Wie du aus einem Arschengel einen Buddha machst

Wie du aus einem Arschengel einen Buddha machst

Bist du schon mal einem Arschengel begegnet? Hast du dich schon mal so richtig geärgert?

Natürlich hast du das. Ein jeder Mensch kann sich ärgern. Das liegt in unseren Genen oder in unserem Gehirn. Wir haben in unserem Gehirn einen Teil, der wird limbisches System genannt. Ich bezeichne dieses System gerne als unser Steinzeitgehirn. Doch dieser Ärger tut uns nicht gut. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Doch wie können wir Ärger los lassen.

Ein jeder Mensch kennt auch den einen oder anderen Arschengel. Arschengel sind wunderbare Engelwesen, die manchmal auch richtige Arschlöcher sein können. Dieser wunderbare Begriff stammt übrigens von Robert Betz.

Wie schaffe ich es mich erst gar nicht zu ärgern?

Wie kann ich da gelassen bleiben?

Geht das überhaupt? Natürlich geht das.

Der Steinzeitmensch in dir

Laut der Evolutionstheorie waren unsere Vorfahren Jäger und Sammler. Und diese Jäger und Sammler waren vielen Gefahren ausgeliefert. Und bei Gefahr muss alles schnell gehen. Da hast du keine Zeit zum Nachdenken. Da muss sofort gehandelt werden. Eine Entscheidung muss innerhalb von einer Bruchteile einer Sekunde getroffen werden. Die Entscheidung lautet:

Flucht oder Angriff!

Soll ich flüchten oder angreifen.

Dieses steinzeitliche Programm wirkt auch heute noch in uns.

Vielleicht hast du schon einmal miterlebt, dass ein anderer Mensch zu dir nicht sehr nett war. Möglicherweise hat dich der andere beschimpft. Hat er zu dir gesagt:

“Du fette S..?” oder

“Du Dummkopf?”

Was es auch war. Es war eine Frechheit und eine Gemeinheit. Wie kommt der eigentlich dazu mich zu beschimpfen.

Flucht oder Angriff?

Sofort reagiert unser Steinzeitprogramm im limbischen System aktiv zu werden. Je nachdem welches “Tier” du in dir hast. Hast du ein Fluchttier in dir oder eher ein Angriffstier?

Das Fluchttier haut erst mal ab.

Das Angriffstier schlägt sofort zurück.

Doch beide haben eines gemeinsam:

Sie ärgern sich!!!

Und dieser Ärger spielt sich vor allem in dir ab, mein Lieber/meine Liebe. Du musst dich in dir selbst ärgern. D.h, du musst dich ärgern lassen!!

Ja, eh klar! Wirst du antworten. Welcher Mensch ärgert sich nicht in so einer Situation.

Schließlich hat Jesus höchst persönlich mal den Tempel krumm und klein geschlagen und alle Menschen daraus verjagt. Er war so wütend, dass er seinen Ärger nicht mehr beherrschen konnte. Und wenn Jesus sich schon mal geärgert hat, dann darf ich mich wohl auch mal ärgern.

Natürlich darfst du das. Ich habe mich auch schon sehr oft geärgert und ich ärgere mich heute noch sehr oft. Doch dieser Ärger bringt dir nichts Gutes. Ich möchte dir dazu eine andere Geschichte erzählen.

500 Jahre vor Jesus gab es da noch einen anderen Menschen, der auf ganz besondere Art und Weise mit Ärger umgegangen ist. Und dieser Mensch hieß:

Buddha!

Aus dem Arschengel wird ein Buddha

Eines Tages ging Buddha mit seinen Schülern in einen wunderschönen Garten spazieren. Es war wirklich ein prächtiger Garten. Die Blumen blühten, frische Früchte hingen an den Bäumen und die Bienen und Schmetterlinge eilten von einer Blüte zur nächsten. Da dachte sich der Buddha:

“Hier möchte ich meine Schüler heute lehren!”

Gesagt getan!

Er lies sich mit seinen Schülern nieder und begann zu lehren. Plötzlich vernahmen alle einen fürchterlichen Lärm. Dieser Lärm kam immer näher. Dieser Lärm wurde allmählich zu einem spöttischen Schimpfen. Es kam der Besitzer des Gartens und schimpfte ganz furchtbar mit Buddha. Buddha erhob sich. Lächelte den Mann liebevoll an, wartete bis er zu Ende gesprochen hatte und erwiderte:

“Danke mein Bruder für die Einladung mit dir streiten zu dürfen. Aber ich brauche das nicht mehr!”

Erwecke den Buddha zum Leben

Diese Geschichte ist eine herrliche Metapher aus dem Buddhismus um den Umgang mit Ärger zu erläutern. Natürlich sind wir nicht so erleuchtet wie es Buddha war. Buddha trug so viel Licht und Liebe in sich, dass nur seine Anwesenheit allen Ärger und Groll in den Menschen verschwinden ließ.

Die Übung, die ich dir heute vorschlagen möchte ist folgende:

Wenn du einem Menschen begegnest, der in dir Ärger ausgelöst hat, dann stell dir doch bitte vor, dass dieser Mensch Buddha höchst persönlich ist. Der erleuchtete Buddha selbst schlüpft in die Gewänder dieses Menschen und möchte dich etwas lehren.

Es sind genau diese Menschen, die dir helfen deine Gefühle zu entdecken. Unsere Gefühle laufend meistens unbewusst ab. Und wenn du die Chance bekommst mehr über deine Gefühlswelt herauszufinden, dann ist das ein wertvolles Geschenk für dich. Ein Geschenk des Lebens – übermittelt von einem Engel – einem Arschengel!

Also, stell dir die Situation nochmal vor und frage dich:

Was könnte das sein, das Buddha dich lehren lässt?

Diese Übung wirkt wunderbar, wenn die Konfliktsituation schon vorbei ist und du aber nicht los lassen kannst davon.

Nimm dir einen Zettel und schreibe dir die Antworten auf. Und wenn du fertig bist mit deinen Antworten, dann bedanke dich bei deinem Buddha für die wunderbare Lehre.

Fazit

Wenn du diese Übung ernsthaft machst, dann wird der Ärger sehr schnell verflogen sein. Bitte denke daran, Jesus meinte einst: “Was du dem Geringsten antust, tust du dir selbst an!” Natürlich war auch Jesus ein hoch erleuchteter Mann und durch die Einweihung von Johannes dem Täufer durfte er seine Göttlichkeit zum Ausdruck bringen. Im Thomas-Evangelium steht niedergeschrieben, dass die Lehre Jesus einem jeden Menschen einen Weg offenbarte zu wahren Kindern Gottes zu werden.

Und ein sehr guter Schritt besteht darin, unsere steinzeitlichen Barrieren endlich zu überwinden. Es ist ein hohes Maß an Erleuchtung notwendig in deinem Gegenüber den Bruder oder die Schwester zu sehen. Besonders dann, wenn er oder sie nicht gerade nett zu dir sind. Das ist der wirklich Pfad der Erleuchtung.

ich wünsche dir auf deinem Weg viel Licht und Kraft und ich würde mich über einen Kommentar oder eine Email sehr freuen.

Hier erfährst du mehr über Arschengel…

3 Geheimnisse der Liebe – so kann deine Partnerschaft wirklich funktionieren

3 Geheimnisse der Liebe – so kann deine Partnerschaft wirklich funktionieren

Ein jeder Mensch kann lieben und kann geliebt werden. Doch wie soll dich ein Mensch lieben, wenn du dich selbst nicht einmal liebst? Die Liebe zu einem Selbst ist ein großes Mysterium. Wenn du eine glückliche Partnerschaft haben möchtest, dann musst du unbedingt bei dir selbst beginnen. Du kannst den anderen Menschen nicht ändern. Du musst bei dir selbst beginnen.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie eine erfüllende Partnerschaft wirklich funktionieren kann. Doch zuvor nehme ich dich noch auf eine kleine Reise in das frühe Griechenland mit…

Geheimnisse der LiebeWir schreiben das Jahr 600 vor Christus. Ein Mann und eine Frau kommen sich näher. Er spürt ein unbändiges Verlangen in seinen Lenden. Sie öffnet sich ihm ganz und gibt sich schließlich hin. Nachdem der Geschlechtsakt vollzogen ist, ziehen sich beide an und er fragt sie um Rat: “Ein guter Freund hat mich vor kurzem in einem Geschäft betrogen. Was meinst du, soll ich ihn vor Gericht anklagen?” sie überlegt kurz und meint: “Wenn dir das Geld wichtiger ist als die Freundschaft, dann klage ihn an. Wenn du seine Freundschaft nicht vermissen möchtest, dann verzeihe ihm.” Er blickt sie liebevoll an. Streichelt ihr Gesicht und gibt ihr einen leidenschaftlichen Kuss.

Diese erfundene Geschichte aus dem alten Griechenland soll zeigen, wie damals eine Partnerschaft verstanden wurde. Die alten Griechen definierten 3 Geheimnisse einer erfüllten Partnerschaft. Ich werde dir im Laufe dieses Artikels über diese 3 Geheimnisse der Liebe mehr erzählen.

Lebst du noch mit deinem Partner oder schon neben ihm?

In meiner Heilpraxis habe ich immer wieder KlientInnen oder Klienten, die mir erklären, dass sie ihren Partner/ihre Partnerin nicht mehr lieben.

Weißt du was ich ihnen dann antworte?

Dann tu es halt wieder!!!

Die meisten sehen mich dann an wie die Kuh vor dem neuen Tor! Schließlich bezahlen sie eine Stange Geld für eine Coachingstunde und dann so was. Das ist echt eine Frechheit. Aber bevor die Gedanken der Empörung sich weiter ausbreiten können, sage ich noch ein paar Dinge dazu und ich stelle ganz gezielte Fragen. Meine weiteren Antworten sehen, dann ungefähr so aus:

Die Liebe musst du TUN

Die Liebe musst du tun. Sie muss aktiv betrieben werden. Sie will umsorgt und liebkost werden. Denn sonst erlischt das Feuer der menschlichen Liebe sehr schnell.

Am Anfang einer jeden Liebesbeziehung gibt es den sogenannten Tanz der Hormone. Diese Dinger spielen meist verrückt, wenn du jemanden kennen lernst, der dich fasziniert. Doch die Hormonhochschaubahn vergeht sehr schnell.

Die alten Griechen nennen dieses Spiel der Homrone: EROS

Geheimnisse der Liebe: Die Flammen des EROS

Eros ist die körperliche Liebe. Eros ist die körperliche Anziehungskraft. Das, was wir Menschen als Sex bezeichnen.

Nach Ansicht der alten Griechen kann Eros zwischen Mann und Frau sein. Muss es aber nicht. Homosexualität war im alten Griechenland genauso alltäglich wie wir heutzutage ins Kaffeehaus gehen und einen Kaffee mit Schokoladenkuchen genießen. Der einzige Unterschied ist, dass die Fortpflanzung von Natur aus nur zwischen Mann und Frau funktioniert.

Das erste der Geheimnisse der Liebe ist: EROS.

Das Eros ist eine sehr starke energetische Verbindung, eine starke energetische Anziehungskraft zwischen 2 Menschen. Sie hat mit der bedingungslosen Liebe nicht viel zu tun. Der Sexualtrieb ist eine sehr starke Antriebskraft.

Sie wurde von der Schöpferkraft eingerichtet, damit die Entwicklung auf diesem Planeten weiter geht. Jedes Jahr im Frühjahr, wenn die Natur wieder erwacht, senden die Pflanzen ihre Botenstoffe aus, um die Bienen anzulocken. Sie verstreuen ihre Lockstoffe und senden ihre Samen auf Reise.

