Geld alleine macht nicht glücklich. Es sorgt für Zufriedenheit, macht aber definitiv nicht glücklich.

Das Glück hat nichts mit materiellen Dingen zu tun! Menschen wollen mehr Geld, weil sie ein Bedürfnis nach Sicherheit haben. Doch glücklich muss man sein.

Das Glück ist ein “Seins-Zustand”. Viele glückliche Menschen geben an, dass das Glück sich in ihnen abspielt und weniger von äußeren Faktoren abhängt. Es ist ein inneres Gefühl, der Unbeschwertheit. Und dieses Gefühl kann ein jeder Mensch erreichen.

Du kannst in deinem Alltag jedoch eine Menge Dinge unternehmen, um glückliche Gefühle zu erzeugen. Wie das geht, werde dir in diesem Beitrag zeigen.

Es kommt also auf die innere Haltung darauf an, die ein Mensch gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen hat.

Warum Geld alleine nicht glücklich macht

Wie bereits oben erwähnt, macht Geld allein nicht glücklich. Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Geld zwar bis zu einem gewissen Grad eine Rolle spielt, aber nach einer Schwelle kaum Bedeutung mehr hat.

  • Bis zu einem Jahreseinkommen von € 10.000 bis € 20.000 spielt Geld eine Rolle, weil hier Grundbedürfnisse abgedeckt werden.
  • Ab € 20.000 spielt Geld weniger eine Rolle.
  • Ab € 50.000 spielt Geld gar keine Rolle mehr.

Sobald unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind, spielt Geld für das Glücklich sein keine Rolle mehr.

Stell Dir doch bitte einmal folgende Frage: “Was benötigst Du, wenn Du mit Freunden Fußball spielen möchtest?” Bitte denke mal kurz darüber nach….die meisten Menschen, denen ich diese Frage stelle geben folgende Antworten:

  • einen Ball
  • Freunde
  • eine Wiese
  • usw.

Das ist zwar alles richtig. Aber das Wichtigste dabei ist, dass Du gesunde Füße hast. Wenn Du mit Krücken herumläufst, dann wird das Fußballspielen schwierig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die eigene Gesundheit oft zur Nebensache wird. Sie ist für einen gesunden Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch das kann sich sehr rasch ändern.

Die Gesundheit ist trotzdem das Wichtigste für das Glücklich sein. Ohne Gesundheit ist auch der gesamte materielle Reichtum nichts. Was nützt dir der schönste Ferrari, wenn Du nicht damit fahren kannst, weil Du im Rollstuhl sitzt. Kennst Du den Film: “Ziemlich beste Freunde”? Wenn nicht, dann sieh ihn Dir bitte an. Der Film ist großartig.

Was macht glücklich?

Sei liebevoll und milde mit Dir selbst. Du selbst solltest Dich immer lieben. Die Liebe zu sich selbst hat nichts mit Egoismus zu tun. Ich meine damit, dass Du auch Deine Fehler akzeptierst und trotzdem liebevoll mit Dir selbst umgehst. Weißt du eigentlich was Du den ganzen Tag lang so denkst? Nein? Die Gedankenforscher sagen, dass wir ca. 70.000 Gedanken am Tag denken und nur ein Bruchteil davon bewusst ist. D.h. wir wissen am Abend nicht mehr was wir um 14:00 gedacht haben. Und die Art und Weise der Gedanken hängt von unseren Bildern im Kopf ab.

Erschaffe positive Bilder in Deinem Kopf

Magst Du Quentin Tarantino? Seine Filme sind weltweit bekannt. Auch ich habe sie einst geliebt und mir Pulp Fiction mehrmals angesehen. Bis mir bewusst wurde, dass in diesen Filmen die Kernbotschaft: “Grenzenlose Gewalt” lautet! Vor dem Einschlafen sind mir häufig Bilder aus Pulp Fiction durch den Kopf gegangen. Auch negative Erlebnisse aus der Vergangenheit suchten mich heim und ich konnte diese Bilder kaum abschalten.

Ich beschloss eines Tages mir nur mehr positive Bilder zu erschaffen. Diese Entscheidung war der erste Schritt in eine positive Veränderung. Dadurch gelang es mir eine gute Beziehung zu mir selbst aufzubauen. Auch die Beziehung zu einem selbst muss gepflegt werden. Das Geniale ist, dass positive Bilder ein positives Gefühl erzeugen. In diesem Artikel habe ich das kurz beschrieben.

