Meditation wird in Deutschland von der Ärztekammer offiziell als gesundheitsfördernd empfohlen. Sie ist eine wunderbare Methode um mit sich selbst in Einklang zu kommen. Sie wird dir helfen deine Gedanken und deine Gefühle zu kontrollieren. Meditation lernen ich einfacher als du denkst. Es lohnt sich wirklich sich damit zu beschäftigen. Ich habe es geschafft meine Depressionen mit Meditation zu überwinden.

Mit Meditation soll ein bestimmter Zustand des Bewusstseins herbeigeführt werden. Es leitet sich aus dem lateinischen Begriff „meditatio“ (das Nachdenken über) bzw. „medio“ (die Mitte) ab. Meditation ist mittlerweile keine religiöse Praxis mehr. Auch die Wissenschaft entdeckt die Vorteile. Sie wirkt direkt auf dein Gehirn. Wenn du regelmäßig meditierst, kannst du dein Gehirn positiv verändern.

Wie Regen ein Haus mit schwachem Dach durchflutet,
so brechen Sehnsüchte in den Geist ein,
der keine Meditation praktiziert
Buddha

Auch du kannst Meditieren lernen

Mit Medmeditierenitation kannst du den Blick nach Innen richten. Und in deinem Inneren sind alle Gedanken und Gefühle. Du wirst immer mehr Kontrolle über dich selbst erlangen.

Durch Meditation wirst du selbstsicherer, kannst dich besser entspannen und dein Selbstbewusstsein stärkt sich. Die positive Ausstrahlung auf andere Menschen verbessert sich.

Im täglichen Leben hilft Meditation sehr gut gegen Stress.

Je mehr du alleine bist, umso näher bist du deinem spirituellen Kern. (Swami Krishnananda).

Früher versank ich in Depressionen, Ängsten und Selbstzweifel. Ich habe viele Dinge persönlich genommen. Auch wenn es nicht so gemeint waren. Ich war die „beleidigte Leberwurst“.

Negative Gedanken in positive Energie umwandeln.

Das Proficoaching für dich

Zu den Infos 

Mein Selbstbewusstsein war im Keller in einer Kiste verpackt, wo draufstand: “derzeit außer Betrieb”.

Mit Meditation habe ich gelernt meine eigenen Gefühle und Gedanken in den Griff zu bekommen. Ich konnte meinem Leben wieder eine positive Richtung geben.

Nach meiner Ausbildung zum Meditationslehrer konnte ich diese positiven Veränderungen auch bei vielen meiner Kursteilnehmer beobachten.

Mittlerweile ist die Wirkung der Meditation gut erforscht und deren positiven Auswirkungen wissenschaftlich bestätigt.

Du bekommst hier eine fundierte Anleitung um Meditation als Kraftquelle zu nutzen.

Warum sollte ich Meditation lernen?

meditation lernenTägliche Meditation verändert das Gehirn. Du lernst dich besser kennen. Du kannst deine Gefühle besser kontrollieren.

Meditation lernen hilft:

  • um belastende Gefühle los zu werden
  • negative und quälende Gedankenkarusselle loszuwerden
  • zu entspannen
  • Stress abzubauen
  • deine Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden
  • deine Ängste in den Griff zu bekommen
  • Panikattacken zu aufzulösen
  • uvm.

Wenn du die Meditation einige Zeit praktizierst, wirst du schnell eine positive Veränderung bemerken. Ich meditiere täglich. Egal wo ich bin. Mit der One-Moment-Meditation, kannst du innerhalb einer Minute abschalten und entspannen.

Meditation lernen – eine Anleitung:

Wo soll ich Meditation lernen? – der ideale Meditationsplatz
Die Meditation sollte etwas Besonderes sein. Suche dir einen Platz, an dem du die nächsten 10 Minuten ungestört bist.

Die Meditation hilft am besten, wenn du sie täglich zur gleichen Zeit machst. Bei mir ist die Meditation am frühen Morgen am besten. Abends kann ich mich nicht entspannen. Da will ich nur ins Bett!

Der Raum sollte nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Ich gestalte meine Meditation wie eine Zeremonie. Ich zünde eine weiße Kerze an, lege eine angenehme Meditationsmusik rein, setze mich auf den Sessel und sinke in die Entspannung.

Meditation lernen

Meditation lernen

Ruhe bitte – ich meditiere!

