Loslassen lernen: wie du alles hinter dir lässt, das du nicht ändern kannst

Loslassen lernen: wie du alles hinter dir lässt, das du nicht ändern kannst

Loslassen lernen ist sehr einfach. Es ist im Prinzip nur ein Gedanken, denn du ziehen lassen kannst.

Doch was bedeutet eigentlich das Loslassen genau? Oder anders gefragt: Warum sollen wir loslassen? Und vor allem WAS sollen wir loslassen?

Die Antworten sind ganz einfach: Alles was dir nicht gut tut, solltest du hinter dir lassen.

Dazu zählen:

  • Negative Gedanken
  • ungute Gefühle
  • blockierende Glaubenssätze
  • Ungesunde Ernährung
  • Krankheit
  • Negatives berufliches Umfeld
  • Belastende Beziehungen
  • Verstorbene Menschen
  • Traurigkeit
  • Menschen, die dich verlassen haben
  • Nicht erreichte Zielen
  • unerfüllte Wünsche und Träume
  • Hinterherjagen der Berufung
  • Träumen vom Traumpartner
  • Träumen von Glück und Erfüllung
  • Selbstzweifel und Vorwürfe
  • Vorwürfe und Verurteilungen von anderen
  • Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Vielleicht findest du noch deine Punkte, die du los lassen möchtest…

Lesetipp: Psychische Probleme und wie du besser damit umgehst

Warum du loslassen solltest

Wenn du all diese negativen Dinge loslassen kannst, dann bekommst du ein besseres Leben. Dein Leben wird durch das Loslassen erfüllter und glücklicher.

Es sind die negativen Dinge, die uns belasten. Sie machen uns das Leben schwer.

Wenn du an negativen Gefühlen und Gedanken festhältst, dann schadest du dir selbst.

Das kann eine große Unzufriedenheit in dir hervorrufen.

Das nicht loslassen können ist meistens genau die Blockade, die viele Menschen auflösen möchten. Sie suchen verzweifelt nach einer Lösung und erkennen gar nicht, dass die Lösung vor ihren Augen liegt!

Loslassen kannst du ganz einfach lernen. Genauso wie du Vokabeln aus einer anderen Sprache lernen kannst.

Alles was du dafür brauchst ist eine funktionierende Technik und ein bisschen Übung. Dann fällt dir das Loslassen ganz leicht.

Die Übung, die ich dir hier zeigen werde, wird dich von blockierenden Gedankenmustern und unguten Gefühlen befreien. Sie hilft dir deine negativen Themen endgültig los zu werden und das Leben zu erreichen, das du wirklich führen möchtest. Loslassen lernen ist sehr wichtig. Nur so kannst du das Leben führen, dass dich wirklich glücklich macht.

Du kannst mit dieser Anleitung innerlich wachsen und den ganzen Seelenmüll ein für alle Mal hinter dir lassen. Du hast die Chance die negativen Erfahrungen aus deinem Leben in positive Energie umzuwandeln.

Warum das Loslassen manchmal schwer ist

In manchen Fällen ist das Loslassen ziemlich schwer. Du weißt zwar, dass dir die Sache nicht gut tut. Trotzdem kannst du dich von diesen Seelenmüll einfach nicht befreien.

Häufig blockiert uns eine unbestimmte Angst. Wir getrauen uns das Alte nicht frei zugeben, weil wir Angst vor dem Neuen haben.

Stell dich deinen Ängsten! Das ist der einzige Weg zu einem glücklichen Leben.

Wenn du die Angst zu deiner Freundin erklärst, dann kann sie dir auch nicht mehr weh tun! Sie wird zu deiner Beraterin.

Das Loslassen ist manchmal auch schwer. Unbewusst glauben wir, dass wir einen großen Verlust erleiden müssen.

Niemand verliert schon gerne etwas. Schon gar nicht seine große Liebe. Oder seinen großen Traum von der Berufung.

Verlust zählt für uns Menschen zu den schlimmsten seelischen Schmerzen. Wir bringen nur ungern Opfer. Weil wir dadurch etwas hergeben müssen.