Übrigens, hast du gewusst, dass die Pflanzen den Kopf in der Erde stecken und das Geschlechtsteil nach oben hin ausgerichtet haben? Die meisten Tiere haben Kopf und Geschlechtsteil waagrecht ausgerichtet. Und der Mensch hat den Kopf gegen Himmel gerichtet und das Geschlechtsteil neigt sich zur Erde.

Es sind alle Lebewesen, auch die Pflanzen, dieser starken Energie unterworfen. Nur der Mensch hat mit seinem Bewusstsein die Möglichkeit, diese Kraft zu lenken und in einem gewissen Maße zu kontrollieren.

EROS ist ein loderndes Feuer, das ständig Sauerstoff braucht. EROS erfasst sowohl Mann als auch Frau. Und doch gibt es da Unterschiede. Für den Mann ist EROS oft wichtiger als für die Frau. Der Mann erlebt EROS auch anders als die Frau.

Geheimnisse der LiebeWenn EROS in der Partnerschaft blockiert ist, dann neigen meist die Männer dazu nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Männer mit wenig Selbstvertrauen gehen häufiger fremd.

Für beide gilt, dass EROS Spaß haben möchte. EROS möchte spielerisch entdeckt werden. Routine und Gewohnheit mag EROS nicht so gerne.

Mein Tipp in Bezug auf EROS:

Was beiden Partnern Spaß macht sollte ausprobiert werden. Sex ist nicht nur egoistisch. Wenn du auf deine Kosten kommen möchtest und dem anderen ebenfalls sexuelle Erfüllung schenken möchtest, dann bist du auf einem guten Weg. Dann wird auch EROS in eurer Partnerschaft Erfüllung finden.

Ich habe in meinen psychologischen Beratungen oft beobachtet, dass viele Partner nicht miteinander reden. Dies gilt besonders beim Thema Sex. Doch gerade hier ist es sehr wichtig, dass du dich dem anderen mitteilst. Dass du ihm oder ihr erzählst was dir gefällt oder nicht.

Geheimnisse der LiebeWie soll dein Partner sonst wissen, was dir Spaß macht?

Rede mit deinem Partner/deiner Partner. Das  Gespräch sollte allerdings nicht als Liebhaber stattfinden. Ich solltet mit ein bisschen Abstand das Ganze betrachten.

Erzähle es ihr oder ihm wie einem guten Freund oder einer Freundin.

Und hier ist das 2. Geheimnis der Liebe

Geheimnisse der Liebe: Philia – die Liebe zwischen 2 Freunden

Philia ist die geistige Liebe. Sie ist die Liebe zwischen 2 Freunden. Der Sex spielt für Philia keine Rolle. Darum kümmert sich Philia nicht.

Denn schließlich möchte Philia wachsen und sich ausdehnen. Philia möchte das ganze Universum mit ihrer Liebe erfassen.

Philia kann zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau oder zwischen Mann und Frau sein.

Philia ist die Liebe zwischen Menschen, die die gleichen Interessen haben. Philia ist die wahre tiefgehende Freundschaft.

Einige Paare haben mit Philia ihre Probleme. Wenn im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung von Liebe gesprochen wird, wird meist der Sex gemeint. Doch der Sex ist nur ein kleiner Aspekt der Partnerschaft.

Philia ist wesentlich wichtiger. Die Freundschaft zwischen 2 Menschen ist der sexuellen Anziehungskraft weit überlegen.

Deine Partnerin oder dein Partner sollte auch deine Freundin oder dein Freund sein. Ihr solltet gemeinsam Pferde stehlen können.

Wenn ihr eine ernsthafte Partnerschaft führt, dann möchtet ihr mal Kinder haben? Und das funktioniert nur wenn ihr euch auch freundschaftlich super versteht.

Ich bin der Meinung, dass die Erziehung von Kindern die größte Herausforderung in einer Partnerschaft ist. Hier entscheidet sich meist, ob eine Partnerschaft überlebt oder nicht.

Nur sehr gute Freunde schaffen es gemeinsam Kinder groß zu ziehen!!! Das 2. große Geheimnis der Liebe ist also die Freundschaft.

Und eine Freundschaft muss ebenfalls gepflegt werden. Wenn du ein Mann bist, dann lade doch mal deine Partnerin zum Essen oder auf´s Kino ein. Frage sie doch mal einfach, was ihr Spaß macht. Und gehe mit ihr dort hin.

Wenn du eine Frau bist, dann frag doch mal deinen Mann, was er gerne möchte. Vielleicht mal einen Grand Prix live miterleben. Das kann für beide ein riesen Spaß werden. Oder einfach mal ein paar Bier trinken gehen. Dann geh mit ihm ein paar Bier trinken und habt einen Spaß daran.

Und wenn ihr euch als Freunde wieder gefunden habt, dann ist es Zeit für das dritte der Geheimnisse der Liebe.

Geheimnisse der Liebe: Agape –  die göttliche oder die bedingungslose Liebe

Der große Heiler und spirituelle Lehrer Daskalos hat einmal in seinen Unterweisungen den Vergleich zwischen der menschlichen Liebe und der göttlichen Liebe beschrieben:

“Die gewöhnliche Liebe zwischen Menschen gleicht einem Lagerfeuer in der Dunklen Nacht. Sie bringt ein bisschen Licht und auch etwas Wärme. Wenn du allerdings nicht aufpasst, dann steigt dir der Rauch in die Augen und du beginnst zu weinen. Diese Liebe ist nicht vergleichbar mit dem Licht der Sonne. Die Sonne ist die göttlichste Form der Leibe. 

Die Sonne ist jene Kraft, die Leben auf unserem Planeten erst ermöglicht. Ihr ist es egal, ob hier Mörder, Verbrecher oder Betrüger ihr Handwerk ausüben. Es ist ihr genauso egal, ob ihr Licht für Heilige, Lehrer, Priester und Reiche da ist. Die Sonne schenkt einem jeden Lebewesen das Licht zum Leben.

Und so kannst du dir auch Agape vorstellen. Agape oder auch das Göttliche steht über Gut und Böse. Die göttliche Lebenskraft schafft die Rahmenbedingungen. Die unendliche und bedingungslose Liebe ist nicht nur für die Jesus- oder Mohamed- oder Buddha-Anbeter da. Sie ist für alle Kinder auf dieser Erde vorhanden. Sie lässt uns einfach gewähren.

Sie ist die pure, bedingungslose Liebe. Sie ist Agape.

Wenn wir von Partnerschaft sprechen, so ist Agape die uneigennützige Liebe. Du tust etwas für deine Partnerin oder deinem Partner ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Du möchtest den anderen auch nicht ändern, weil du ihn so liebst, wie er ist.

Oft höre ich von meinen Klientinnen

  • er ist zum Abendessen nicht zuhause
  • er ernährt sich ungesund
  • er nimmt auf mich keine Rücksicht
  • er ist zuwenig für mich da

Ich stelle dann meistens folgende Frage:

Wie müsste sich dein Partner ändern, damit du dich selbst bedingungslos lieben kannst?

Bei dieser Frage sehe ich meistens große Fragezeichen in den Augen meiner Gesprächspartner. Dasselbe gilt natürlich auch für die Männer. Auch Männer haben ständig was an der Partnerin auszusetzen.

Frage dich doch mal selbst:

Wie müsste sich mein Partner oder meine Partnerin ändern, damit ich mich bedingungslos lieben kann?

Bei dieser Frage wird dir sehr schnell klar werden, dass nicht dein Partner oder deine Partnerin das Problem ist. Sondern du selbst bist der große Störfaktor in eurer Beziehung. Du selbst liebst dich nicht bedingungslos. Du selbst fühlst dich nicht gut genug. Und du erwartest dir von deinem Partner, dass er oder sie das tut?!

Forget it! Das funktioniert nicht. Wenn du weiterhin so denkst und fühlst, bist du auf bestem Wege deine Partnerin oder deinen Partner zu verlieren.

Ich weiß, das ist hart. Aber glaube mir, es ist das Wertvollste das du hier auf meinem Blog lernen kannst.

Die bedingungslose Liebe zu dir selbst!

Wer sagt dir schon knallhart ins Gesicht, dass du dich selbst lieben solltest, bevor du die Fehler bei anderen suchst? Richtig, das macht nur ein guter Freund. Und ich möchte jetzt dieser gute Freund sein.

Eine erfüllende Partnerschaft wirst du nur dann erleben, wenn du den anderen anders sein lässt.

Nimm deinen Zeigefinger und zeig auf dich selbst und nicht auf den anderen.

Wenn du denkst, dass dein Partner mit deiner Figur nicht zufrieden ist, dann frage dich zuerst selbst:

“Bin ich selbst mit meiner Figur zufrieden?”

Wenn du denkst, dass deine Partnerin nur an dir herumnörgelt dann frage dich zuerst selbst:

“Nörgle ich selbst immer an mir herum? Mit meinen Zweifeln und Ängsten?”

Das was du aßen wahrnimmst, ist nichts anderes als eine Reflexion von deinem Inneren. Das ist der wahre Weg zur Selbsterkenntnis.

So! Jetzt mache ich mal einen Punkt! 😉

Ich hoffe du kannst meine Gedanken nachempfinden und fühlen!?

Agape ist die göttliche Liebe. Sie urteilt nicht und sie macht keine Vorwürfe. Wir Menschen müssen die Agape in uns selbst entdecken. Dann wird es wohl keinen Krieg mehr auf dieser Erde geben. Dann werden wir zu wahren Kindern Gottes werden. Doch bis dahin haben wir noch einen langen Weg vor uns.

Fazit

Du hast gemerkt, dass eine gute Partnerschaft nicht so einfach ist. Sie ist deshalb nicht so einfach, weil wir einzigartige Individuen sind. Wir sind einzigartig auf dieser Welt. Und wenn wir diese Einzigartigkeit auch in dem Anderen erkennen, dann können wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen.

Dann wird die Leibe auch über den Tod hinaus Bestand haben. Denn auch der Tod ist nur eine Illusion. Es vergeht nur das Irdische. Das Göttliche in uns bleibt ewig bestehen.

Die Geheimnisse der Liebe sollen wie Laternen am Wegesrand sein. Sie mögen dir und deiner Leibe den Weg in eine erfüllende Partnerschaft weisen. Und denke bitte daran: Agape verzeiht. Denn Agape ist die bedingungslose Liebe.

 

Führe ein traumhaftes Leben – ein Interview mit Julia Ott

Führe ein traumhaftes Leben – ein Interview mit Julia Ott

Wir leben in einer Welt, die alles bietet. Wir haben genug zu essen, genug zu trinken und die meisten ein Dach über den Kopf. Doch reichen diese Dinge nicht aus, um ein traumhaftes Leben zu führen.

Erst wenn alle Grundbedürfnisse befriedigt sind, können wir uns Gedanken über die Selbstverwirklichung machen. Und ein jeder Mensch sollte sich selbst verwirklichen. Denn schließlich gibt es ihn nur einmal auf dieser wunderschönen Erde.

Julia OttJulia betreibt den Blog „http://catch-your-dreamlife.de“. Sie bringt auf sehr einfühlsame Art und Weise Dinge an das Tageslicht, die viele Menschen berühren und zum Nachdenken bringen. Ihr ist es ein Anliegen den Menschen in seinem Herzen zu berühren und ihm seine Einzigartigkeit zu zeigen.

Auf ihrem Blog kannst du wunderbare Inputs und Anregungen finden, die dich in deinem Leben weiterbringen. Sie hilft den Menschen ihre Einzigartigkeit zu entdecken. So nach dem Motto:

„Du selbst bist der Engel in dir. Und wenn detnspu selbst ein Engel bist, dann sollst du auch so leben wie ein göttliches Wesen“.

Zu diesem Leben gehört die Umgebung. D.h. in welchen Räumlichkeiten lebst du? Würde ein Engel sich hier wohlfühlen. Oder welche Nahrung nimmst du zu dir. Ist es das was dein Körper wirklich braucht.

