Den folgenden Text habe ich einer renommierten Biochemikerin und bekennenden Atheistin aus Österreich zu verdanken. Ich werde aus Respekt ihren Namen in diesem Artikel nicht nennen.

Und ich widme diesen Text allen Atheisten dieser Erde.

Diese Dame ist eine höchst angesehene Forscherin und Wissenschaftlerin in Österreich. Sie meinte in einem Interview, dass die Natur eine Anhäufung von Zufällen sei und sie macht deutlich, dass es ihrer Meinung nach keinen Gott gibt.

Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Nachdenklich deshalb, weil ich mir sicher bin, dass es absolut keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt. Niemand kann heutzutage beweisen, ob es das Göttliche gibt oder auch nicht. Mich hat also überrascht, dass eine so emotionale Aussage gerade von einer Wissenschaftlerin kommt.

Für mich ist die Antwort von der Biochemikerin allerdings ein Beweis, dass wir Menschen keine Verstandesmenschen sind, sondern Gefühlsmenschen. Vermutlich ist diese Dame irgendwann mal in ihrem Leben von dem religiösen Gott oder von den Kirchen enttäuscht worden und hat sich davon emotional abgewandt. Also eine rein emotionale Entscheidung.

Ich halte mich da an den berühmten Psychologen und Psychotherapeuten, Viktor Frankl, der einmal treffend sinngemäß gesagt hat: “Die letzte Freiheit eines Menschen besteht darin, sich selbst zu entscheiden zu können wie er die Dinge sieht!”

So ist es mir auch wichtig klarzustellen, dass ich die Entscheidung von der Forscherin und von allen andere Atheisten respektiere, hoch schätze und auch akzeptiere. Aber im Gegenzug erwarte ich mir eine wertschätzende und offene, neugierige Haltung. Denn ich habe mich für das Gegenteil entschieden. Was wäre denn ein Wissenschaftler, wenn er seine offene neugierige Art Neuem gegenüber verlieren würde,

Wir können uns dem Göttlichen nur durch unseren Geist und durch unsere Seele nähern. Aber da bewege ich mich schon auf sehr dünnem Eis. Denn für eingefleischte Atheisten sind auch Begriffe wie Geist und Seele nur eine Erfindung der Gesellschaft und nicht existent. Das erschwert natürlich eine faire Diskussion. Aber ich versuche es trotzdem einmal mit folgendem Text:

Wenn es keinen Gott gibt…

 „Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch keine Liebe. Denn Gott ist bedingungslose Liebe. Aus dieser bedingungslosen Liebe heraus ist alles entstanden. Dann wird die Liebe zur biochemischen Reaktion degradiert – ein Trick der Natur, um die menschliche Spezies zu erhalten. Dann sag deiner Geliebten oder deinem Geliebten nicht, dass du sie oder ihn liebst, sondern dass du mit ihr oder ihm die menschliche Spezies erhalten möchtest.

Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch kein Mitgefühl. Denn das Mitgefühl ist die Schwester der bedingungslosen Liebe. Also auch nur eine biochemische Reaktion.

Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch keinen höheren Sinn im Leben. Denn wenn es keinen höheren Sinn gibt, dann ist alles sinnlos.

Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch kein SEIN. Denn Gott ist das unendliche SEIN. Dann kannst auch nicht das Sein was du gerne sein möchtest. Denn dann existierst du gar nicht.

Du bist dann nur reiner Zufall und eine Anhäufung von biochemischen Reaktionen.

Ich beziehe mich hier in diesem Text nicht auf die religiösen Götter. Denn da gibt es unzählige. Und da bin ich vollständig der Meinung von manchen Atheisten:

Ein religiöser Gott ist für die Machthaber recht sinnvoll. Mit Religionen können sie die Menschen leichter lenken und manipulieren.

Ich beziehe mich auch nicht auf die kirchliche Liebe. Diese Liebe meint jene Menschen, die den Lieblingssohn und dessen Mutter anbeten und sehr wohl Bedingungen stellen. Eine Liebe mit Bedingungen ist keine göttliche Liebe.

Diese Götter in Menschengestalt meine ich nicht.

Ich meine das unendliche Sein. Ich meine die wirkliche bedingungslose Liebe.

Damit du die Liebe verstehst, die ich meine, möchte ich dies anhand eines Gleichnisses erklären:

„Die menschliche Liebe ist wie ein kleines Lagerfeuer in der dunklen Nacht. Es spendet dir ein bisschen Licht und auch etwas Wärme. Doch wenn du dem Feuer zu nahekommst, dann verbrennst du dich und du kriegst den Rauch in deine Augen und dann fließen die Tränen.

Die göttliche Liebe ist jedoch wie das Licht der Sonne. Sie spendet dir nicht nur Wärme, sondern sie gibt dir das Leben. Ohne Sonne könntest du nicht leben. Und die Sonne leuchtet für alle Kreaturen. Ganz egal welche Hautfarbe, welche Religion oder politischer Partei die Menschen angehören.

Die Sonne macht keine Unterschiede. Sie strahl einfach!“

Jene Kraft, die dein und mein Herz schlagen lässt, diese Kraft nenne ich göttlich. Denn, da werden mir auch Atheisten beipflichten müssen: Wir wissen bis heute noch nicht wo die Energie herkommt, die unser Herz schlagen lässt.

Wissen ist eine Sache, die du jedem Affen mehr oder weniger antrainieren kannst. Doch Weisheit erreichen nur sehr Wenige! Und die Weisheit bekommst du nur, wenn du dich dem Göttlichen öffnest.

dankbarkeit

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