Wenn du so wie ich, mit 2 kleinen neugierigen und lebhaften Kindern zusammenlebst, fällt es oft schwer Ruhe zu finden. Nimm einen Zettel, schreib drauf:

“Bitte nicht stören, ich meditiere!”

Klebe ihn auf die Tür. Die Tür schließt du nicht ab. Dein Unterbewusstsein braucht die Sicherheit, dass du bei Gefahr flüchten kannst.

Was du sonst noch tun solltest:

  • Informiere deine Mitbewohner darüber, dass du meditierst.
  • Sorge in deinem Meditationsraum für eine angenehme Atmosphäre.
  • Handy hat im Meditationsraum nichts verloren. Mach dein Handy am besten ganz aus. Die nächsten 15 Minuten brauchst du es nicht.

Die Sitzposition

Die Sitzposition ist sehr wichtig. Sicher kennst du den Yogi, der am Boden sitzt und seine Beine verschränkt.

Vergiss den Lotussitz!

Setze dich ganz einfach auf einen Sessel und achte darauf, dass du dich dabei wohl fühlst

Ich meditiere bereits seit 15 Jahren! Und das ohne Lotus-Sitz. Ich kann in dieser Position nicht entspannen.

Außerdem schlafen mir dermaßen die Füße ein, dass ich danach kaum noch hoch komme. Ich habe viel mit der Sitzposition experimentiert.

Aus meinen Erfahrungen heraus kann ich den Lotussitz nur empfehlen, wenn du dich in der freien Natur befindest und mit dem Hintern direkt mit der Erde verbunden bist. Wenn dein Hintern die Erde berührt, dann schlafen auch deine Füße nicht ein.

Warum das so ist?

Das kann ich nicht genau beantworten. Ich vermute allerdings, dass das mit den Energieströmungen zu tun hat. Man kann sich das wie mit der Erdung in der Elektrizität vorstellen. Auf der Erde bist du geerdet, wenn du mit dem Hintern auf dem Boden sitzt. In der Wohnung gibt es keine Erdung.

Meditation lernen

Meditation lernen

Wichtig ist die aufrechte Haltung der Wirbelsäule. Du sitzt auf einem Sessel, Arme und Beine sollten sich nicht überkreuzen.

Mit dem Rücken kannst du dich an die Lehne anlehnen und die Handflächen nach oben drehen und locker auf die Oberschenkel legen.

Schließe die Augen und los Geht’s…mit Meditation lernen…

Raumklima und Musik

Für mich ist das Raumklima sehr wichtig. Eine jede Meditation ist Besonderes. Ein Geschenk an dich. Stell dir vor, du ladest den Mann/die Frau deiner Träume heute Abend zum Essen bei dir nachhause ein. Wie würdest du deine Wohnung gestalten. Ich würde zusammenräumen. Eventuell Blumen auf den Tisch stellen und eine schöne weiße Kerze anzünden. Ich finde weiße Kerzen besonders harmonisch. Natürlich darf die passende Hintergrundmusik nicht fehlen.

Die Meditation ist ein Rendezvous mit deiner Seele.

Musik spielt für mich eine große Rolle. Daher lege ich nur ausgewählte Meditationsmusik ein. Sie sollte keine Höhepunkte haben, deine Seele berühren und im Hintergrund bleiben. Ich mag keine gesungenen Lieder. Es gibt allerdings eine Ausnahme. Om Namaha Shivaya von Robert Gass ist für mich eine der gelungensten Meditations CD´s überhaupt. Eine Liste von geeigneter Meditationsmusik findest du hier…

Während du meditierst…

…solltest du zu Beginn versuchen deinen Geist in deinen Atem sinken zu lassen!

Hähhh? Was bitte sehr soll das jetzt bedeuten?

Ganz einfach. Richte deine Gedanken und deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Viele Meditationslehrer verwenden hier eine etwas blumige Art Anweisungen zu geben. Bei direkten Anweisungen (“denke an deinen Atem”) kann bei ein innerer Widerstand entstehen.

Ich kann genauso gut sagen: “Denke an deinen Atem!”

Das hört sich aber nicht so erhaben und erleuchtet an wie…

…Lasse deinen Geist in deinen Atem sinken!