Das und viele andere inspirierende Dinge kannst du auf ihrem Blog erfahren. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie sich bereit erklärt hat mit mir ein Interview zu machen. Doch lies selbst weiter…

Liebe Julia, was bedeutet es für dich ein gelungenes Leben zu leben?

Ein gelungenes Leben setzt sich für mich aus mehreren Säulen zusammen.

Meine wichtigste Säule ist die Liebe. Einen tollen Partner zu haben, der hinter einem steht, egal was kommt. Mit dem ich die Höhen und Tiefen des Lebens meistern kann, kostbare Momente erleben. Es ist erwiesen, dass glücklich verheiratete Menschen länger und gesünder leben als Singles.

Dazu gehört aber auch die Familie und Freunde. In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist vieles austauschbar und wird einfach ersetzt, wenn es mal nicht so läuft wie geplant. Arbeitnehmer, Partner, Freunde. Die Auswahl ist in der digitalen Welt zudem riesig. Wie schön ist es da, ein Umfeld zu haben, auf das man sich verlassen kann. Balsam für die Seele.

Neben der seelischen Gesundheit trägt natürlich auch die körperliche Gesundheit zu einem wundervollen Leben bei. Eine indische Weisheit sagt, dass der Gesunde viele Wünsche hat, der Kranke nur einen: wieder gesund werden. Nur wenn unser Körper gesund ist, können wir das Leben in vollen Zügen genießen.

Die dritte Säule ist für mich die Individualität oder wie Du schon in der Einleitung geschrieben hast, die Selbstverwirklichung. Jeder Mensch ist anders, hat andere Bedürfnisse, andere Sachen, die ihn glücklich machen. Ein Entdeckerherz oder eher Heimatorientiert, freiheitsliebend, kreativ, strukturiert usw..

Bei mir ist es ein bisschen von Allem. Ich gehe gerne in die Welt hinaus, lerne neue Orte und Kulturen kennen, brauche aber gleichzeitig auch meine Wurzeln zuhause. Ein Ort, an den ich zurück kehren kann.

Ich möchte leben, nicht nur im Alltag „überleben“ und vergessen, wie kostbar jeder einzelne Tag ist. Viele Menschen versacken im Stress des Alltags, reiben sich an den Widrigkeiten im Job und privaten Umfeld. Vergessen sich dabei selbst. Wer sie sind, was sie sich wünschen, was sie wirklich glücklich macht.

Deswegen gehört für mich auf jeden Fall zu einem gelungenen Leben, dass man versucht seinen Weg zu gehen, egal was die anderen sagen. Erfüllung zu finden im Beruf und im Privatleben. Einzigartig sein und sich selbst lieben, mit allen Ecken und Kanten.

Das hört sich leichter an als es ist.

Warum ist die Wohnumgebung so wichtig für uns Menschen?

Unsere Wohnung ist, neben der Arbeitsstelle, meist der Ort, an dem wir uns am längsten aufhalten. Dementsprechend hat sie einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sie ist Rückzugsort, ein Ort an dem die Familie zusammen kommt, ein Ort für Freude, aber auch um Tränen in schlechten Zeiten zu trocknen.

Dementsprechend sollten wir uns darin wohlfühlen und sie bewusst gestalten. Dabei haben nicht nur Farben und Formen einen großen Einfluss auf unsere Stimmung, auch die Gestaltung und Anordnung der Wohnräume spielt eine Rolle, ob die Energie fließt und die Gedanken frei sein können.

Im Optimalfall hat man die Möglichkeit sich einmal in seinem Leben ein Haus zu bauen. Dies sollte man ganz auf seine Bedürfnisse zuschneiden, ihm Individualität verleihen. Churchill sagte einmal „Zwar entwerfen wir unsere Häuser, aber später prägen sie uns.“ Und so ist.

Ich sehe oft Häuser, die lieblos ihr Dasein fristen. Von Anfang an lediglich funktional gebaut, ohne Charakter oder ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Menschen oder mit den Jahren sogar vernachlässigt. Einfamilienhäuser genauso wie große Mehrfamilienhäuser. Dabei könnten sie mit ein wenig Aufmerksamkeit aufblühen. Und mit ihnen auch die Bewohner.

Es muss nicht gleich eine Villa oder eine exzentrischer Kubusbau sein. Auch „normale“ Häuser können mit Details einzigartig sein, liebevoll gestaltet werden und Ausdruck unseres Selbst sein. Ein Raum für Inspiration und Lebensfreude sein.

Es ist eine Gegenseitigkeit zwischen unserem Zuhause und uns.

Wie kann ein harmonisches Zuhause zu einem starken Selbstbewusstsein beitragen?

Das Zuhause ist unser Rückzugsort. Ein Ort, an den wir zurückkommen dürfen, wenn die Welt es vielleicht gerade nicht so nett mit uns meint.

Ist dieser Ort zerrüttet, ob rein wohnlich oder auch mit den Menschen darin, nimmt er uns die Sicherheit. Wir verlieren den Halt. Werden oft unsicher. Einige sogar kriminell.

Ein harmonisches Zuhause gibt uns Kraft und den Mut, etwas zu wagen, uns zu entwickeln. Es inspiriert und gibt uns Freiheit. So können wir selbstbewusst in die Welt hinausgehen, weil wir wissen, unser Zuhause ist da.  Wir können zurückkommen.

Was meinst du zu Fotos und Requisiten aus der Vergangenheit? Sollten sie in der Wohnung platziert werden oder eher nicht?

Ich würde sagen ja. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit, die ihn geprägt hat. Wertvolle Erinnerungen an schöne Momente, liebe Menschen, einzigartige Erlebnisse. Es erfüllt die Wohnung mit Leben, macht sie individuell und gemütlich.

Aber: Das richtige Maß ist entscheidend. Man kann eine Wohnung damit auch „zumüllen“. Dann wirkt es erdrückend, unruhig, hindert einen am Vorankommen. Man sollte lernen loszulassen.

Ein paar ausgewählte Objekte aus der Vergangenheit, an denen das Herz hängt. Kombiniert mit Lieblingsfotos, die in Rahmen und an prominenten Plätzen schön – im gewählten Einrichtungsstil – in Szene gesetzt werden.

In deinem Ebook: “Dein Traumhaus bauen” gibst du wertvolle Tipps und Erfahrungen weiter. Doch  was sollte beim Hausbau tatsächlich berücksichtigt werden, damit sich die Seele im späteren Heim so richtig wohlfühlen kann?

Der Hausbau ist so individuell wie der Mensch selbst und somit wird jeder andere Prioritäten setzen.

Ich persönlich finde die Raumaufteilung sowie die Wahl der Materialien und Farben im Innen- und auch Außenbereich sehr wichtig. Sie gestalten unsere Umgebung, können Einfluss auf unsere Laune und Gefühlswelt haben.

Außerdem mag ich es gerne individuell, kreativ und außergewöhnlich. Das eigene Zuhause spiegelt uns wieder. Warum nicht mal etwas wagen, wenn die Ideen schon im Kopf rumspuken? Nicht von anderen Leuten beeinflussen lassen, nur weil man das „halt so macht“. Wenn man ein individueller Charakter ist, darf man auch individuell bauen 🙂 Ich stehe täglich vor meiner kleinen, mediterranen Villa und freue mich, dass wir es – mit viel Schweiß – genauso umgesetzt haben, wie ich es schon jahrelang im Kopf hatte.

Jeder Häuslebauer sollte sich zu Beginn des Bauprojekts außerdem intensiv mit seiner späteren Wohnung auseinander setzen, Inspiration holen und sich umfangreich informieren.

Vorteilhaft ist es auch mit Bauherren zu sprechen, die ihr Haus bereits vollendet haben. Der Hausbau ist (meistens) ein einmaliges und auch das größte Projekt im Leben eines Menschen. Es stellt zahlreiche Herausforderungen und wird voraussichtlich eine große Stressphase werden, die viele Überraschungen bereit hält. Deswegen sollte gleich zu Beginn gut geplant werden, damit die Gesundheit in dieser anspruchsvollen Zeit nicht auf der Strecke bleibt, insbesondere wenn ein hoher Anteil an Eigenleistungen eingebracht wird. In meinem E-Book zum Hausbau gebe ich viele Tipps, was bei der Planung berücksichtigt werden soll, damit das Traumhaus nicht zum Alptraum wird.

Was ist dein wertvollster Gesundheitstipp?

Einen speziellen Tipp zu benennen ist schwierig. Um unseren Körper und Geist gesund zu erhalten, ist es eher eine Kombination von Verhaltensweisen.

Bewusst essen, sich Zeit dafür nehmen, über die Inhaltsstoffe informieren.

Oft merkt man gar nicht, wie viele schädliche Zusatzstoffe man über den Tag verteilt mit den verschiedenen Produkten zu sich nimmt. Deswegen immer Zutatenliste lesen und vorwiegend unverarbeitete Lebensmittel essen.

Vor allem sollte auch regelmäßig gegessen werden, damit der Stoffwechsel nicht entgleist. Das Frühstück dabei nicht vergessen!

Und ganz wichtig: Sport treiben. Sei es ein Hobby, wie bei mir das Reiten, oder Tennis, Fitness, Joggen etc. Der Sport kurbelt nicht nur die Verdauung an und verbrennt Kalorien, er setzt auch Endorphine frei und macht uns dadurch glücklich.

Du schreibst auch über Ernährung und veröffentlichst wirklich leckere (meine Kinder lieben deine Rezepte) und gesunde Rezepte von dir. Wie wichtig ist eine gesunde Ernährung für die Seele?

Vielen Dank, das freut mich, dass meine Rezepte so gut ankommen.

Eine gesunde Ernährung kann so vielfältige Auswirkungen auf unsere Seele haben. Fangen wir bei dem Offensichtlichen an. Der Optik unseres Körpers. Durch Ernährung können wir sie formen, nicht nur äußerlich, auch innerlich.

Viele Menschen leiden ihr Leben lang an den Auswirkungen ihres Übergewichts. Hänseleien nagen am Selbstbewusstsein, man wird unsicher, zieht sich womöglich sogar zurück. Schämt sich. Das kann langfristig enorme Auswirkungen auf unsere Psyche haben. Komplexe, Despressionen usw.

Diese Wunden auf der Seele können noch verstärkt werden mit den rein körperlichen Auswirkungen, die Übergewicht auf unseren Körper hat. Krankheiten und Bewegungseinschränkungen hemmen und hindern die Menschen daran, ihre Traumleben zu leben. Aus Angst. Angst vor körperlicher Überforderung. Angst vor Ablehnung. Das Selbstbewusstsein ist am Boden.

Das ist sicher nicht bei allen Übergewichtigen so. Viele sind mit ihrem Körper auch zufrieden und haben ein gesundes Selbstbewusstsein, weil sie mit sich im Reinen sind. Bei vielen ist es aber auch nicht so, auch wenn man die Trauer und Einschränkungen auf den ersten Blick nicht sieht.

Die Ernährung hat im Zusammenhang mit Bewegung einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und damit auch unsere seelische Zufriedenheit.

Was hälst du eigentlich von der LowCarb Diät?

Ich halte von Diäten grundsätzlich nichts. Egal wie sie heißen.

Zum Glück bin ich in meinem Leben noch nie in die Situation gekommen darüber nachzudenken eine Diät zu machen. Gute Gene, eine gute Intuition, Wissen? Wahrscheinlich von allem etwas.

Viele Leute wundern sich dennoch immer, wie viel Essen ich so „vertilgen“ kann. Aber ich habe einen gesunden Stoffwechsel. Nicht unbedingt nur durch die Gene, sondern auch, weil ich schon immer viel dafür getan habe.

