte tatsächlich aktiviert werden?

Bei Suchterkrankungen hilft am meisten der Weg der Anonymen Alkoholiker. also eine Gruppe mit Mitgliedern, die dasselbe Problem haben und davon loskommen wollen. Bei AA kommt noch dazu, dass sie wissen, dass der Alkohol stärker ist als sie selbst und sie deswegen ein Leben lang abstinent bleiben müssen. Wer diesen schweren Schritt geht, hat gute Chancen.

Selbstbewusstsein stärken und psychische Probleme überwinden

Negative Gedanken können zu psychischen Problemen führen. Also Gedanken wie

  • ich kann nichts
  • ich bin nicht liebenswert,
  • ich bin zu dumm,
  • ich habe nicht die geeignete Ausbildung
  • usw.

mindern unser Selbstwertgefühl.

Das ist auch die Erfahrung, die ich in meinem Leben und vor allem in meiner Praxis gemacht habe.

Wenn der Mensch beginnt eine liebevolle Beziehung zu sich selbst aufzubauen, dann verschwinden einige psychische Probleme von selbst.
Ein starkes und gesundes Selbstwertgefühl ist meiner Meinung nach die Basis für eine gesunde Psyche.

Lesetipp: Wie bekomme ich mehr Selbstbewusstsein

Herr Kopp-Wichmann schreibt auf seinem Blog wunderbare Artikel, die dem suchenden Menschen wirklich weiterhelfen. Er gibt gute Tipps um psychische Probleme zu überwinden. Ich selbst durfte schon enorm viel von ihm lernen.
Ich lege dir auch seine Email-Kurse ans Herz. Besonders wirkungsvoll fand ich seinen Krus:

In 66 Tagen Gewohnheiten ändern

Mit diesem Kurs habe ich es geschafft in nur 3 Wochen 6 kg abzunehmen. Allein dafür bin ich schon sehr dankbar.

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christian

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