Loslassen ist hart. Daher haben viele Menschen Angst davor und klammern sich an Altes und Vertrautes. Sie denken, dass es einfacher ist sich dem Schmerz nicht hinzuwenden. Aber auf lange Sicht, ist dies der schmerzvollere Weg. Ein Weg, er zu Krankheit, Frust und Depressionen führen kann.

Vielleicht hast du viele alte Erinnerungen, die du nicht loslassen kannst. Aber es schmerzt an diese Dinge zu denken, weil sie nicht mehr im Hier und Jetzt sind. Vielleicht denkst du da an einen verstorbenen Menschen oder an deinen ehemaligen Partner oder Partnerin. Wie schön war doch die gute alte Zeit. Doch halt!

Das Loslassen ist einfacher als du denkst. Ich zeige dir hier, wie es einfach und relativ schmerzfrei geht.

Und das beste dabei ist, die Sedona Methode ist ganz einfach und sie wirkt sofort. Du kannst schon während des Lesens mitmachen.

Die Sedona Methode ist eine wunderbare Möglichkeit sich von negativen Gefühlen und Dingen, die dich belasten, zu befreien. Ich habe diese Methode etwas weiterentwickelt und ich praktiziere diese Form des Loslassens schon seit vielen Jahren und sie hat mir schon in vielen Situationen geholfen. Auch in meiner Praxis habe ich sie vielen meinen Klienten gezeigt und ich hatte bis jetzt nur positive Rückmeldungen.

Was kann ich Loslassen?

  • Eine gescheiterte Partnerschaft und die daraus entstandenen Verletzungen
  • Eine geliebte verstorbene Person und die daraus entstandene Trauer
  • Selbstzweifel
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Kränkungen jeder Art (dies sind meistens die schlimmsten seelischen Verletzungen)
  • Alkoholsucht (dein Bier, deinen Wein, deinen Schnaps -> lass es einfach los)
  • Nikotinsucht oder die Zigarette
  • Schokoladesucht
  • Übergewicht (das dringende Verlangen essen zu müssen)
  • Heißhunger
  • alles was dir seelischen Stress macht.

Eltern halten zu lange an ihren Kindern fest und erschweren ihnen so ein eigenes Leben. Sie nehmen sich aber auch die Chance, ein Leben jenseits der „Elternschaft“ zu erfahren und zu führen. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.

Freunde und Partner halten zu lange am anderen fest, obwohl sie sich längst in eine andere Richtung entwickelt haben. Der andere spürt es, die Beziehung leidet, doch da niemand die Konsequenzen zieht, köchelt es lauwarm weiter – bis es irgendwann doch, scheinbar aus heiterem Himmel, abbricht.

Und selbst an Gedanken kann man zu lange festhalten und sich zum Beispiel zu lange in beruflichen Bahnen bewegen, über die man längst hinausgewachsen ist.

Warum tut loslassen so weh

Das Vertraute gibt Sicherheit. Auch wenn es schmerzt. So komisch es auch klingt, manchmal tut auch ein Schmerz gut. Ja, viele behalten ihre körperlichen und auch seelischen Schmerzen, weil sie dadurch Aufmerksamkeit und Energie von anderen Menschen bekommen. Ältere, einsame Menschen benutzen ihr Leid oft, um soziale Kontakte aufzubauen.

Die häufigsten Gründe warum Menschen nicht loslassen können sind :

  • Sicherheit: das Vertraute gibt Sicherheit
  • Angst: Wenn Menschen loslassen bekommen sie Angst. Was kommt danach? Kann ich diesen geliebt Menschen loslassen?
  • Hilflosigkeit: Nach dem Loslassen denken manche, dass sie in ein tiefes Loch fallen.
  • Gewohnheit: Es ist einfach gemütlich nichts zu ändern

Wie unterschiedlich die Gründe auch seinen mögen, das Loslassen fällt in den meisten Fällen schwer.

Wer nicht loslassen kann

loslassenWer nicht loslassen kann, der verliert auf lange Sicht gesehen. Kennst du die Affenfalle? Sie wird häufig im Mentaltraining als Metapher angewandt.

Affen werden mit einem einfachen Trick gefangen. Die Affenfänger nehmen eine ausgehöhlte Kokosnuss und bohren ein Loch in die Mitte. Dann legen sie eine Süßigkeit für den Affen in die Nuss. Sie befestigen die Kokosnuss auf der Erde und warten darauf, dass ein Affe vorbeikommt.