Ich esse 3x täglich und für meine Verhältnisse auch immer recht große Mengen. Dazwischen esse ich meist nichts. Mein Körper darf verdauen und bekommt nicht ständig mit einem Keks zwischendurch den Blutzuckerspiegel wieder in die Höhe getrieben. Ich trinke nur Wasser, ab und zu mal eine Frucht-Schorle. Insgesamt 2-3 Liter täglich. Darüber hinaus esse ich so gut wie keinen Industriezucker. Denn auch das Verlangen nach Zucker und Süßem kann man sich abtrainieren. Manchmal steht auch ein Magnesiummangel dahinter. Er fördert die Lust auf Schokolade.

Viele Menschen glauben, wenn sie nichts essen, nehmen sie ab. Das mag für kurze Zeit auch stimmen. Doch meist schlägt der Jojo-Effekt danach zu, egal welche der wohlklingenden Diäten man gerade mal wieder ausprobiert hat.

Geben wir unserem steinzeitlichen Körper keine Nahrung, schaltet er auf Sparflamme. Alarm. Überlebensmodus einschalten. Nur noch wenig verbrennen, damit die schlechten Zeiten überstanden werden können. Isst man dann nach einer Diät wieder normal, ist das Hüftgold schnell wieder da. „Lieber gleich Energie horten, falls wieder so eine Zeit des Hungers kommt.“, denkt sich der Körper. Der Stoffwechsel ist durcheinander. Ungesunde Lebensmittel, Zusatzstoffe, diverse Krankheiten und Bewegungsmangel tun ihr Übriges dazu.

Es dauert einen kaputten Stoffwechsel wieder in die Reihe zu bekommen. Grundsätzlich sollte man seine Ernährung langfristig umstellen. So, dass man dauerhaft damit leben kann. Nur das ist erfolgsversprechend. Regelmäßig und gesunde Nahrungsmittel essen sowie Bewegung sind dabei unablässig. Ab und zu ein Stück Torte ist da auf jeden Fall auch mit drin. Aber eben nicht ständig. Ohne Selbstdisziplin und ein Blick auf die Gesamtkalorienmenge geht es leider nicht.

Ist Vegan wirklich gesünder als Fleisch?

Diese Frage beschäftigt ganze Forscherteams rund um den Globus und könnte tausende Bücher füllen.

Es gibt einige Studien, die die Überlegenheit veganer Ernährung belegen. Die beiden Dokumentationen „Forks Over Knives (Gabel statt Skalpell)“ und „Food Choices“ führen sehr gut in dieses Thema ein. Darin wird u.a. die China Studie des renommierten Ernährungswissenschaftlicher T. Colin Campbell vorgestellt. Sie ist die größte Studie, die die Auswirkungen unserer Ernährung und Lebensweise auf die Gesundheit untersucht. Dabei wird vor allem deutlich, wie sich eine pflanzenbasierte Ernährung positiv auf die Lebenserwartung und verschiedene Krankheiten wie Krebs auswirken kann.

Die Betonung liegt dabei auf pflanzenbasiert, den vegan ist nicht gleichbedeutend mit gesund. Chips und Cola sind auch vegan, werden aber dauerhaft keinen positiven Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. Es geht darum, dem Körper ein breites Spektrum an natürlichen Inhaltsstoffen zu liefern, ihn optimal zu versorgen und nicht zuletzt auch ein angemessenes Gewicht zu erhalten.

In diesem Zusammenhang sollte aber auch angesprochen werden, dass es Studien gibt, die die Vorteile einer rein veganen Ernährung anzweifeln. Auch die Evolution spricht eigentlich gegen diese These. Ich denke der Schlüssel liegt, wie so oft, in der Menge.

Schlangengift oder die Inhaltsstoffe mancher Pflanzen sind tödlich. Doch in geringerer Dosierung, gezielt eingesetzt, können sie wertvolle Heilmittel sein.

In den Anfängen der Menschheit wurde auch nicht jeden Tag ein Mammut erlegt, so dass sich jeder täglich daran satt essen konnte, so viel er wollte. Die Hauptnahrung bestand aus Beeren und Pflanzen. Auch in unserer jüngeren Vergangenheit stand Fleisch nicht täglich auf dem Tisch. Es war ein kostbares Gut. Teuer. Der Sonntagsbraten war etwas Besonderes und wurde unter allen Familienmitgliedern aufgeteilt. Auch im asiatischen Raum wird oft nur ein kleines Stück Fleisch einer großen Gemüsepfanne zugesetzt, die mehrere Menschen ernährt.

Mit der industriellen Revolution stieg natürlich auch unser Lebensstandard – und mit ihm der Fleischkonsum. Die Zahl der Übergewichtigen ist in die Höhe geschnellt und die Zivilisationskrankheiten sind explodiert. Es steht uns heute von Dingen, die in unserer evolutionären Vergangenheit Mangelware waren, einfach ZUVIEL zur Verfügung.

Auch wenn man bei Gesprächen über Veganismus hautsächlich über das „böse Fleisch“ redet, möchte ich in diesem Zusammenhang auch einmal Milch und Eier ansprechen (auf sie wird in den oben genannten Dokumentationen auch ausführlich eingegangen).

Ich leide seit meiner Jugend unter Hashimoto Thyreoiditis. Einer autoimmunen Schilddrüsenkrankheit, die mittlerweile weit verbreitet ist.  Rund 10% der Bevölkerung sollen mittlerweile daran erkrankt sein, insbesondere das weibliche Geschlecht. Die Krankheit war früher unbekannt, breitet sich in den vergangenen Jahren allerdings rasend schnell aus. Warum?

Über die Ursachen wird viel berichtet. Da aber meist eine starke Nahrungsmittelindustrie dahinter steht, würde ich persönlich nicht immer alles glauben.

Fakt ist, dass die Milchkühe und Hühner heutzutage unter widrigsten Umständen eine enorme Leistung bringen müssen. Medikamente werden dabei ebenso inflationär eingesetzt wie Zusatzstoffe und Mineralien sowie Spurenelemente. Und wie schon gesagt „Die Dosis macht das Gift.“

Seit meiner Erkrankung reagiere ich extrem auf künstliche Jodzusätze. Künstliches Jod (oft aus Industrieabfällen gewonnen), das den Tieren in großer Menge zugefüttert wird und über die Milch und die Eier wieder ausgeschieden wird. Dementsprechend sind Milch und Eier aus konventioneller Haltung mit solch einer Fütterung stark jodhaltig.

Die Reaktion empfindlicher und erkrankter Menschen wie mir – vorprogrammiert. Ein Glas Milch oder ein Ei und mein Herz beginnt zu stolpern. Zufall? Irgendein anderer Inhaltsstoff auf den ich reagiere? Nein!

Ein Glas Milch von einer Kuh, die sich nur von Gras ernährt hat, ist überhaupt kein Problem. Auch meine Eier bekomme ich mittlerweile von einer Bekannten, bei der die Hühner noch Huhn sein dürfen und scharrend über einer Wiese ihre Nahrung suchen. Die Reaktion meines Körpers? Keine.

Nur eine kleine Geschichte, die dazu anregen soll, nachzudenken. Uns bewusster zu werden, was wir zu uns nehmen.

Auch ich lebe nicht vollkommen vegan. Vielleicht werde ich das irgendwann. Aber momentan esse ich hin und wieder ein Ei und höchstens einmal die Woche Fleisch. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Man sollte es seinem Körper allerdings schuldig sein, gründlich darüber nachzudenken, was man täglich so in ihn hinein schaufelt.

Ich stamme aus einer typischen Fleischesser Familie. Ein Mensch, der sich vegan ernährt, ist nach Meinung meiner Brüder ein komischer Vogel. Sind Menschen, die sich vegan ernähren wirklich anders. Haben sie vielleicht mehr seelischen Tiefgang?

Das mag sein. Fakt ist für mich, dass sich Veganer mehr Gedanken über ihre Gesundheit und ihre Umwelt machen.

Der in der vorigen Frage erläuterte Gesundheitsaspekt veganer Ernährung ist ein Punkt der Diskussion. Für mich sollten hierzu allerdings noch zwei weitere Aspekte in die Waagschale geworfen werden. Und zwar Moral und Ökologie.

Zur Moral. Wenn das Kalbsschnitzel oder das halbe Hähnchen knusprig und herrlich duftend vor einem auf dem Teller liegen, denken wohl die Wenigsten darüber nach, dass diese Fleischstücke eine Vergangenheit haben. Meist eine traurige. Voller Leid. In engen Käfigen. Keine endlosen Weiden und grünes Gras. Sondern mit billigen Futtermitteln gemästet. Und ein Kalb ist ein Baby! Genau wie ein Lamm, das uns als Kotelett erfreut.

Die Tötung selbst ist oft nicht minder schlimm. Tiere sind sensibel und spüren bei der Ankunft im Schlachthof genau was gleich passiert. Sie riechen den Tod. Und nicht selten gibt es einen Todeskampf, gerade in fragwürdigeren Einrichtungen.

Wenn die Menschen die Tiere für ihr Essen selbst töten müssten, hätten wir deutlich mehr Vegetarier.

„Ich bitte dich nicht, mich zu verschonen, wenn du in Not bist, sondern nur, wenn du frevelhafte Begierde hast. Töte mich, um zu essen, aber morde mich nicht, um besser zu essen!“
Cicero, römischer Politiker und Philosoph

Zur Ökologie. Ich denke mittlerweile sollte es kein Geheimnis mehr sein, dass weite Teile der gerodeten Regenwälder als Anbauflächen für Viehfutter genutzt werden. Futter für Tiere, um den weltweit immensen und vor allem weiter steigenden Bedarf an tierischen Produkten zu decken. Lokale Bauern bekommen ihr Land genommen, damit Großkonzerne noch mehr Monokulturen (meist Soja) anbauen können. Das Leid, das sie dadurch bei der lokalen Bevölkerung erzeugen, wird vertuscht. Das Geld zählt. Außerdem geht ein Großteil der weltweiten CO2 Emissionen auf die Viehzucht zurück.

Dementsprechend sollten sich auch Fleischesser die Frage stellen, was das morgendliche Schinkenbrötchen, das Steak am Mittag und der Wurstsalat am Abend für Auswirkungen auf unseren Planeten haben, wenn schon nicht die eigene Gesundheit.

Mehr über und von Julia könnt Ihr auf ihrem Blog http://catch-your-dreamlife.de lesen.

trumhaft-bauen

Hier kannst du das traumhafte Ebook von Julia beziehen…

Warum viele Menschen nicht loslassen können. Und wie es tatsächlich geht

Warum viele Menschen nicht loslassen können. Und wie es tatsächlich geht

Viele Menschen können nicht loslassen. Das liegt daran, dass die Blockade dahinter nicht gelöst ist.

Jemand hat dir schon mal gesagt, dass du loslassen musst. Alte Sachen hinter dir lassen und von neuem beginnen. Auch wenn du dich so sehr bemühst, nicht mehr an die alten Dinge zu denken. Sie kommen doch immer wieder hoch. Du machst immer wieder die gleichen Fehler und denkst, dass du dich nicht vom Fleck rührst.

Das sind klare Anzeichen, dass das Grundübel nicht gelöst ist. Und das ist meist ein starkes negatives Gefühl. Weil du etwas erlebt hast, das die Seele nicht verarbeiten konnte.

Schritt 1: Der Realität ins Auge blicken

Das Loslassen von der Vergangenheit ist wesentlich leichter für dich, wenn du deine Sichtweise verändern kannst.

Akzeptiere was ist, las los was war und hab Vertrauen in das was wird

Und nein, ich werde dir hier nicht die 3 Fragen der Sedona-Methode stellen. Das können andere viel besser.