Eine Übung

Setze dich hin, entspanne dich und hole Dir ein positives Bild aus der Vergangenheit in deinen Kopf. Dir fällt nichts ein? Dann denke an den letzten Urlaub. Oder erinnere Dich an einen Film, bei dem Du so richtig gelacht hast. Oder denke an die Situation, als Du ein wunderbares Kompliment bekommen hast. Gehe in allen Einzelheiten in diese Situation und achte auf Deine Gefühle. Betone die positiven Gefühle und merke sie Dir.

Rede positiv mit Dir selbst

Hast Du schon mal Deinen inneren Dialog mit Dir selbst beobachtet? Hier ist für viele Menschen der Knackpunkt. Unsere inneren Dialoge spiegeln unsere Vergangenheit. Meist sind es Sätze, oder Phrasen, die wir von unseren Eltern bzw. unseren Lehrern übernommen haben. Das sind so die alten Schallplatten die ständig ablaufen, aber niemand mehr hören möchte. Wenn Du Dein Leben ändern willst, dann musst du zuerst diese Schallplatten zerkratzen.

Zuerst solltest Du Dir klar werden, wie die alten Schallplatten lauten. Kommen Dir folgende Sätze bekannt vor:

  • Du bist (ich bin) nicht gut genug
  • Das kann ich nicht – das schaffst Du niemals
  • Wer soll mich nur attraktiv finden – du bist hässlich

Schreibe Dir mind. 10 solcher Glaubenssätze auf und beobachte sie im Alltag. Wann tauchen solche Sätze in Deinem Kopf auf? Welches Gefühl lösen sie aus. Mache Dir diese Sätze bewusst. Denke folgendes: “Ah da ist wieder diese alte Schallplatte: ‘Ich bin nicht gut genug’ ”

Wenn Du diese alten Platten in Deinem Bewusstsein hast, kannst Du sie auch zerstören. Nimm einen gedanklichen Nagel und zerkratze sie. Sage innerlich zu Dir selbst: “STOPP! Ich bin hier der Boss. Und ich möchte diesen Gedanken nicht mehr haben!”

Wenn Du das gemacht hast, solltest Du Dir anstelle dieser Sätze ein positives Bild in Deinen Kopf laden. Dieses Bild muss aber echt sein. Es sollten keine Träumereien sein. Hol dir ein positives Bild, wie vorhin beschrieben in Deine Gedanken und gehe gefühlmäßig ganz darauf ein. Genieße das gute Gefühl.

Mache diese Übung so oft Du daran denkst. Du wirst merken, dass die negativen Gedankenmuster mit der Zeit weniger werden und Dein innerer Dialog wird sich allmählich in einen liebevollen und wertschätzenden Dialog verändern. Wenn Du diese Übung als fixen Bestandteil in deinen Alltag integrierst dann garantiere ich Dir, dass sich Dein ganzes Leben verändern wird. Du wirst glücklicher, ausgeglichener und Dein Selbstwertgefühl wird sich deutlich verbessern.

Belohne Dich jeden Tag

Weißt du eigentlich was Dir gut tut? Wenn nicht, dann mach eine Liste davon. Schreibe dir alles auf, was dir gefällt. Erstelle einen Wochen-Belohnungs-Plan. Jeden Tag nimmst du eine Sache von dieser Liste. Gönne Dir diese Belohnung. Mache diese Übung bewusst und mit Achtsamkeit.

Fazit

Geld und materieller Wohlstand sorgen für eine gewisse Sicherheit in Deinem Leben. Aber sie machen nicht glücklich. Möchtest Du noch glücklicher werden, dann musst Du inneren Reichtum aufbauen. Ein jeder Mensch kann sein Glück selbst beeinflussen. Das ist mittlerweile wissenschaftlich bestätigt.

Leider lernen wir nichts davon in der Schule. Auch später in der Lehre oder in der Berufsausbildung kommen diese Lebensthemen zu kurz. Dabei ist es so einfach. Erstelle Dir einen Trainingsplan. Mache Dir Deinen inneren Bilder bewusst. Erschaffe Dir positive Bilder und ändere Deinen inneren Dialog.

Und wann beginnst Du mit der Glücksarbeit? Poste Deinen Trainingsstart und hole Dir positive Motivation für die Veränderung…ich antworte bestimmt!

Pin It on Pinterest