Wenn schließlich ein Affe die Kokosnuss entdeckt hat, packt dieser die Süßigkeit. Doch sobald er versucht, seine Hand mit der Süßigkeit herauszuziehen, muss er feststellen, dass das Loch nicht groß genug ist für die geschlossene Hand. Der Affe ist gefangen.

Was müsste der Affe tun? Genau, er braucht nur die Süßigkeit loszulassen und schon wäre er frei. Aber nein! Die meisten Affen kämpfen bis zur Erschöpfung. Manche kämpfen so lange, bis sie tot sind.

Was ist deine Süßigkeit, die du nicht loslassen kannst?

Loslassen mit der Sedona Methode

Die Sedona Methode wurde von dem Amerikaner Lester Levenson entwickelt. Er war Physiker und Wissenschaftler und ausserdem als Unternehmer sehr erfolgreich. Mit 42 Jahren bekam er eine schicksalshafte Diagnose von seinem Arzt mitgeteilt. Er sei unheilbar an einer schlimmen Krankheit erkrankt und er habe nur mehr wenige Wochen zum Leben.

Lester konnte diese Tatsache allerdings nicht akzeptieren. Er beschloss reinen Tisch zu machen und begann sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Schließlich kam er zu der Überzeugung, dass seine negativen Gefühlen bzw. jene Gefühle, die ihm Stress bereiten, für seine Erkrankung verantwortlich wären. Wichtig für mich ist die Tatsache, dass er nicht sagt: “Die negativen Gefühle haben mich krank gemacht!” sondern:

“Der Umgang mit meinen negativen Gefühlen könnte mich krank machen!”

Dies ist eine sehr wichtige Tatsache. Sie nimmt uns großen Stress. Nicht die negativen Gefühle machen uns krank, sondern der Umgang damit. D.h., wenn wir in diesem negativen Gefühl verharren und uns nicht mehr davon lösen können, dann wird irgendwann der Körper nachziehen und krank werden. Da kannst du vollkommen vegetarisch leben und die besten Lebensmittel zu dir nehmen. Wenn du dich seelisch vergiftest, reagiert der Körper irgendwann bestimmt.

Aber nun wieder zurück zu Lester Levenson. Für ihn war diese Tatsache als rational denkender Wissenschaftler ein großer Schritt und eine riesen Herausforderung. Er begann sich zu fragen, wie kann ich diese seelischen Kränkungen, die Ängste, Sorgen und all die negativen Gefühle wirklich los werden. Und so entwickelter er eine für ihn nachvollziehbare Methode. Er lernte mit seinen Gefühlen besser umzugehen.

Diese Technik nannte er dann Sedona-Methode. Lester Levenson lebte noch weitere 40 Jahre in Gesundheit und verbrachte sein Leben damit, anderen Menschen seine Methode zu vermitteln.

Wie loslassen wirklich gelingt

loslassenDer buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh sagt:

Unsere Gefühle sind genauso ein Teil von uns wie unsere Organe.

Sind wir verärgert, dann sollten wir nicht gleich sagen: “Verschwinde du blöde Ärger”. Wenn wir traurig sind sollten wir nicht gleich sagen: “Verschwinde Traurigkeit!”. Wir sollten diese Gefühle zuerst einmal versuchen anzunehmen und zu verstehen.

Ein jedes Gefühl hat seine Berechtigung und natürlich auch seine Ursache. Und das Wichtigste dabei ist:

“Du bist der Schöpfer deiner Gefühle”

Nicht deine Mamma, dein Papa oder die Tante Emma haben deine Gefühle erzeugt. Nein! Nur du selbst hast diese Gefühle in deinem Inneren zum Leben erweckt. Das betrifft die negativen wie auch die positiven Gefühle. Es gibt zwar äussere Reize, durch welche wir unsere Gefühle entstehen lassen können. Aber letztendlich hast du dich für dieses Gefühl unbewusst entschieden.

Wenn du diese Gefühlsregungen, z.B. Angst, immer und immer wieder in dir bejahst, dann bilden sich in deinem Gehirn neuronale Bahnen in denen dieses Gefühl und die daraus entstandene Gewohnheit abgespeichert ist. Du kannst dir das wie einen Wildsteg im Wald vorstellen. Je mehr Rehe, Hasen und Hirsche hier gehen, desto besser kannst du diesen kleinen Weg sehen. Desto mehr wird er ausgetreten. Und wenn die Wildtiere eines Tages nicht mehr darüber gehen, dann wächst das ganze wieder zu und schon nach einem Sommer kannst du nicht mehr erkennen, dass hier einmal ein Weg war.