Bei Suchterkrankungen ist die Verlustangst die größte Blockade. Der Süchtige gibt nur ungern seine Substanz (Alkohol, Nikotin, Heroin usw.) her, weil er glaubt dadurch ein Opfer bringen zu müssen.

Der Raucher wird dann von seiner Sucht frei, wenn er den Suchtmechanismus durchschaut hat. Es ist kein Opfer die Zigarette für immer aus zu dämpfen. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Befreiung.

Solange er denkt, es muss verzichten und mit Willenskraft aufhören, funktioniert der Loslassprozess nicht.

Verstehst du? Das ist der Kern des Loslassens!!! Sobald du das erkennst, ist das Loslassen lernen eine einfache Sache.

Das Loslassen ist ein Erkennen.

Du brauchst die Erkenntnis, dass es dir besser geht, wenn du die negativen Dinge von dir ziehen lässt.

Erst dann kannst du wirklich frei werden.

Also: zuerst erkennen und dann die Übung zum Loslassen lernen. Das ist der Weg in die Freiheit!

Die Übung ist wichtig, da unser Gehirn „neuroplastisch“ ist. Das bedeutet: unser Gehirn ist formbar.

Du hast jahrelange damit verbracht dein Gehirn auf den Seelenschmerz zu trainieren. Also erwarte nicht, dass sich dein Gehirn von heute auf morgen einfach so verändern wird. Dafür brauchst du Zeit und Übung.

Lesetipp: Autogenes Training lernen – eine kostenlose Anleitung

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Wie schwer fällt es dir Belastendes loszulassen?

 

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Was passiert, wenn wir nicht loslassen

Nicht loslassen bedeutet, dass wir in einer belastenden Situation verbleiben. Das kann unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden. Oft erleben wir das als seelische Blockade.

Es entsteht ein seelischer Druck. Du bleibst in einer Situation, die dir einfach nicht guttut.

loslassen lernenDer Druck kann immer größer werden. So groß, bis dein Bewusstsein mit diesem Druck nicht mehr zurechtkommt. Es entstehen dadurch psychische Probleme wie

  • Wut und Zorn, den du nicht kontrollieren kannst
  • Traurigkeit, gegen du dich nicht wehren kannst
  • Suchtverhalten (Alkohol, Zigaretten usw.)
  • Stress
  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtsprobleme wegen eines entgleistem Essverhaltens
  • Schlafstörungen
  • Innere Blockaden
  • Depressionen
  • übermäßige Angstgefühle
  • Panikattacken
  • Sorgenkomplexe
  • Minderwertigkeitskomplexe

Im schlimmsten Fall kann der innere Druck sogar körperliche Krankheiten und Symptome hervorrufen. Beispiele dafür wären:

  • Hoher Blutdruck
  • Kreislaufbeschwerden
  • Burn-Out-Syndrom
  • Libidoverlust (im Bett läuft nicht mehr viel)
  • Verspannungen
  • Hautprobleme (die Haut ist psychosomatisch gesehen die Verbindung von außen nach innen)
  • Gelenksbeschwerden
  • unbestimmbare Schmerzen

Loslassen lernen Schritt 1: Erkennen und Annehmen

Wie wir schon vorhin besprochen haben, ist das Leben viel schöner, wenn wir loslassen können.

„Na logo!“ denkst du vielleicht! „Aber trotzdem quälen mich diese negativen Gefühle. Was soll ich nur tun? Wie funktioniert denn das Loslassen lernen jetzt wirklich?

Viele Menschen verharren oft in der belastenden Situation und können sich nicht mehr davon befreien. Hier einige Beispiele dieser Situationen. Vielleicht findest du dich darin wieder?