Denn ganz ehrlich, was nützt es dir, wenn du dich fragst:

„Kann ich das Gefühl für diesen Augenblick akzeptieren?“

Dann kommt entweder ja oder nein. Beides ist zulässig. Du kannst es vielleicht in diesem Augenblick akzeptieren. Aber nach dem jetzigen Augenblick folgt der nächste. Und was ist dann?

Die Sache im Hintergrund bleibt allerdings unberührt. Das Loslassen funktioniert so nicht.

Deine Wut, deine Angst, dein Liebeskummer oder dein Zorn wird nicht einfach so verschwinden. Er kommt zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück.

Das blockierende Gefühl hat dich fest im Griff und du hast keine Wahl mehr. Du bist ausgeliefert.

Es geht nicht darum, dass du ein Gefühl annimmst. Sondern darum, dass du es realisierst. Du musst die Wirklichkeit erkennen. Und erst dann kannst du die Sichtweise verändern. Die Situation oder das unerwünschte Gefühl soll neu bewertet werden.

Für Menschen, die nicht loslassen können: Verändere die Sichtweise

Es gibt immer wieder Menschen, die nicht loslassen können. Auch wenn sie es wirklich möchten. Irgendetwas hält sie zurück. Die gute Nachricht: Du kannst trotzdem loslassen. Du brauchst nur eine andere Übung davor zu machen.

Wenn du die Sichtweise verändern kannst, wirst du frei werden.

Kennst du Thomas Geiersbichler? Er sitzt seit einem Verkehrsunfall im Rollstuhl. Er litt lange Zeit darunter. Und hat schließlich den Weg zurück gefunden. Er ist unter anderem Paraolympiasieger im Rollstuhlfahren.

Er hat in einem ORF Interview (Frühstück bei mir) sinngemäß einmal gesagt: „Du musst zuerst die Wirklichkeit realisieren. Das Realisieren geht weit über das Akzeptieren hinaus.“

Du erkennst dadurch was Wirklichkeit ist. Beim Akzeptieren besteht immer die Gefahr sich etwas vorzumachen. Wenn du etwas realisierst, dann erkennst du die Wirklichkeit.

Thomas Geierspichler weiß genau, was es heißt, eine physische Behinderung zu überwinden und ein schweres Trauma in positive Energie, Lebensfreude und Erfolgswillen umzupolen.

Und so ist es auch mit psychischen Behinderungen. Ein jedes psychische Trauma hinterlässt eine Beeinträchtigung. Du bist aufgrund psychischer Einschränkungen (rot werden im Gesicht, Stottern vor anderen Menschen usw) in deinem Potential behindert.

Der kochende Wassertopf

Wenn manche nicht loslassen können, dann ist das so ähnlich wie mit einem kochenden Wassertopf. Der Topf befindet sich auf der heißen Herdplatte.

Die Herdplatte steht symbolisch für das Unterbewusstsein.

Das Wasser beginnt zu kochen und der Topf läuft über. Was machst du als erste Reaktion? Du schüttest kaltes Wasser (= die Loslassübungen) hinein. Das Wasser beruhigt sich wieder.

Doch es dauert nicht lange, bis es wieder zu kochen beginnt. Du schüttest wieder kaltes Wasser hinein. Das machst du so lange, bis kein Wasser mehr Platz hat. Der Topf läuft über und du hast das Malheur am ganzen Herd (im gesamten Unterbewusstsein).

Was wäre für den Wassertopf die Lösung? Genau! Entweder die Herdplatte ganz abschalten oder zumindest die Temperatur reduzieren.

Schalte den Herd einfach aus

Versuche das negative Gefühl oder Geschehen zu realisieren. Versuche die Wirklichkeit zu erkennen. Dir ist das jetzt passiert. Und dieses Geschehen hat negative Gefühle in dir verursacht. Es hat etwas mit dir gemacht. Es ist dein Baby. Ob du es willst oder nicht.

Lade die Gefühle in deinem Inneren ein. Wie einen Gast, der ungemütlich ist, den du aber nicht loswirst. Lade den Gast in dein Wohnzimmer ein und frage ihn was er den möchte. Vielleicht hat er sogar eine ganz wichtige Botschaft für dich. Womöglich kannst du von ihm ganz viel lernen.

Die folgende Coachingübung wird dir helfen das Ursprungsproblem besser zu verarbeiten. Ziel ist es eine andere Sichtweise zu bekommen. Nur so kannst du wirklich loslassen.

Nicht loslassen können: die Jammertalmuster

Kennst du das Jammertal? Nein?

Ich werde dir davon erzählen.

Bis heute habe ich noch keinen Menschen getroffen, der nicht schon mal im Jammertal war. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir anscheinend dieses Tal der seelischen Wüste durchlaufen müssen.

Doch Vorsicht: Nur die wenigsten finden hier von alleine wieder heraus.

Im Jammertal befindest du dich, wenn du keinen Ausweg mehr siehst. Wenn die anderen Schuld sind an deinem Problem. Alles ist schlecht. Im Jammertal gibt es keine Perspektiven und der Weg raus ist nur schwer zu finden.

Im Jammertal gibt es 3 Muster: „Flüchten“, „Anpassen“ oder „Angreifen“. In diesen Zuständen wird das „Reptiliengehirn“ in uns aktiviert. Das Reptiliengehirn heißt in Wirklichkeit „limbisches System“ und ist das älteste Gehirnareal bei uns Menschen. Hier sind unsere Urinstinkte abgespeichert. Bei Gefahr werden im limbischen System folgende Muster aktiviert:

  • Flüchten: die Situation verlassen
  • Anpassen: sich klein machen, um nicht aufzufallen
  • Angreifen: Abwehren und Einschüchtern

Jedes dieser Verhaltensmuster ist in bestimmten Situationen gut und nützlich. Sie sind nicht nur schlecht.

Der Fluchttyp:

Wir wollen so schnell wie möglich die Situation verlassen. Typische Beispiele für den Fluchttyp sind:

  • Das Gespräch abrupt beenden
  • Teilnahmslos am Gespräch und immer wieder wegschauen
  • Immer, wenn es ungemütlich wird, davonlaufen
  • Wenn du den Job nicht kündigen kannst, dann kündigst du innerlich
  • Reserviert und abweisend sein
  • Bestimmten Menschen aus dem Weg gehen

Der Anpassungstyp:

Einige Menschen verstehen es sich anzupassen. Sie können nicht flüchten und beginnen die Situation zu akzeptieren. Typische Beispiele:

  • Ja-Sager – sie meinen Nein, sagen aber Ja
  • Du hast eine Meinung, traust sie aber nicht zu sagen. Du übernimmst die Meinung des anderen, obwohl du anderer Meinung bist
  • Bei Forderungen nachgeben
  • Die eigenen Gefühle nicht zulassen können.
  • Leicht beeinflussbar sein
  • Sich immer an anderen orientieren müssen (Welche Kleider tragen die anderen? Was wirst du dir zum Essen bestellen?)

Der Angreifer:

Manchmal können wir nicht flüchten, wir können uns nicht anpassen und gehen auf Angriff. Typische Beispiele:

  • Energisch werden
  • Zu schreien beginnen
  • Den andern Vorwurf machen
  • Den anderen nicht zu Wort kommen lassen
  • Mobbing gegen Arbeitskollegen
  • Jemanden geringschätzen
  • Über andere herziehen

Schritt 2: Die Wachstumsübung

Worum geht es?

Wenn wir immer wieder die gleichen Probleme erleben, liegt es daran, dass auch wir einen Teil dazu beitragen. Nicht immer sind die anderen Schuld.

In diesem Schritt geht es darum, herauszufinden, welche der drei Jammertalmuster besonders dominant sind. Das funktioniert mit einer Übung aus dem Coaching sehr gut.

Übung: das Rollenspiel:

Ziel dieser Übung ist es, herauszufinden, welches Verhaltensmuster (Flüchten, Anpassen, Angreifen) besonders dominant ist. Du wirst dich dadurch besser kennenlernen.

Achte während der Übung auf deine Gedanken und deine Gefühle.

Ablauf

nicht loslassen könnenEs gibt Situtationen, in denen wir nicht loslassen können. Wir möchten uns so ein Geschehen genauer betrachten.

Nimm dir eine Situation aus deinem Leben, die dir Stress verursacht. Eine Situation, in der du mit einem anderen Menschen nicht klargekommen bist. Es kann ein Streit, eine Diskussion oder ein Konflikt gewesen sein. Lege dir einen Notizblock und einen Stift zur Seite und gehe wie folgt vor:

  • Geh zuerst in die „Ich-Position“. Du siehst dich selbst in dieser Situation. Was nimmst du wahr? Was denkst du? Was fühlst du? Notiere deine Eindrücke.
  • Wechsle dann auf die „Du-Position“. Nimm die Situation aus der Warte deines Gegenübers wahr. Versuche jetzt ganz in die Rolle des anderen zu schlüpfen. Was denkst und fühlst du als der Andere über diese Situation? Was fühlst du als der Andere in dieser Situation? Es geht hier nur darum, den anderen in seiner Rolle wahrzunehmen. Notiere deine Eindrücke.
  • Nimm abschließend die Position eines Beobachters wahr. Was fällt dir auf, wenn du dich von außen siehst? Was fällt dir auf wenn du den anderen von außen siehst? Wie gehen beide miteinander um? Notiere deine Eindrücke.

Nachdem du alle Positionen durch bist, lies dir deine Notizen durch. Jetzt versuche herauszufinden, welcher Jammertaltyp du in dieser Situation warst. Warst du eher der Fluchttyp, oder der Angreifer? Oder warst du der Anpassungstyp. Notiere dir deine Erkenntnisse.

Schritt 3: Wie loslassen lernen wirklich funktioniert

Wenn du das Rollenspiel ernsthaft gemacht hast, dann hast du schon einen riesen Schritt in Richtung Loslassen lernen gemacht.

Du hast erkannt, wie der andere gedacht und gefühlt haben könnte. Allein diese Position hilft dir, eine andere Sichtweise zu erlangen.

Auch die Rolle des Beobachters ist enorm wichtig. Hier kannst du Dinge wahrnehmen, die der Ich-Position verborgen bleiben.

Der nächste Schritt besteht darin, zu erkennen, wie du aus dem ganzen wachsen kannst.

Stelle dir dabei folgende 2 Fragen:

  • Wie kann ich das Ganze noch sehen?
  • Wie kann ich dadurch wachsen und lernen?

Als Beispiel möchte ich dir einen Klassiker, den ein jeder Stadtmensch schon mal miterlebt hat, erläutern.

Neulich ist mir folgendes passiert:

Ich hatte es eilig. Ich lief die Treppe hinunter, um die Straßenbahn noch zu erreichen. Ich war mir sicher, dass mir das gelingen würde. Schließlich hat mich der Straßenbahnlenker gesehen und meine Körpersprache war eindeutig. Was hat dieser nette Mann gemacht? Richtig! Er hat vor meiner Nase die Tür zu gemacht und ist ohne mich losgefahren.

So eine Frechheit. Der hat mich anlaufen lassen. Die Straßenbahn war weder überfüllt, noch gab es einen anderen Grund mich so stehen zu lassen. Es war rein die böse Absicht des Straßenbahnfahrers. Du kannst meinen Ärger sicher nachvollziehen.

Doch halt. Wie war das nochmal? Ich soll mit dem Finger nicht auf den anderen zeigen?

Ach ja!

Wie könnte ich diese Situation noch sehen?

Der nette Herr Straßenbahnfahrer war in dieser Situation mein Trainigspartner. Wie? Mein Trainingspartner? Ja, richtig!

Er hat mir gezeigt, was für einen Müll an negativen Gefühlen und Gedanken ich so fühlen und denken kann. Von Hölle angefangen bis zu Folter habe ich ihm alles gewünscht.

Und das waren meine Gefühle. Sie sind Gefühle zuerst durch mich gegangen.

Wie kann ich das Ganze noch sehen?