So funktioniert das mit dem Loslassen bzw. mit der Sedona-Methode. Ein jeder Mensch geht auf seine eigene Art und Weise mit Gefühlen um. Gerade mit den negativen Gefühlen ist das so eine Sache. Diese lösen Stress und Anspannung im gesamten Körper aus. Die meisten Menschen haben nie wirklich gelernt mit negativen Gefühlen umzugehen. Viele Menschen verdrängen ihre negativen Gefühle. Sie wollen sie nicht wahrnehmen. Es entsteht dann ein Zustand der Machtlosigkeit. Die Gefühle machen dann mit dir was sie wollen. Du bist nicht mehr in der Lage deine Gefühle zu kontrollieren.

Ich bin der Meinung, ein Mensch ist dann wirklich mächtig, wenn er die Macht über seine Gefühle hat. Es gibt wichtige Persönlichkeiten, die über das Schicksal der Menschen bestimmen möchten, aber ihre eigenen Gefühle haben sie nicht im Griff. Diese Menschen sind in wirklich arme Schlucker und besitzen gar keine Macht.

Ich halte es für sehr schwierig glücklich, erfüllt und zufrieden zu sein, wenn du mit deine Gefühle nicht kontrollieren kannst.

Die Sedona Methode ist ein erster Schritt in die emotionale Freiheit. Sie ist so einfach und sie funktioniert. Mir persönlich hat die Sedona Methode in vielen schwierigen Situationen schon viele Dienste erwiesen. Sie hat mich immer wieder aus einem tiefen emotionalen Loch herausgeholt. Ich habe lange nach einem Weg oder einem Werkzeug gesucht, mit dem ich an mir selbst arbeiten kann. Und durch die Sedona Methode bin ich mehr als belohnt worden


Loslassen lernen in 7 Schritten

Schritt 1

Überlege dir zuerst, welches Gefühl du loslassen möchtest. Benenne dieses Gefühl. Handelt es dich um Zorn, Trauer, Sorge oder sogar um Angst? Wenn du willst kannst du dir auch einen Zettel und einen Stift zur Hand.

  1. Erinnere dich an eine Situation, in der du dieses Gefühl erlebt hast
  2. Auch wenn es nicht sehr angenehm ist, versuche diese Situation noch mal zu erleben. Achte auf deine Reaktionen.
  3. Wo in deinem Körper spürst du dieses Gefühl?
  4. Siehst du irgendwelche Bilder vor dir?
  5. Gib deinem Gefühl einen Namen. Das kann durchaus ein Fantasiename sein. Meine Angst habe ich z.B. “Hugo” genannt.
  6. In einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 absolute Hölle ist. Wie stark belastet dich dieses Gefühl? Schreibe dir diese Zahl auf.
  7. Wenn du dieses Gefühl nicht mehr haben möchtest, welches Gefühl möchtest du stattdessen haben? Notiere dir auch dieses Gefühl

Ein Beispiel:
Wenn ich vor einer Gruppe von Menschen etwas sagen oder eine Rede halten soll, bleibt mir die Luft weg. Ich bekomme plötzlich ein ganz schweres Gefühl im Bauch und bringe kein Wort mehr heraus. Mein Gesicht wird knallrot, wie ein Krebs. Ich spüre dieses Gefühl also im Bauch und im Gesicht und es hat in diesem Moment die Stärke 10 (sterben wäre angenehmer). Ich benenne diese Gefühl mit: “Hugo”

Schritt 2:

Frage dich selbst:

“Könnte ich dieses Gefühl akzeptieren. Einfach akzeptieren, das es da ist und annehmen so wie es ist? Nur für einen Augenblick?”

Antworte mit “ja” oder “nein”. Beide Antworten sind o.k. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort. Es gibt nur diese Antwort, die du jetzt in dir fühlst und wenn du “nein” fühlst, dann ist das in Ordnung. Übrigens: Niemand sagt, dass du das Gefühl los lassen sollst. Es ist dein Gefühl. Du hast es erschaffen. Es gehört dir. Mit dieser Übung soll sich nur der Umgang mit deinem Gefühl ändern. Also: kein Zwang und kein Druck.

Schritt 3:

Frage dich selbst:

“Könnte ich dieses Gefühl los lassen? Nur für jetzt?”

Hier gilt wieder das Gleiche wie bei Schritt 2. eine jede Antwort ist in Ordnung.

Schritt 4:

Frage dich selbst:

“Ist dieser Gedanke oder dieses Gefühl positiv und nützlich für mich?”