Wir…

  • können den verstorbenen Menschen nicht loslassen
  • können einen geliebten Menschen, der uns verlassen hat, nicht loslassen
  • haben Schuldgefühle, weil wir einen großen Fehler in der Vergangenheit gemacht haben
  • bereuen etwas, weil wir eine einmalige Chance nicht wahrgenommen haben
  • wurden in unserer Vergangenheit seelisch verletzt
  • selbst haben einem geliebten Menschen Schaden zugefügt
  • haben Angst nicht genug Geld zu haben. Darum trauen wir uns nicht den Arbeitsplatz zu verändern
  • haben Existenzängste und trauen uns nicht unseren Lebenstraum zu verwirklichen…
  • haben ungesunde Essgewohnheiten
  • lieben uns selbst nicht

Der wichtigste Tipp:

Loslassen lernen kannst du erst, wenn du vorher die Sache annimmst. Ganz egal, was es auch ist.

Kämpfst du noch? Oder hast du schon losgelassen?

Die meisten bemerken gar nicht, dass sie sich im Krieg befinden. Es tut mir leid, wenn ich jetzt so deutliche Worte verwende. Doch ich erlebe das immer wieder in meiner Praxis.

Die meisten Menschen, die zu mir zur Beratung kommen führen Krieg gegen sich selbst.

Viele verurteilen

  • die Schwiegermutter, die sich ständig einmischt
  • die Mutter, die keine Liebe geben konnte
  • den Vater, der nie da war
  • den Exmann, der sie betrogen hat
  • die Regierung, die das macht was sie will
  • die schlechten Arbeitsbedingungen
  • den Boss, der die Arbeiter ausbeutet
  • die Ausländer, die uns die Arbeitsplätze wegnehmen
  • das Land, in dem sie leben
  • das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste
  • u

Durch dieses Denken baut sich ein innerer Druck auf. Es dadurch immer mehr Kränkungen.

Kränkungen, die du dir selbst zufügst. Ich weiß, das ist hart. Aber ich meine es gut mit dir. Du bekommst von mir die Wahrheit geliefert. Denn nur wenn du die Wirklichkeit so siehst, wie sie ist, kannst du wirklich etwas verändern.

Der erste Schritt einer Heilung ist das „Annehmen!“

Bitte verstehe doch: „Solange du innerlich gegen die Regierung, gegen deinen Vater, gegen deine Mutter, gegen deine Versäumnisse, gegen das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste, usw. kämpfst, wirst du seelisch leiden!“

Ich höre jetzt deinen Einwand:

„Ja, aber die Schwiegermutter soll sich doch nicht einmischen!“ oder

„Mein Vater war doch nie da!“ oder

„Von meiner Mutter habe ich zu wenig Liebe bekommen!“

usw……

Darauf entgegne ich: „Herzlich willkommen im Leben! Menschen machen nun mal diesen Scheiß! Auch wenn es deine Mami oder dein Papi ist.“

Kampf bedeutet immer Krieg.

Krieg in deinem Innenleben. In einem jeden Krieg gibt es Verlierer und Verletzte.

Der einzige Ausweg aus dieser Situation ist Frieden schließen. Frieden mit dir selbst und Frieden mit deinem Leben.

Beende den inneren Kampf?

Was bedeutet das jetzt für dich? Ganz einfach, horche mal in dich hinein und versuche herauszufinden an welchen Fronten du kämpfst.

Diese Kriegsherde sind ganz leicht zu lokalisieren. Jedes Mal, wenn du innerlich einen Satz mit:

  • „Der sollte aber….“
  • „Er oder sie darf nicht….“

beginnst, dann befindest du dich im Kriegsgebiet.

Versuche doch mal diesen inneren Kampf zu beenden, in dem du dir bewusst machst, dass du gegen die Wirklichkeit kämpfst. Du kämpfst gegen das, was ist.

Mache dir bewusst: du kannst erst verändern, wenn du es annimmst.

Loslassen lernen Schritt 2: Die Loslassübung!

Loslassen ist wirklich ganz ganz einfach. Mit dieser Übung wird es dir auch sehr leicht fallen negative Gedanken und negative Gefühle los zu lassen.