Ich hatte etwas Zeit zu Verschnaufen. Denn ich musste zu einem wichtigen Termin. Ich konnte mich in der nächsten Straßenbahn geistig auf diesen Termin vorbereiten.

Natürlich kannte ich die Sichtweise-Übung schon und ich habe sie sofort gemacht, als mir bewusst wurde, in welchem Gefühlzustand ich war. Schlagartig hat sich meine Stimmung geändert und nach wenigen Augenblicken hatte ich diese Situation schon vergessen. Ich bin aufgrund der Änderung meiner Sichtweise sofort von den belastenden Gedanken und Gefühlen frei geworden.

Ich denke, dir ist klargeworden, worum es bei der Sichtweise-Übung geht. Du selbst solltest deine Gefühle und deine Gedanken bestimmen. Und keine Einflüsse von außen sollten Macht über dich übernehmen.

Wenn du diese Übungen durchlaufen hast, dann ist auch eine Loslass-Übung, wie die Sedona-Methode, sinnvoll. Dann hast du das Kraut an der Wurzel gepackt und aus deinem Beet des Unterbewusstseins entfernt. Und hast die Gefahr der Verdrängung gebannt.

Zum Abschluss möchte ich dir eine nette Metapher von Buddha mitgeben:

Eines Tages erblickte der Buddha mit seinen Schülern einen wunderschönen Garten. Er dachte sich: „Dieser Garten ist so schön. Hier möchte ich meine Schüler unterrichten.“ Sie betraten den Garten. Als Buddha mit seiner Unterweisung begann, kam plötzlicher der Besitzer des Gartens und begann mit Buddha zu schimpfen und ihn zu ermahnen. Der Buddha lächelte den armen Mann sanft an und meinte: „Danke für die Einladung mit dir zu streiten. Aber ich brauche das nicht mehr“. Daraufhin verließen sie den Garten.

Fazit

Es gibt viele Loslass-Übungen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese Übung nicht wirklich funktionieren. Sie lösen das Problem nicht an der Wurzel. Es kann sogar zu einer Verdrängung kommen.

Wenn du von einer belastenden Situation wirklich befreit werden möchtest, dann musst du zu einer anderen Sichtweise kommen. Jeder seelische Schmerz befördert uns automatisch in das Jammertal. Und aus dem Jammertal kommst du nur sehr schwer raus. Ich habe dir eine Übungsreihe zusammengestellt, mit der du dich selbst von seelischen Belastungen befreien kannst. Diese Übungen habe ich schon oft an mir selbst und an meinen Klienten aus der Praxis ausprobiert. Sie funktioniert zu 100 %. Aber glaube mir nichts, sondern probiere es selber aus. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

Wie du seelische Blockaden selbst lösen kannst – auch die hartnäckigen

Wie du seelische Blockaden selbst lösen kannst – auch die hartnäckigen

Die meisten seelischen Blockaden laufen unbewusst ab. Du merkst zwar irgendwie, dass etwas da ist. Aber du kannst nicht genau sagen was und wo es herkommt. Das Schwierige daran ist, dass sie nicht greifbar sind. Seelische Blockaden kannst du mit keinem Ultraschall- oder Röntgengerät sichtbar machen. Und so hat auch die Medizin damit ihre Probleme. Seelische Blockaden selbst lösen ist eine Herausforderung. Doch nicht unmöglich. Es gibt dafür einen sehr guten Weg.

Die Blockaden können einem das Leben richtig schwer machen. Sie kosten Energie und verursachen Stress.

Wir Menschen möchten gerne Schmerz vermeiden.

Körperlicher Schmerz kann gut mit Medikamenten behandelt werden.

Bei seelischem Schmerz ist das anders. Da gibt es keine Schmerzpillen. Damit wir seelischen Schmerz nicht spüren müssen, versuchen wir ihn zu verdrängen. Und damit beginnt unser Dilemma mit den seelischen Blockaden.

Was sind seelische Blockaden?

Seelische Blockaden sind Programme in deinem Unterbewusstsein, die dich behindern können. Sie bilden sich in psychischen Ausnahmesituationen. Das sind Situationen, die du im Moment nicht verarbeiten kannst, weil der seelische Schmerz zu groß ist. Die Seele wird damit nicht fertig und bildet Verhaltensweisen um mit dem Schmerz zurecht zu kommen.

Warum du seelische Blockaden auflösen solltest und was das mit dem Loslassen zu tun hat.

Seelische Blockaden

  • sind häufig Ursachen für Erkrankungen
  • führen dazu, dass du dich selbst immer wieder sabotierst
  • führen dazu, dass du das Gefühl hast gewisse Probleme immer wieder erleben zu müssen. Du glaubst, dass du dich nicht vom Fleck rührst.
  • sind meistens hartnäckig und können dein Selbstbewusstsein behindern
  • kannst du mit Positivem Denken nicht lösen. Du brauchst dafür Methoden, die tiefer gehen.

Ich habe mich sehr lange und intensiv mit seelischen Blockaden beschäftigt. In meiner Kindheit habe ich viele schmerzhafte Erlebnisse über mich ergehen lassen müssen. Als Jugendlicher war ich vollgepackt mit Komplexen, Depressionen und seelischen Blockaden. Auf meiner Suche bin ich immer wieder auf das Thema Loslassen gestoßen.

Alles beginnt mit dem Loslassen

Ich habe mich mit sehr vielen Loslassmethoden beschäftigt. Damit wollte ich meine seelischen Blockaden selbst lösen. Einiges hat gut funktioniert. Doch die richtig großen Brocken in meinem Leben haben sich nicht verändert. Mein Selbstbewusstsein war noch immer im Keller. So musste ich nach anderen Methoden suchen. Bis ich eines Tages eine unglaubliche Erleuchtung hatte.

Mir wurde plötzlich klar was loslassen bedeutet. Ich konnte somit Schritt für Schritt auch die großen Themen meines Lebens bereinigen.

Loslassen bedeutet, dass du dich von etwas lösen kannst!

Du löst dich von einem Erlebnis, dass dir Stress verursacht hat.

Doch wie kann das gelingen?

Stell dir vor du fährst in der Straßenbahn und hast keinen Sitzplatz. Hinter dir spürst du jemanden. Plötzlich macht die Straßenbahn eine Notbremsung und dieser Mensch rammt dir seinen Ellbogen in die Nieren. Du wirst zornig und wütend. Deine erste Reaktion ist, dass du dich umdrehst und diesen Menschen zurechtweisen möchtest. Er solle doch besser aufpassen und einen Haltegriff verwenden. 1-2-3 Stresshormone werden frei und machen dir Probleme.

Als du ihn siehst verändert sich die Situation jedoch schlagartig. Du siehst, dass dieser Mensch eine schwarze Brille aufhat. Er trägt einen Stock und am Arm hat er eine Blindenschleife umgebunden. Dein Innenleben verändert sich prompt. Stresshormone werden neutralisiert und aus Zorn und Wut wird Mitgefühl und Verständnis. Wie ist so eine wundersame Wandlung möglich?

Diese Veränderung wurde möglich, weil du eine andere Sicht der Dinge bekommen hast. Du konntest deinen Zorn und deine Wut sofort loslassen, ohne dass dir das selbst bewusst war.

Loslassen bedeutet die eigene Sichtweise zu verändern.

Wenn du seelische Blockaden selbst lösen möchtest, dann musst du deine Sicht auf das verursachende Erlebnis verändern. Erst dann lösen sich die blockierenden Gefühle und die Stresshormone werden neutralisiert. Du wirst dich besser fühlen und dein Gesundheitszustand wird sich positiv verändern.

Es ist allerdings nicht immer leicht eine andere Sichtweise zu bekommen. Manche Verletzungen sitzen sehr tief. Doch auch in diesem Fall gibt es Hilfe. Die Übung aus diesem Artikel soll dir dabei helfen. Du kannst damit den ersten Schritt in eine glücklichere Zukunftent machen.

Wie du deine seelischen Blockaden erkennst

Wie bereits erwähnt, sind seelische Blockaden nicht wirklich greifbar. Einen körperlichen Schmerz spürst du ganz klar in deinem Körper.

Wenn du auf gewisse Situation mit sehr heftigen Gefühlen reagierst, dann ist eine seelische Blockade sehr wahrscheinlich.

Meistens sind es die schmerzhaften Erfahrungen, aus denen wir am meisten lernen können

Vielleicht hast du manchmal das Gefühl dir selbst im Wege zu stehen.

Versuche zunächst herauszufinden, was dahinterstecken könnte.

Die Zeichen für eine seelische Blockade

Es gibt für jede seelische Blockade erste Anzeichen. Wenn du dich in einem der folgenden Punkte wiederfindest, dann ist eine Blockade sehr wahrscheinlich:

  • Du wirst rot im Gesicht, wenn du von jemanden spontan angesprochen wirst.
  • Wenn du vor anderen sprechen sollst, dann verschlägt es dir die Worte
  • Wenn bei der Prüfung plötzlich alles weg ist. Du weißt nichts mehr, obwohl du vor 10 Minuten noch alles perfekt runterbeten konntest.
  • Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Du hast keine Kontrolle darüber.
  • Wenn immer wieder quälende Gedanken und Erinnerungen aus der Vergangenheit dich heimsuchen.

Wie du seelische Blockaden selbst lösen kannst – eine Anleitung

Wie gerne würde ich dir einen Zaubertrank überreichen, der dir die Blockaden sofort nehmen könnte. Aber dieses Mittel gibt es nicht. Du musst selbst aktiv werden und dich mit deinen Gefühlen beschäftigen.

Du brauchst aber den Kopf nicht hängen lassen. Der Weg zu einem freien Leben beginnt wie so oft mit dem ersten Schritt. Und dieser erste Schritt soll eine Entscheidung sein.

Die Entscheidung etwas zu unternehmen. Du brauchst die innere Überzeugung, dass du ein besseres Leben haben möchtest. Und dafür möchtest du etwas unternehmen. Das ist ganz wichtig. Viele Menschen entscheiden sich für ein besseres Leben, aber vergessen ganz auf das TUN.

Stell dich der Herausforderung

Nach einer kraftvollen Entscheidung beginnt dein Weg zu einem besseren Leben.

Menschen mögen keinen Schmerz.

Du wirst auf diesem Weg großen und kleinen Herausforderungen begegnen. Es ist ganz wichtig, dass du dich diesen Herausforderungen stellst.

Ich weiß, das tut manchmal weh. Und Schmerz mögen wir Menschen gar nicht. Aber ich verspreche dir, dass der Schmerz weniger wird und sich schließlich auflöst. Folge einfach meiner Anleitung.

In Japan geht die Sonne auf

sonnenaufgangAuf meiner Suche nach Selbsterkenntnis bin ich auf eine wunderbare, fast schon wunder wirkende Methode gestoßen. Sie heißt Naikan.

Naikan kommt aus dem Japanischen und bedeutet „nai“ = innen, „kann“ = beobachten.

Naikan – Eintauchen in dein eigenes Sein

Naikan ist eine Technik der Selbsterforschung. Sie hilft dir den Blick nach innen zu richten und so seelische Blockaden Schritt für Schritt aufzulösen.

Naikan besteht aus 3 Fragen. Mit diesen Fragen durchleuchtest du die Beziehung zu einer Bezugsperson oder zu einem Thema.

Das Besondere daran ist, dass du nicht aus der Sicht des Opfers den Blick nach innen richtest. Auch nicht aus der Sicht eines Täters.

Du begibst dich in eine neutrale Position. Und so gelingt es dir die Sichtweise zu dem Problem zu verändern.

Ich habe die 3 Fragen aus dem Naikan für meine eigene Methode herangezogen und noch eine 4. Frage hinzugefügt. Es ist eine Methode daraus entstanden, mit der du seelische Blockaden selbst lösen kannst. Ganz sanft und ohne Psychodramen.