Hier ist die Antwort meistens “nein”. Stell dir vor, wie dein Leben weiter verläuft, wenn du an diesem Gefühl festhälst? Hat das für dich mehr positive oder mehr negative Auswirkungen?

Schritt 5:

Frage dich:

“Würde ich dieses Gefühl los lassen, wenn ich könnte?”

Auch hier gibt es weder eine richtige oder eine falsche Antwort. Fühle in dich hinein und achte auf deine innere Wahrnehmung. Wenn du hier allerdings mit “nein” antwortest, kannst du dir eine zusätziche Frage stellen:

“Will ich daran festhalten, oder frei sein”

Schritt 6:

Frage dich:

“Wann würde ich dieses Gefühl loslassen können”

Auch hier sind wieder alle Antworten erlaubt. Du kannst natürlich auch einen genauen Termin festlegen oder eine ungefähre Zeitspanne nennen.

Schritt 7:

loslassenGanz egal, wann der Zeitpunkt des Loslassens ist. Stell dir doch bitte vor dass du dieses Gefühl, diese Begebenheit oder diese negativen Gedanken in einen Heißluftballon packst und du sprichst nun folgende Worte:

“Ich liebe dich somit lasse ich dich frei”

Und danach lässt du den Heißluftballon steigen. Du siehst im noch zu wie er immer höher und höher steigt. Solange bis er verschwindet und vom Universum, oder wem auch immer aufgenommen wird.


Wenn du diese 7 Schritte getan hast, dann gehe noch mals zu Schritt 1 und fühle in dich hinein. Hat sich etwas an der Intensität deines Gefühles, das du loslassen möchtest verändert. Wie bewertest du das Gefühl jetzt auf der Skala von 1 bis 10?

Wieder hole die Schritte 1 bis 7 solange, bis deine Bewertung unter 3 liegt.

Wie funktioniert das Loslassen?

Mit diesen 7 Schritten gelingt das Loslassen. Probiere die Übung einige Zeit lang aus und wirst vom Ergebnis begeistert sein.

Je mehr du dich innerlich öffnest, umso mehr du das Gefühl und die Gedanken und Emotionen des Loslassens annimmst, desto freie wirst du von belastenden Dingen werden.

Darum versuche während des Loslassens alle Gefühle willkommen zu heißen. Egal, was da daher kommt. Alle Gefühle, die da sind, sind gut. Es ist auch in Ordnung, wenn du mal zu weinen beginnst. Das Loslassen ist hart. Schließlich begleiten uns diese Gefühle ja schon eine ganze Weile. Besonders hart ist das Loslassen von Personen, die einem viel bedeuten.

Versuche auch nicht die Gefühle, die kommen zu verändern. Sie sind einfach da. Stelle dir die entscheidenden Fragen, wie vorhin beschrieben und wiederhole den Prozess und die 5 Schritte, bis dein Wert auf der Skala unter 3 liegt.

Loslassen für Raucher

Ich habe ca. 16 Jahre lang geraucht. Stark geraucht. So ca. 2 Packungen (ca. 40 Zigaretten) am Tag. Für mich war der Gedanke ohne Zigarette leben zu müssen unerträglich. Am 2.Jänner 2009 habe ich meine letzte Zigarette geraucht und bin jetzt (Febraur 2017) schon 8 Jahre rauchfrei. Ohne Entzugserscheinungen, ohne schlechtem Gewissen und glücklich dabei.

Ich habe unzählige Versuche unternommen, um vom Rauchen loszukommen. Zuerst mit Autogenem Training, mit Hypnose, mit medizinischen Methoden (die waren am wirkungslosesten), mit dem Buch von Allen Carr (danach habe ich noch mehr geraucht), mit dem Loslassen von Luise L. Hay und noch einiges mehr.

Bis ich dann bemerkt habe, dass ich einen speziellen Grund hatte, das Rauchen zu beginnen. Ich habe eine für mich zugeschnittene Methode entwickelt. Und diese Methode möchte ich dir hier kurz erläutern:

  1. Zuerst habe ich mir einen Zeitraum von 3 Wochen gesetzt.
  2. Danach habe ich mit Hypnose selber Rückführen in meine Jugend gemacht, um herauszufinden, warum ich eigentlich das Rauchen begonnen habe. Ich habe diese Auslöser in der Hypnose neutralisiert
  3. Dann habe ich mit Hypnose und Autogenem Training 21 Tage lang Autosuggestion betrieben. So wie in meinem kostenlosen Ebook beschrieben.
  4. Und dann habe ich mich im Loslassen geübt. Die 3 Wochen waren Trainingsphase und ab dem 02. Jänner 2009 war dann Ernst.