Ich habe diese Übung so gestaltet, dass du von dem Seelenmüll befreit wirst und gleichzeitig deine positiven Ressourcen aktivieren kannst.

Bist du bereit?

Großartig! Dann kann es ja losgehen!!!

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Loslassen lernen: erste Vorübung

Ich nenne diese Übung die Liebe-Aktivierungs-Übung! Sie funktioniert folgendermaßen:

Denke bitte an eine Situation aus deinem Leben, in der du so richtig glücklich warst. Vielleicht denkst du an deine Kinder, wie sich dich angelächelt haben, oder du warst vielleicht am Meer und hast einen unglaublichen Sonnenuntergang erlebt.

Du hast dich so richtig geliebt gefühlt. Das Leben hat dich geliebt…

Ein jeder Mensch hat so eine Situation schon mal erlebt. Also, denke bitte an diese Situation und stell sie dir vor deinem inneren Auge vor.

  • Wie hast du dich da gefühlt?
  • Wie war damals deine Körperhaltung?
  • Hast du gelächelt?
  • Hat jemand etwas Liebevolles zu dir gesagt?

Rufe dir diese Situation in Erinnerung. Und genieße dieses Gefühl. Wenn du das geschafft hast, dann atme ein paar Mal tief durch und besinne dich wieder auf das Hier und Jetzt.

Loslassen lernen: die Hauptübung:

Du hast die Vorübung absolviert? Wunderbar. Dann können wir mit der Hauptübung beginnen.

Es gibt also ein Thema in deinem Leben, das dich belastet!? Denke jetzt an dieses Thema!

Was ist der schmerzhafteste Gedanke dabei?

Was ist das schmerzhafteste Gefühl dabei?

Gib dir ein paar Minuten Zeit und verinnerliche dir diese Fragen. Achte auf die Antworten.

Wenn du den Schmerz fühlen oder die negativen Gedanken wahrnehmen kannst, dann stelle dir jetzt folgende Fragen:

Kann ich diese Sache jetzt annehmen?

Egal ob jetzt die Antwort „ja“ oder „nein“ ist. Es ist alles erlaubt.

Frage jetzt bitte weiter:

Kann ich diese Sache jetzt loslassen?

Horche wieder in dich hinein! Was kommt als Antwort. Wenn „ja“ kommt, ist es super. Wenn „nein“ kommt ist es ebenfalls toll. Es ist alles erlaubt.

Du kannst das Loslassen mit einer äußeren Handlung verbinden. Zum Beispiel atme ganz tief aus und stelle dir vor, wie dieses Sache von dir wegfliegt und sich auflöst.

Gibt dir einen Augenblick Zeit.

Jetzt kommt der wichtigste Satz dieser Übung:

„ich bin bereit „….“ los zu lassen“!

Hier ein paar Praxisbeispiele – ich bin bereit…:

  • meinen Ex-Partner loszulassen
  • meine Schuldgefühle loszulassen
  • meine Angst loszulassen
  • meinen Kummer loszulassen
  • meinen seelischen Schmerz loszulassen

Gönn dir wieder eine kleine Pause. Du kannst ein paar Mal tief durchatmen.

Mache jetzt

die Liebe-Aktivierungs-Übung!

Dieser Teil ist ganz wichtig. Nach dem Loslassprozess muss immer die Liebe-Aktivierungs-Übung folgen.

Denn durch das Loslassen entsteht ein kleines Vakuum in deinem Inneren. Wenn dieses Vakuum nicht mit etwas Positivem befüllt wird, dann kommt die negative Sache wieder in voller Wucht zu dir zurück.

Loslassen lernen: Beispiele

 Einen geliebten Menschen loslassen

Wenn ein Mensch stirbt ist das Loslassen manchmal ganz schön schwer. Einfacher ist es, wenn dieser Mensch schon alt war. Hier können sich die Angehörigen auf den kommenden Abschied vorbereiten.

Doch sehr schwer fällt der Abschied, wenn es sich um einen jungen Menschen oder gar das eigene Kind handelt.