Bleibe einfach bei deinem Atem und versuche diesen zu beobachten. Spüre in deinen Atem hinein und fühle wie du einatmest und wieder ausatmest. Du brauchst deinen Atem nicht zu verändern. Lasse ihn einfach so fließen wie er ist. Du beobachtest nur das Einatmen und das Ausatmen

meditation lernenDu wirst merken, dass nach wenigen Sekunden deine Gedanken ganz wo anders sind. Nur nicht bei deinem Atem.

Falls deine Gedanken nach ca. 30 Sekunden nicht abgleiten und du noch nie zu vor meditiert hast, dann schreib mir bitte eine Email. Dann wärst du bereits ohne zu Üben ein Meister deiner Gedanken. Dass wäre sensationell…und du musst mir unbedingt sagen, wie du das machst.

Wenn du dich dabei ertappst, dass du bereits an das morgige Schnitzel denkst…kein Problem. Mir geht es manchmal auch so. Hole deine Gedanken wieder zurück und lenke deine Aufmerksamkeit ganz sachte wieder auf einen Atem.

Dein Atem ist neben deinem Herzschlag die zweite Konstante in deinem Leben. Der Atem funktioniert auch dann, wenn du nicht daran denkst.

Dein Atem ist ein mächtiger Anker.

Du kannst dich immer und überall an deinem Anker orientieren.

Das ist alles. Versuche einige Momente so zu verbringen. Vielleicht gelingt dir nur eine Minute. Vielleicht 2, 3 oder sogar 5 Minuten auf deinen Atem zu achten.

Die Dauer ist am Anfang Nebensache. Hauptsache ist, du probierst es. Denke daran: Arnold Schwarzenegger hat nicht von heute auf morgen solche Muskeln bekommen. Du musst deinen “Meditations-Muskel” erst aufbauen und trainieren.

Arten der Meditation

Meditation lernen ist einfach. Du hast viele Möglichkeiten um in die Meditation einzusteigen. Unzählige verschiedene Meditationsarten und Meditationsschulen stehen dir zur Verfügung.

Es gibt Meditationen im Ruhezustand, es gibt Gehmeditationen, es gibt Bewegungsmeditationen (aus dem Yoga) und es gibt Kombinationen aus all diesen verschiedenen Möglichkeiten.

Als Einsteiger ist es schwierig einen Überblick zu bekommen. Sämtliche Meditationsarten haben aber das gleiche Ziel – die Einkehr in die Stille. Das Innenleben soll besser kontrolliert und wahrgenommen werden.

Nur du kannst deine Gedanken und Gefühle wahrnehmen und kontrollieren. Und somit kannst du immer besser dein Schicksal kontrollieren.

Überblick über die bekanntesten Meditationen

  • Metta Meditation – buddhistische Meditation der liebenden Güte
  • Transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi
  • Zazen – Meditieren im Zen-Buddhismus
  • Vipassana Meditation
  • Meditationen im Kundalini Yoga von Yogi Bhajan
  • Achtsamkeitsmeditation
  • Metaphysische Heilmeditation

Meditation lernen: Metta Meditation

Wie kannst du die Metta Meditation lernen?

Das Wort Metta kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: “Freundschaft”.

Die Metta Meditation wurde von Buddha (Siddharta Gautama) höchst persönlich gelehr. In dieser Meditation gelangst du in einen friedlichen und liebevollen Zustand. Die bedingungslose Liebe und liebevolle Güte soll dich erfüllen. Aus diesem Zustand heraus beginnst du dann liebevolle und heilvolle Sätze an dich selbst zu senden.

So könnten diese Sätze formuliert werden:

  • Ich möge noch glücklicher werden
  • Ich möge noch gesünder und schöner werden
  • Ich möge noch erfüllter werden

Verweile einige Zeit in der Liebe zu dir selbst.

Danach sendest du diese guten Gedanken an Menschen, die du liebst. Auch hier kannst wieder folgende Sätze denken:

  • Möge meine Frau/mein Mann noch glücklicher werden
  • Möge meine Frau/mein Mann noch erfüllter werden
  • Möge meine Frau/mein Mann noch gesünder werden

Und dann sendest du diese Gedanken und Gefühle der Liebe an Menschen, die dich eventuell verletzt oder enttäuscht haben. Hier kannst du mit folgenden Gedanken beginnen:

  • Dieser Mensch ist genauso wie ich auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit!
  • Diese Mensch hat genauso wie ich gute und weniger Gute Dinge in seinem Leben erfahren
  • Möge dieser Mensch Erfüllung und Liebe finden
  • Möge dies Mensch noch gesünder werden
  • Möge dieser Mensch noch glücklicher werden

Verweile in der Stille und genieße die Liebe und Güte in dir.