Ich werde dir im Folgenden mein System der Seelenheilung so näherbringen, dass du sie selber durchführen kannst.

4 Fragen, die dein Leben verändern können

Diese Methode ist sehr wirkungsvoll, wenn du Probleme mit anderen Personen oder mit einem bestimmten Thema (Geld, Beruf, Sexualität, Religion, Partnerschaft usw.) hast.

Ich beginne im Hier und Jetzt. Die Vergangenheit ist vergangen. Es ist nicht notwendig gleich deine ganze Lebensgeschichte auf den Kopf zu stellen. Das Vergangene existiert nur mehr in unserem Gehirn.

Das Leben ist so freundlich, dass es unsere Blockaden immer wieder in lehrreiche Geschenke verpackt, die wir von Zeit zu Zeit auspacken dürfen.

Nimm die Geschenke des Lebens an. Auch wenn sie manchmal sehr schmerzhaft sind

Um die Vergangenheit kümmern wir uns später. Wenn du mal Langeweile verspürst und sonst nichts zu tun hast, dann löse die Beziehung zu deinen Eltern. Wichtiger ist das, was du im Hier und Jetzt erlebst. Denn das ist das aktive Leben.

Heilung im Hier und Jetzt

Beginnen wir mit einer Bezugsperson. Angenommen es gibt einen Menschen, der dir Probleme gemacht hat. Durch eine Handlung von diesem Menschen hattest du Stress. Dieser Stress hat negative Gefühle in dir ausgelöst. Das Leben hat dir ein wunderschönes Paket geschnürt.

Suche dir einen ruhigen Raum und sorge dafür, dass du für einige Zeit ungestört bist. Nimm einen Notizblock und einen Stift zur Hand. Rufe dir die kritische Situation noch mal in Erinnerung. Aber diesmal gehst du nicht gleich in diesen negativen Zustand hinein, sondern beginnst die Situation mit folgenden Fragen zu durchleuchten:

Frage 1:

Welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person verursacht?

Frage 2:

Was habe ich für diese Person getan?

Frage 3:

Was hat die Person, die ich betrachte, in diesem Zeitraum für mich getan?

Frage 4:

Was konnte ich durch dieses Geschehen lernen?

Schreibe alles nieder was dir dazu einfällt. Achte einfach darauf, dass du nicht in die Opferrolle kommst. Wenn du also Sätze findest wie

  • er/sie war ungerecht zu mir
  • mir ist es so schlecht ergangen
  • er hat doch angefangen
  • ich konnte doch nichts dafür

dann radiere sie gleich wieder aus. Das Opfer kennen wir schon. Wir möchten uns um das Ändern der Sichtweise bemühen. Und das schaffst du nur, wenn du das Bild von der anderen Seite betrachtest.

Somit wird auch die problematische 5. Frage weggelassen: Welche Probleme hat mir diese Person verursacht?

Das war die Theorie. Jetzt möchte ich dir dieses Frage-System an Hand eines Beispiels aus meinem Leben erzählen.

Vor einiger Zeit hatte ich einen Konflikt mit einem Nachbarn. Ich spielte mit meinem Sohn auf unserer Wiese Fußball. Die Garage des Nachbarn grenzt direkt an unsere Wiese.

Wir schossen den Ball gegen die Garagenwand des Nachbarn. Das hat ihn dermaßen gestört, dass er mich beschimpft hat. Ich bin dabei ebenfalls wütend geworden und hatte gekontert. Daraufhin hat mir mein lieber Nachbar mit Polizei usw. gedroht. In diesem Moment ist mir bewusstgeworden, dass ich auf seine Aggression eingestiegen bin. Sofort habe ich diese Diskussion beendet und bin gegangen.

Am Abend habe ich mit meinen Fragen die Situation nochmals durchleuchtet:

Frage 1: Welche Schwierigkeiten habe ich der Person verursacht:

Unser Fußballspiel hat meinen Nachbar verärgert. Er hat in seiner Garage eine Werkstatt eingerichtet und war sichtlich genervt von unseren Torschüssen. Durch diesen Zorn hat er sicherlich körperlichen Stress erlebt.

Frage 2: Was habe ich für diese Person getan?

Ich habe meinem Nachbarn Aufmerksamkeit geschenkt. Ich habe ihn ernst genommen. Ich habe seinen Anliegen Bedeutung geschenkt. Ich habe wertvolle Zeit aus meinem Leben für ihn zur Verfügung gestellt.

Frage 3: Was hat die Person, die ich betrachte, in diesem Zeitraum für mich getan?

Er hat sicherlich viel Energie aufwenden müssen, um mich anzusprechen. Auch er hat wertvolle Zeit seines Lebens für mich geopfert.

Frage 4: Wie durfte ich durch dieses Geschehen wachsen? Was habe ich daraus gelernt?

Das war für mich ganz klar. Mein Nachbar hat durch seinen Zorn für mich eine Situation geschaffen, in der ich mich selbst kennen lernen durfte. Ich habe durch ihn erkannt, dass ich Aggressionen in mir trage, die ich eigentlich nicht haben möchte.

Somit hat sich für mich diese Situation vorerst gelöst. Meine Sichtweise hat sich plötzlich geändert. Ich erkannte, dass ich dadurch viel lernen konnte.

Du kannst von jedem Menschen viel lernen

Ganz egal wie tief seelische Verletzungen sein können, es gibt immer etwas Positives daran. Auch wenn du von einem Menschen schwer enttäuscht oder verletzt wurdest, die Sache hat auch was Positives.

Um eine vollständige Lösung in diesen Situationen zu erreichen, empfehle ich im Anschluss nach den 4 Fragen noch eine Meditation der Liebe und Güte zu machen. Wie die Metta-Meditation funktioniert habe ich bereits in der Meditationsanleitung beschrieben.

Mache diese Übungen am besten am Abend vor dem Schlafen gehen. Erinnere dich zurück an den vergangenen Tag und entscheide dich für eine Situation, die du bearbeiten möchtest.

Wenn du diese Übungen einige Zeit machst, dann passiert etwas Magisches. Die lehrreichen Situationen mit denen du vom Leben beschenkt wirst, werden plötzlich weniger. Dein Thema (z.B. Zorn oder Wut, wie es bei mir war) löst sich allmählich in Luft auf. Daran erkennst du, dass du die Blockade los geworden bist. Hurra! Herzlichen Glückwunsch.

Mit dieser Methode kannst du Schritt für Schritt die Freiheit wieder erobern.

Heilung deiner Vergangenheit

Du hast im jetzt schon alles aufgelöst und trotzdem ist da noch was in deinem Leben? Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem du dich um deine Vergangenheit kümmern solltest.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:

Variante a: Entweder du beginnst im Jahre 0, bei deiner Geburt.

Variante b: Oder du nimmst eine belastende Situation, die dir spontan einfällt.

Zur Variante a:

Wenn du dich für einen Zeitraum von 0 – 6 Jahren entscheidest, dann erinnerst du dich womöglich nicht mehr an alles. Trotzdem kannst du gewisse Sachen in dein Bewusstsein rufen. Bleibe bei den Tatsachen. Erfinde nichts und lass auch keine Details weg. Nimm das, was dein Gehirn dir als Erinnerung bietet.

Betrachte zuerst die Beziehung zu deiner Mutter.

mutter mit babyHat dich deine Mutter gestillt, als du ein Säugling warst?

Hat sie dir die Windeln gewechselt, dich gebadet usw.?

Als Baby warst du hilflos und auf deine Mutter angewiesen. Sie hat dich mit den Grundbedürfnissen versorgt. Sie ist womöglich nächtelang mit dir herumgelaufen, weil du geschrien hast. Viele Dinge hat sie für dich gemacht, damit du heute der Mensch bist, der du bist.

Am Anfang ist es wichtig, dass du die Übungen täglich anwendest. Mache sie am besten täglich für mindestens 21 Tage lang. Je mehr du dich auf das Positive konzentrierst, desto kleiner wird das Negative werden.

Du wirst viele Erkenntnisse über deine Bezugspersonen machen dürfen und dadurch immer freier werden. Schließlich wird dir das Verzeihen immer leichter fallen. Bis sich die seelische Blockade vollständig gelöst hat. Du kannst damit seelische Blockaden selbst lösen.

Du kannst dir ein persönliches Notizbuch besorgen. In dieses Büchlein schreibst du alles nieder. Achte darauf, dass du während dieser Übung nicht gestört wirst. Ich mache sie immer am Abend.

Meine Bezugsperson war zuerst meine Mutter. Für die erste Woche habe ich den Zeitraum von 0 bis 6 Jahr gewählt. In mein Büchlein habe ich alles hineingeschrieben, was mir zu den 4 Fragen eingefallen ist. Jedes Mal nach den 4 Fragen habe ich die Meditation der Liebe und der Güte gemacht.

In der zweiten Woche waren die Jahre von 7 bis 12 an der Reihe. In der dritten Woche 13 bis 18 Jahre und in der vierten Woche 19 bis 24 Jahre. Und dann habe ich den Fokus von meiner Mutter weggenommen und mich mit meinem Vater beschäftigt. Der Wochenzyklus hat wieder von vorn begonnen.

Zur Variante b:

Hier arbeitest du ganz gleich, wie mit der belastenden Situation aus deiner Gegenwart. Nur ist das Geschehen schon etwas länger her. Die Herausforderung besteht also darin, dich an die Tatsachen zu erinnern.

Wenn du dich nicht mehr an alle Details erinnern kannst, dann versuche du deiner Bezugsperson ein persönliches Gespräch darüber aufzubauen. Allein dieses Gespräch kann schon sehr viel in eurer Beziehung lösen.

Sei aber nicht enttäuscht, wenn deine Bezugsperson nicht mehr darüber reden möchte. Das ist völlig in Ordnung und soll dich nicht unnötig belasten. Nicht jeder Mensch ist bereit zur Kooperation.

Vielleicht ist das „Nein“ deiner Bezugsperson (ev. deine Mutter oder dein Vater?) der Anlass für eine neue Sitzung? Dann hast du ja genug Material zum Arbeiten 😉

Diese Methode hilft dir einen anderen Blick auf dein Leben zu bekommen. Wenn du sie in deinen Alltag integrierst, wirst du wahre Wunder erleben. Du kannst damit die Selbstheilungskräfte deiner Seele aktivieren.

Fazit

Seelische Blockaden können einem ganz schön zu schaffen machen. Sie sind Programme, die im Laufe deines Lebens im Unterbewusstsein installiert wurden und ähnlich wie ein Computerwurm Probleme verursacht.

Je länger diese Programme andauern, desto schwerer und belastender werden sie. Und je belastender sie sind, desto schwieriger wird es sie wieder loszuwerden.

Es gibt eine jede Menge Möglichkeiten, um seelische Blockaden aufzulösen. Eine sehr gute Methode ist die von mir weiterentwickelte Methode des Naikan. Sie ist sehr sanft und konzentriert sich vor allem auf die positiven Aspekte des Problems.

Eine jede Blockade hat nämlich auch etwas Gutes für dich. Das Leben fordert dich dadurch auf eine Sache nochmal genauer zu durchleuchten. Das schlimmste was du tun kannst ist, dich nicht um die Blockaden zu kümmern. Denn sie werden irgendwann so übermächtig, dass dein Körper darauf reagieren wird.

Am besten ist es, wenn du dich heute noch dazu entscheidest deine Blockade aufzudecken und zu lösen. Schon das Aufdecken alleine kann eine große Heilung verursachen. Wenn du weißt wie und wodurch dein Problem entstanden ist, kannst du schon freier werden.

Ich wünsche dir auf deiner Reise zu dir selbst alles Gute. Ich würde mich freuen, wenn ich eine elektronische Postkarte von dir bekommen würde.