Ich hatte weder Entzugserscheinungen, noch ein schlechtes Gewissen oder sonst irgendwelche Beeinträchtigungen. Es war so, als ob ich nie geraucht hätte. Das Loslassen war dabei die entscheidende Übung. Ohne diese hätte ich es nicht geschafft. Mittlerweile wende ich diese Methode sehr erfolgreich in meiner Praxis an.

Tipps und Hinweise

Ritual zum Loslassen

Diese Loslassübung taugt auch sehr gut für ein Ritual. Immer wenn du dieses ungute Gefühl in dir spürst, machst du dieses Ritual. Ziehe dich zurück und gehe in Gedanken die 7 Schritte durch.

Für den endgültigen Loslassprozess ist es wichtig die Entscheidung zu treffen: “Ja, ich möchte loslassen”. Danach mache die 7 Schritte Übung und zu guter Letzt erlaube dir, dass das Loslassen geschehen darf.

Hilfreich ist auch ein Loslass-Büchlein. Besorge dir ein kleines Büchlein und schreibe dir zu jedem Schritt deine Gedanken und Gefühle auf. Nach ein paar Tagen liest du dir die einzelen Übungsgedanken durch und wirst merken, dass du immer mehr und mehr losgelasen hast.

Ein Ritual sollte immer zum gleichen Zeitpunkt durchgeführt werden. Suche dir einn Tageszeit aus und entscheide dich für die nächsten 30 Tage zu diesem Zeitpunkt das Loslassritual zu machen. Ich habe das oft am Abend vor dem Schlafengehen gemacht.

Das Gute bleibt

Eine häufige Angst beim Loslassen ist, dass die Menschen glauben, auch die guten Erinnerungen und guten Gefühle dann weg sind. Doch das ist nicht so. Die guten Erinnerungen behälst du dir in deinem Herzen. Viel besser noch. Es wird genau das Gegenteil eintreten. Sobald du die negativen Emotionen los bist, wird sich das Gute immer mehr und mehr stärken.

Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg

Habe Geduld mit dir selbst. Wie lange hälst du schon an dem unguten Gefühl fest? Wochen? Monate? Jahre? Wichtig ist, dass du einmal den Loslassprozess beginnst. du wirst merken, dass du von Tag zu Tag immer freier und freier wirst.

Autosuggestion

Kennst du schon die Macht der Autosuggestion? Die Autosuggestion kann wahre Wunder bewirken. Du kannst als Unterstützung zum Loslassen auf folgende Autosuggestion ausprobieren:

“Ich werde von Tag zu Tag immer freier und glücklicher”

oder folgende Suggestion:

“Es geht mir von Tag zu Tag immer besser und besser”

Am besten wirkt die Autosuggestion in Kombination mit dem Autogenen Traininy oder mit Hypnose.

Lerne zu meditieren

Meditation kann wahre Wunder bewirken. Du kannst diese Loslassübung natürlich auch in einer Meditation anwenden. Wenn du schon Erfahrung mit Meditation hast, wirst du sicher einen Weg finden, die Übung in deine Meditation einzubauen. Andernfalls kannst du hier miene kostenlose anleitung runterladen.

Fazit

Das Loslassen ist ein sehr viel strapaziertes Begriff. Du wirst irgendwann in deinem Leben mit dem Loslassen konfrontiert werden. Wer nicht loslassen kann, hat auf die Dauer gesehen ein ernsthaftes Problem. Die meisten Menschen haben das Loslassen auch nie gelernt. Woher denn auch. Die Eltern konnten genauso wenig Loslassen.

Das Loslassen ist ein Prozess, den jeder Mensch lernen kann. Es gibt eine wunderbare Möglichkeit mit der von mir weiterentwickelten Sedona Methode. Du kannst in einfachen 7 Schritten das Loslassen zu verschiedenen Themen praktizieren. Am besten ist es, wenn du dir ein Büchlein kaufst und dich mal hinsetzt und niederschreibst, was du in deinem Leben alles loslassen möchtest und solltest. Danah ordnest du die Punkte. Jener Punkt, der dir am meisten Stress macht kommt an erster Stelle. Und diesen Punkt knöpfst du dir al erstes vor. Ein Thema sollte mindestens 7 Tage bearbeitet werden.

So meine liebe Leserin, mein lieber Leser, jetzt bist du drann. Was wird dein erster Punkt zum Loslassen sein. Schreibe mir. Ich freue mich über jede Nachricht.

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