Sei dir bewusst, dass nur ein aufrichtiges Gefühl von Liebe und Güte die größte Wirkung bei dieser Übung hat.

Die Metta Meditation kann wahre Wunder bewirken

Wenn du diese Meditation über mehrere Wochen übst, wirst du wahre Wunder erleben.

  • die Beziehung zu dir selbst wird sich verändern
  • die Beziehung zu den Menschen, die du liebst wird intensiver
  • seelische Verletzungen werden heilen

Probiere diese wunderbare Meditation mal selbst aus und heile dich selbst!

Meditation lernen: Transzendentale Meditation

Die transzendentale Meditation (TM) wurde  von dem Inder Maharishi Mahesh Yogi gegründet. Die Wurzeln dieser Meditation liegen im Yoga.

Sie wird ausschließlich durch persönliche Unterweisung von einem Lehrer weitergegeben. Maharishi Mahesh Yogi hat eine Reihe bestimmter meditativer Übungen aus dem Yoga zusammengefasst und daraus die transzendentale Meditation gemacht.

Möchtest du transzendentale Meditation lernen, dann musst du dir einen geeigneten Lehrer dafür suchen. Aber Vorsicht! Es gibt nur wenige seriöse TM-Lehrer. Die Gefahr einer Abhängigkeit vom Guru ist in der TM groß.

Ein wahrer Lehrer wird dir zeigen, dass du keinen Meister brauchst. Denn dein Meister ist in deinem Inneren.

Meditation lernen: Zazen Meditation

Die Zazen Meditation solltest du ausprobieren, wenn du schon Erfahrung mit Meditation hast.

Die Zazen Meditation stammt aus dem Zen-Buddhismus. Sie bringt Geist, Seele und Körper zur Ruhe. Das Ziel dieser Meditation ist ein erleuchteter Zustand: Satori

Die Atmung spielt hier eine große Rolle. Die ersten paar Wochen wird nur die Atmung geübt. Es soll somit die Achtsamkeit geschult werden. Sobald die Gedanken vom Atem abweichen, muss wieder von vorne begonnen werden. Und das kann ziemlich nervig sein.

Zazen Meditation für Anfänger

Setze dich auf einen Stuhl in Meditationshaltung hin und spüre deinen Atem. Wenn du deinen Atem spüren kannst, dann atme etwas tiefer ein und dann wieder aus. Das Ausatmen sollte dabei etwas länger als das Einatmen dauern. Denke beim Ausatmen an eine Kuh, die gerade Muuuuuhhhhh macht. Wenn die Luft herausen ist, dann atme wieder ein.

Und jetzt beginne deine Atemzüge innerlich zu zählen. Beim Einatmen zählst du 1, beim Ausatmen zählst du 2, beim Einatmen 3, beim Ausatmen 4 usw.

Wenn du dich dabei ertappst, dass du an etwas anderes denkst, dann beginne wieder von vorne mit dem Zählen. Setze dir das Ziel bis 30 zu zählen. Wenn du dieses Ziel bei jeder Sitzung mühelos erreichen kannst, dann kannst du den nächsten Schritt wagen: Zähle bis 50.

Wenn dir das gelingt, dann hast du den Einstieg in die Zazen Meditation erreicht. Die nächsten Schritte lernst du dann in einem entsprechenden Kurs.

Meditation lernen: Metaphysische Heilmeditation

Die metaphysische Heilmeditation ist die höchste Form der Meditation weltweit. Ihre Wurzeln liegen in ägyptischen Hochkulturen. Hier heilten und arbeiteten bereits Pharaonen und Priesterinnen nach den Prinzipien der Philosophie der Metaphysik.

Diese Meditation ist die wirkungsvollste Meditation, die ich kenne. Du verbindest dich in einem Ritual mit der höchsten Schöpferkraft und nimmst heilvolle Energien in deinem Geist, in deiner Seele und in deinem Körper auf. Diese Meditation hilft dir

  • Krankheiten zu überwinden
  • noch gesünder zu werden
  • noch glücklicher zu werden
  • mehr Selbstvertrauen aufzubauen
  • Depressionen zu überwinden (hat bei mir super geholfen)
  • deine Ziele und Wünsche besser zu erreichen
  • uvm.