Reich werden ganz ohne Arbeit? Es funktioniert tatsächlich

Reich werden ganz ohne Arbeit? Es funktioniert tatsächlich

Geld, Geld, Geld. Her damit. Am besten sofort und besonders viel davon. Davon träumen wohl alle Menschen. Sie möchten reich werden. Doch wie geht reich werden? Es gibt keine Anleitungen dafür. In der Schule lernen wir nichts darüber. Und unsere Eltern haben es uns auch nicht gezeigt. Geld ist ein Tabuthema. Ein viel größeres Tabuthema als Sex. Niemand will darüber sprechen, obwohl alle Geld brauchen.

Sicher kennst du den Spruch: „Über Geld spricht man nicht. Geld hat man“.

Und jene Menschen, die diese Sprüche klopfen haben keine Ahnung von Geld. Was oft verwechselt wird ist, dass Geld nur Papierscheine oder Metall-münzen sind. Sie haben keine Energie. Geld ist weder gut noch schlecht. Genauso wie ein Hammer weder gut noch schlecht ist. Ein Hammer ist einfach nur ein Werkzeug. Mit diesem Werkzeug hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst einen Nagel in die Wand schlagen und ein schönes Bild aufhängen. Oder du kannst jemanden damit auf den Kopf schlagen und ihn töten. Der Hammer ist aber immer der gleiche. Es kommt auf den Menschen darauf an, der den Hammer bedient.

Geld ist nur ein Werkzeug

Nicht das Geld macht etwas Böses. Es sind die Menschen, die viel Geld haben und damit andere unterdrücken. Und ganz nebenbei bemerkt:
Das Geld wurde vom Menschen erfunden. Und nicht von Gott oder dem Universum. Es besteht aus Papier und Metall-münzen. Das Papier hat gewisse chemische Verbindungen und besteht aus Molekülen und Atomen. Die gleiche chemische Zusammensetzung hat vermutlich auch dein Notizblock. Aber trotzdem gibt es einen Unterschied. Der Unterschied ist nicht chemisch oder physikalisch. Ich bin da kein Experte. Aber ich denke man kann sagen: “Papier ist einfach Papier!”

Was reich werden wirklich bedeutet

Nimm bitte ein leeres Blatt Papier und schreibe mit einem Stift €10,- darauf. Das sollte dann ungefähr so aussehen:

Und jetzt gehe in den nächsten Supermarkt und bestelle dir eine Wurstsemmel. Bei der Kassa bezahlst du mit dem Zettel, den du vorhin bearbeitet hast. Was meinst du, passiert dann?

Wenn die Verkäuferin freundlich ist, wird sie sich denken: “Na dem armen Kerl schenke ich die Semmel!” Aber in der Regel wirst du damit nicht durchkommen.

Warum nicht? Ganz einfach. Dieses Papier, das die gleichen chemischen und physikalischen Merkmale wie ein echter 10 € Schein hat, ist eben kein echter 10 € Schein.

Wenn du Pech hast, wird die Kassiererin die Polizei rufen und du landest im Knast. Alles ist möglich.

Du siehst also, das Geld hat für uns Menschen einen Wert. Der Mensch hat es erschaffen. Er hat ein Symbol geschaffen.

Geld ist ein Symbol für Energie

Das Geldsystem ist aus dem Tauschhandel entstanden. Und dieses Symbol wurde vom Menschen mit einem bestimmten Wert ausgestattet. Je nachdem wie dieses Symbol aussieht, hat es mehr oder weniger Wert. Die Kunst besteht nun darin, den Wert nicht auf diesen Papierschein zu richten, sondern auf deine eigene Energie.

Richte deinen Fokus auf den Reichtum in dir. Und du wirst erkennen, was Reichtum wirklich bedeutet.

Vergiss diese Papierscheine und richte den Fokus nach innen. Was steckt da in dir? Alle wollen reich werden und wissen gar nicht, dass sie es schon sind. Sie sind es durch ihre Einzigartigkeit. Das Reich-Sein ist ein Zustand des seins. Da kannst du noch so viel tun. Wenn du dich innerlich nicht reich fühlst, nützten dir auch Millionen auf dem Konto nichts. Ich kenne Multimillionäre, die materiell alles haben. Doch innerlich sind sie leer.

Geld unterliegt den menschlichen Gesetzen

Das Geld unterliegt den menschlichen, irdischen Gesetzmäßigkeiten und nicht den geistigen oder metaphysischen Gesetzen.

Das wird oft missverstanden. Du kannst Geld nicht irgendwie anziehen, wie ein Magnet das vielleicht tut. Das geht nicht. Geld ist nicht magnetisch.

Du hast vielleicht davon gehört, dass du den 10ten Teil deines Einkommens weitergeben sollst. Doch das ist Blödsinn. Dadurch wirst du nicht zu mehr Geld kommen. Hier werden die geistigen Gesetze mit den irdischen Gesetzen vermischt.

Es ist mir wichtig, dass du mich richtig verstehst. Es ist gut, wenn du so viel Geld hast, dass du anderen Menschen damit helfen kannst. Doch das soll aus reiner Nächstenliebe geschehen und nicht mit dem Hintergedanken, dann noch mehr Geld zu bekommen. Da bist du völlig auf dem Holzweg.

Richtig ist, dass das Geben eine Reaktion hervorrufen wird. Aber diese Reaktion bedeutet nicht automatisch „mehr Geld“.

Dem Geben folgt auch ein Nehmen.

Dieses metaphysische Gesetz kennst du wahrscheinlich. Doch bevor du geben kannst, musst du zuerst etwas haben. Und wenn du es nicht hast, dann musst du zuerst nehmen. Wenn du keine 5 Euro hast, kannst du auch nichts geben.

Ein kleines Knobelbeispiel

geben und nehmenWenn du 100 Euro in deiner Hosentasche hast, dann kannst du anderen Menschen 100 Euro weitergeben. Wie viel hat der andere dann in seiner Tasche? Richtig: 100 Euro! Wie viel hast du in deiner Hosentasche? Genau: gar nichts mehr. Nach einer Woche trefft ihr euch wieder. Der Mensch gibt dir 100 Euro retour. Wie viel hast du dann? Genau: 100 Euro. Und wie viel hat der andere?

Hm? Was meinst du?

Falsch!!! Es kommt darauf an was der andere daraus gemacht hat! Wenn er es klug investiert hat, hat er vielleicht viel mehr als du.

So viel zu irdischen Gesetzen. Jetzt wird es spannen. Wir kommen jetzt zu den metaphysischen Gesetzen

Geben und Nehmen

Angenommen du hast jetzt 100 Stk. Liebe in deiner Hosentasche. Und gibst sie einem anderen. Wie viel hat der andere dann ? Richtig: 100 Stück!

Und wie viel hast du jetzt?

Hm? Falsch!!! Du hast womöglich 1000 Stück Liebe.

Warum das so ist? ganz einfach. Weil du sofort eine Reaktion von deinem Gegenüber bekommst. Wenn du deinen Nächsten mit einem liebevollen Lächeln begegnest, dann wirst du mit Liebe belohnt. Und diese Liebe wird immer mehr werden. Du glaubst mir nicht? Dann probiere es selber aus.

Vor dem Geben kommt noch das Nehmen

Das Geheimnis vom Reichtum

Es gibt klare Strategien, um zu Geld zu kommen. Und das hat wenig mit den geistigen Gesetzen zu tun. Eine Strategie wäre zum Beispiel die Prostitution. Bitte verstehe mich jetzt richtig. Ich finde Prostitution genauso abscheulich. Aber viele Frauen verdienen am Strich mehr Geld als im Bürojob.

Eine andere Strategie wäre da Spekulationen mit Aktien an den Börsen. Auch hier verdienen viele Menschen unglaublich viel Geld. Oder denke doch mal an die Industriebosse. Sie fahren einen fetten BMW und lassen andere für sich arbeiten. Verdienen allerdings das 100 Fache.

Manche stellen sich die flache Frage. Im Laufe deines Lebens bist du sicher schon der Frage:

“Wie kann ich Geld verdienen”

begegnet. Irgendwann im Leben taucht diese Frage auf. Du überlegst dir was du kannst und suchst dir einen Job. Aber hast du auch schon mal folgende Frage gehört:

“Wie kann ich meiner Leidenschaft einen Wert geben?”

Um diese Frage zu beantworten musst du eine Leidenschaft haben. Und eines bin ich mir sicher:

Ein jeder Mensch hat eine Leidenschaft! 

Nur manche Menschen haben dieses Leidenschaft noch nicht entdeckt. Doch das ist eine andere Geschichte.

Einfach ausgedrückt kann unser Geldsystem so beschreiben werden:

Wenn ich einen Wert für andere Menschen erschaffe, dann gibt es andere Menschen, die mir eine Gegenleistung erbringen werden.

Und einen Wert schaffen bedeutet:

  • Ich löse ein Problem anderer Menschen oder
  • Ich biete Unterhaltung oder Befriedigung eines Bedürfnisses anderer Menschen

Diese Prinzipien sind der Funktionalität unseres Gehirns angepasst. Unser Gehirn möchte einerseits Schmerzen vermeiden und andererseits Lust und Belohnung empfinden.

Wenn du also etwas gut kannst und dies deine Leidenschaft ist, dann solltest du dir überlegen, wie du für andere einen Mehrwert schaffen kannst. Du solltest dir also überlegen wie du aus deiner Leidenschaft eine Dienstleistung oder ein Produkt erschaffen kannst, das für viele andere Menschen einen Mehrwert darstellt.

Und ich verrate dir jetzt ein Geheimnis über´s reich werden: Ein jeder Mensch hat etwas, was nur er kann.

Warum das so ist? Ganz einfach! Weil du einzigartig bist. Dich gibt es nur einmal auf dieser Erde. Du hast einzigartige Fähigkeiten und Talente. Kein anderer auf diesem Planeten ist genauso wie du. Das ist der einzige Weg, wie Menschen reich werden. Das einzige was du also tun musst, ist in dich zu gehen und deine Einzigartigkeit zu erkennen. Doch leider sind wir von unseren Umständen meistens so abgelenkt, dass wir gar nicht auf die Idee kommen den Reichtum in uns und auch um uns zu erkennen. Der erste Schritt zum Reichtum besteht also darin den Reichtum in dir zu erkennen und ins Außen zu bringen. Mehr brauchst du nicht zu tun.

Fazit

Wir leben in einer Welt die keineswegs ungerecht ist. Reich sein und viel Geld zu haben ist heutzutage keine Utopie mehr. Wir Menschen haben uns selbst ein System erschaffen, dass sich Geldsystem oder auch Kapitalismus nennt. Ein jeder Mensch auf unserem Planeten ist mehr oder weniger diesem System unterworfen. Den wirklichen Aussteiger gibt es nicht. Den gibt es deswegen nicht, weil du keine Insel bist. Du bist nicht für dich alleine in diesem Universum. Du bist auf die Interaktion von anderen angewiesen. Und genau dadurch ist unser System Geld entstanden.

Wichtig für dich ist, dass du die Spielregeln lernst und darauf achtest, dass du diese Spielregeln zum Wohle für dich und für andere anwendest. Auf dem sichersten Weg bist, du wenn du den Fokus vom Außen ins Innere richtest. Dann wirst du erkennen, dass du einzigartig bist auf diesem Planeten. So einen Menschen wie dich gibt es kein 2. Mal. Und alles was einzigartig ist, ist auch unbeschreiblich viel Wert.

Erkenne also den Wert in dir und überlege dir die richtigen Strategien, wie du damit auch einen Mehr-an-Wert für andere schaffen kannst. So kannst auch du reich werden. Zu einem Reichtum, wo keine anderen Menschen leiden müssen. Ein Reichtum, der zum Wohle für dich und deiner Mitmenschen sein wird.

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