Diese Meditation hat so eine große Wirkung, dass ich selbst immer wieder darüber erstaunt bin.

Ich lehre diese Art der Meditation in entsprechenden Seminaren und Kursen. Ich erlebe täglich wunderbaren Veränderungen bei vielen meiner Kurs- und SeminarteilnehmerInnen.

Wenn du dich dafür interessierst, schicke mir doch bitte eine Nachricht. Für diese Meditation gibt es keine schriftliche Anleitung von mir. Ich lehre sie nur von Angesicht zu Angesicht.

Meditation lernen in 9 Schritten

Du hast im Fernsehen, im Internet oder auf einem Werbeplakat Menschen in Meditationshaltung gesehen und denkst: Wie soll das Meditieren genau gehen? Einfach nur dasitzen, die Hände auf die Oberschenkel legen? Und dann?

Das werde ich dir jetzt verraten! Meditation ist viel einfacher als du denkst!

  1. Suche dir einen ruhigen Platz. Ein Platz an dem du nicht gestört wirst. Nimm dir einen Stuhl und setze dich hin. Achte darauf, dass deine Arme und Beine nicht überkreuzt sind. Wie bereits oben angeführt, solltest du den Lotus-Sitz vermeiden, wenn deine Wirbelsäule nicht geerdet bist.
  2. Suche dir eine angenehme Meditationsmusik aus. Die Musik sollten keine Höhepunkte haben. Sie sollte für dich eine angenehme Wirkung haben.
  3. Lehne dich an den Sessel, schließe deine Augen und lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
  4. Spüre jetzt deinen Atem. Denke dabei folgende Worte: „Bei jedem Atemzug, den ich ausatme, verlässt mich alles Ungute. Alles was ich nicht mehr brauche weicht von mir Jedes Mal, wenn ich einatme, werde ich erfüllt mit neuer Lebenskraft.“
  5. Jetzt beobachte einfach deinen Atem. Spüre deinen Atem, wie er in dich hineinfließt und dich wieder verlässt.
  6. Wenn deine Gedanken auf Wanderung gehen, dann führe sie sachte wieder zurück zu deinem Atem. Es ist normal, wenn deine Gedanken plötzlich beim morgigen Mittagessen sind. Oder du vielleicht an etwas anderes denkst. Wichtig ist, dass du dich wieder zurückholst und dich mit dem Atem fokussierst.
  7. Nach einiger Zeit der Beobachtung stell dir jetzt vor, dass du dieses angenehme Gefühl in dir in den ganzen Raum hineinfließen lässt, indem du dich befindest. Dein ganzes Meditationszimmer soll erfüllt werden mit Harmonie und Wohlbefinden.
  8. Stell dir vor, wie du selbst immer ruhiger und harmonischer wirst. Du kannst dabei folgende Gedanken denken: „Alles in mir wird immer ruhiger und harmonischer!“ Wiederhole diese Gedanken mind. 7x.
  9. Nach einiger Zeit des Genießens holst du dich wieder zurück in das Wachbewusstsein. Atme ein paar Mal tief durch und öffne wieder die Augen.

Hurraa!!! Du hast deine erste Meditation erfolgreich abgeschlossen. Na? Wie fühlst du dich jetzt? Hat sich etwas verändert in deinem Inneren?

Du fühlst dich besser? Großartig. Dann hast du das erste Ziel der Meditation schon erreicht. Einfach gut fühlen und die Gedanken und Gefühle in Einklang bringen. Die Meditation wird dir helfen mehr Kontrolle über dein Innenleben zu gewinnen.

Diese einfache Meditation kannst du jeden Tag machen. Du brauchst nur ein paar Minuten dafür an Zeit. Aber die Wirkung ist enorm, wenn du sie regelmäßig machst.

Aus der Hirnforschung wissen wir, dass eine neue Gewohnheit mindestens 66 Tage hintereinander eingeübt werden sollte. Du kannst dir zum Beispiel jetzt das Ziel setzen diese Meditation einmal am Tag für die nächsten 66 Tage zu machen. Dann werden auch erste augenscheinliche positive Veränderung in deinem Gehirn sich zeigen.

Meditation lernen: Fragen und Probleme

Ich kann meine Gedanken nicht stoppen – was soll ich tun?

Je mehr du versuchst deine Gedanken zu stoppen, desto mehr und aufdringlicher werden sie. Um eine völlige Gedankenstille zu erreichen benötigst du viel Übung. Ich habe dafür mehrere Jahre gebraucht. Ein Ziel der Meditation kann eine Gedankenstille sein. Obwohl das nicht ganz stimmt. D.h., du erlangst volle Aufmerksamkeit in deinem Gewahrsein. Deine Gedanken wirst du nie ganz abschalten können.

Ich hab mal einen Kurs in “autogenes Training für Kinder” gegeben und ein 9 jähriger Bub hat mir das erklärt wie das geht:

Stell dir vor du bist auf einer Tankestelle und beobachtest die Autos. Ein Auto kommt bleibt kurz stehen und dann fährt es wieder weg und das nächste Auto kommt. Probleme gibt es dann, wenn ein Auto nicht mehr wegfährt. Dann gibt es einen Stau und Chaos bricht los.

Lass die Gedanken einfach kommen und gehen. Halte sie nicht fest. Und du merksten, dass die Gedanken weniger werden.

Es gibt noch eine zweite gute Gedanken-abstell-Übung: Frage dich selbst, welcher Gedanke als nächster kommt. Ein Gedanke ist da und du fragst dich innerlich: “Was wird mein nächster Gedanke sein?” Nach dieser Frage bemerkst du, dass da eine Pause, eine gewisse Leere ist. Wiederhole diese Frage und die Leere zwischen den Gedanken wird immer größer.

Wann ist die beste Zeit zum Meditieren?

Das musst du selber heraus finden. Manche Menschen meditieren am Morgen am liebsten – so wie ich. Manche eher am Abend. Ich persönlich bin am Abend meist müde und möchte ins Bett. Probiere es selber aus. Zu welcher Tageszeit gelingt es dir am besten in einen entspannten – gedankenlosen Zustand zu kommen?

Was soll ich tun, wenn mein Fuß einschläft?

Wenn dein Fuß einschläft, dann hast du die falsche Sitzposition. Verändere einfach die Position. Setze dich auf einen Sessel. Du solltest grundsätzlich nicht im Lotus-Sitz meditieren, wenn du deinen Hintern nicht direkt auf der Erde hast. Denke an die Erdung, welche ich vorhin im Artikel beschrieben habe.

Wie lange soll ich meditieren?

Am Anfang empfehle ich dir nicht mehr als 5 Minuten pro Sitzung. Zuerst ist es wichtig, dass du in einen entspannten Zustand kommst. Eine gute Entspannung ist für die Qualität der Meditation sehr wichtig.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dich vor der Meditation zu entspannen, wie z.B.: die Schwere Übungen aus dem autogenen Training. Nachdem du 5 Minuten gut meditieren kannst, versuche das Zeitintervall zu steigern. Aber mache dir dabei keinen Stress. Es kommt nicht auf die Länge an, sondern auf die Qualität der Meditation.

Wie werde ich negative Gedanken los?

Es gibt eine wunderbare Übung von Yvonne Dolan. Sie heißt die 5-4-3-2-1 Übung. Diese Entspannungsübung kann dir helfen quälende Gedanken loszulassen und sanft ins “Hier und Jetzt” zu gleiten. Diese Übung hilft dir auch besser einzuschlafen und Ängste aufzulösen.

Ich finde diese Übung großartig. Es ist schon beinahe eine kleine Meditation. Hier die Anleitung:

Mach es dir auf einem Sessel bequem. Beginne die Übung mit offenen Augen.

Wenn sich deine Augen im Laufe der Übung schließen wollen, geben dem einfach nach.

Richte deinen Blick auf einen Punkt im Raum und benenne nacheinander – lautlos nur in Gedanken – fünf Dinge, welche du im Raum siehst (“z.B. ich sehe eine Lampe, ich sehe einen Tisch, ich sehe eine Kerze usw.”); danach benenne 5 Dinge, welche du hörst (“z.B. ich höre meinen Atem, ich höre eine Fliege, ich höre ein Auto usw.”); danach 5 Dinge, welche du spürst (“ich spüre die Lehne des Sessels, ich spüre meine Hände auf den Oberschenkeln aufliegen usw.”).

Danach benenne jeweils vier Dinge, die du siehst, hörst und spürst. Auf diese Weise fährst du fort und benennst 2, 3 und schließlich 1 Sache. Wenn du bei eins bist, dann kannst du sachte in deine Meditation weiter gleiten…und wie war nochmal die Frage? Ach ja, die negativen Gedanken – die sind weg!!! So kannst du Meditation lernen.

Was mache ich, wenn ich während der Meditation einschlafe?

Es ist völlig in Ordnung, wenn du einschläfst. Du kannst trotzdem Meditation lernen.

Dies bedeutet einfach, dass du in einem tiefen Entspannungszustand bist. Wenn du im Liegen meditierst ist die Möglichkeit einzuschlafen natürlich größer, als im Sitzen. Experimentiere ein bisschen mit deiner Sitzposition. Versuche doch mal dich nicht an die Lehne des Stuhls anzulehnen.

Wann sollte ich nicht meditieren?

Wenn du Alkohol getrunken hast, oder andere Drogen genommen hast. Dann solltest  du auf keinen Fall meditieren. Bei geringen Mengen Alkoholkonsum solltest du ca. 2 Stunden warten mit dem Meditieren. Nach starken emotionalen Erlebnissen solltest du auch nicht meditieren. Warte ein bisschen, bis du dich beruhigt hast und dann kannst du ja mal eine Entspannungsübung machen.

Also nicht meditieren solltest du

  • nach Alkoholkonsum
  • nach Drogenkonsum
  • nach Streit
  • nach emotionalen Stresssituationen (Wut, Zorn usw.)
  • wenn du völlig übermüdet bist
  • direkt nach dem Essen (warte ca. eine Stunde)

Beim Meditation lernen solltest du auf Alkohol und Drogen vollkommen verzichten.

Soll ich die Augen schließen?

Du solltest in eine Entspannung kommen und eine innere Trance bzw. Glückseligkeit erreichen. Mir gelingt das am besten mit geschlossenen Augen. Du kannst allerdings gern experimentieren. Mit geschlossenen Augen kannst du leichter deine Aufmerksamkeit nach Innen richten. Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst. Mit etwas Übung wirst du merken, dass du auch mit offenen Augen deinen Blick nach innen richten kannst. Eigentlich sollte das ja eines der Ziele der Meditation sein. D.h., dass du im Alltag dein Innenleben wahrnimmst und aufmerksam deine Gefühle und Gedanken spürst. Und das geht auch mit offenen Augen.

So! Jetzt bist du drann mit Meditation lernen!

Meditation lernen ist ganz einfach. Wie du soeben gesehen hast. Mache diese Meditation mind. 1 Mal am Tag zu einer Zeit, an der es für dich am besten ist. Experimentiere ein bisschen herum. In der Früh? Am Abend? Zu Mittag? Ganz egal. Wichtig ist, dass du übst. Zu Beginn reichen schon 5 Minuten Übung täglich.

Meditation – eine Anleitung:

Hier hast du nochmal den Text in ICH-Form für eine einfache Atemmeditation.  Lies dir den folgenden Text durch und denke bei der Meditation folgende Sätze:


Ich sitze einfach da und fühle mich wohl.

Kein Geräusch berührt mich, nichts kann mich stören.

Ich bin ruhig, ganz ruhig.

Ich lasse meinen Geist in meinen Atem sinken und ich atme ein und aus.

Ich atme ein und aus.Ich beobachte mich selbst wie ich einatme und ausatme.

Ich fühle meinen Atem. Ich atme ein und aus.ca. 5 Minuten den Atem beobachten.

Danach erfolgt die Zurücknahme.

Ich atme etwas tiefer durchIch atme tief durch.

Ich bewege meine Hände, meine Arme.Ich bin wieder im Hier und Jetzt.

Möchtest du wirklich Meditation lernen, dann kann dir diese Anleitung eine große Hilfe sein. Aller Anfang ist…leicht! Bitte denke daran: Ein jedes Kind geht zuerst immer spielerisch an eine neue Erfahrung heran. Versuche, wie ein Baby das Neuland zu entdecken. Spiele mit den verschiedenen Möglichkeiten, experimentiere und finde deinen eigenen Weg um Meditation zu lernen. Wichtig ist, dass es Spaß macht. Also so weit: Be free – be happy!

dankbarkeit

Geheimnisse selbstbewusster Menschen

- die 30 besten Übungen für mehr Lebensfreude

- ein Meditationsbuch (inkl. 3 Meditationen)

- eine geführte Meditation für mehr Selbstvertrauen und Entspannung (Audio-Datei)

 

Danke für deinen Eintrag

Pin It on Pinterest