Innerhalb von wenigen Monaten musste ich 3 geliebte Familienmitglieder loslassen. Ich habe

  • meinen Vater
  • meine Mutter und
  • meinen Bruder

verloren. Alle drei mussten gehen. Bei Vater und Mutter konnte ich mich vorbereiten. Sie waren schon alt und litten an einer Krankheit. Doch bei meinem Bruder war es schwer. Er stand mitten im Leben.

Den wichtigsten Tipp, den ich dir hier geben kann ist:

Lass dir Zeit und lass die Trauer zu. Verdränge sie nicht. Trauer braucht Raum und Zeit. Die Trauer um einen geliebten Menschen vergeht nicht von heute auf morgen. Ich habe bei meinem Blogger-Freund, Norman, einen sehr hilfreichen Artikel um Traurigkeit zu überwinden verfasst.

Achte darauf, dass du dich in der Traurigkeit nicht verlierst. Gib dir Zeit und Raum für deine Trauer und dann komme wieder zurück ins Leben. Die Loslassübung wird dir dabei gute Dienste erweisen.

Den Expartner loslassen

Bist du schon mal verlassen worden? Oder wurdest du schon mal betrogen von deinem Ex?

Dann werden dir diese Zeilen helfen…

Loslassen lernen kannst du prima, wenn es um den Expartner geht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Liebesbeziehung und auch in einer Freundschaftsbeziehung viele Verletzungen passieren können.

Die Betroffenen leiden meistens darunter:

  1. Dass sie den Schmerz nicht vergessen können
  2. Dass sie sich sehnlichst wünschen, der Partner möge wieder zurückkommen

Zu Punkt 2:

Möchtest du wirklich mit einem Menschen zusammen sein, der dir so großen Schmerz zugefügt hat? Wenn du gerade in der totalen Schmerzphase bist, wirst du mit „ja“ antworten.

Das ist ganz normal. Denn Menschen mit Liebeskummer würden beinahe alles dafür tun, damit der Geliebte wieder zurückkommt.

An dieser Stelle möchte ich dir folgendes raten:

Lass den Menschen ziehen. Er könnte dir wieder wehtun.

Eine Partnerschaft besteht immer aus 2 Menschen. Wenn der eine die Partnerschaft beendet hat, dann ist es halt aus.

Du hast die unglaubliche Chance dich selbst besser kennen zu lernen. Du hast die Chance dich selbst wirklich lieben zu lernen.

Und nun zu Punkt 1:

Den Schmerz kannst du nicht wegzaubern. Du musst ihn annehmen. Erkenne die Wirklichkeit. Lies dir bitte den Artikel genau durch. Erst wenn du annimmst und die Wirklichkeit akzeptierst, kannst du innerlich frei werden.

Dein Ex war ein Mistkerl. Ja, er hat dir wehgetan. Nimm die Wirklichkeit an und befreie dich davon. Auch hier wird dir meine Loslass-Übung eine große Hilfe sein.

In dieser geführten Meditation lernst du Dinge loszulassen, die du nicht ändern kannst:

Tipps zum Loslassen

Loslassen hat  viel mit entrümpeln zu tun. Das innere Haus aufräumen und alte Glaubensmuster auf den Müllplatz bringen.

Grundsätzlich ist alles was uns nicht gut tut wert loszulassen. D.h., wenn du durch

  • Gedanken
  • Gefühle oder
  • Situationen

Stress oder innere Unruhe verspüren, dann solltest du loslassen. Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen.

Sei ehrlich zu dir selbst

Wer loslassen lernen möchte, muss ehrlich zu sich selbst sein.

Sei gnadenlos ehrlich zu dir selbst!

Wir neigen oft dazu uns selbst ins beste Licht zu rücken. Das ist natürlich völlig in Ordnung.

Wenn es ein Thema in deinem Leben gibt, bei dem du dich selbst anlügst, dann hast du einen wunden Punkt bei dir erwischt. Genau dieses Thema ist es wert loszulassen.

Das „sich selbst belügen“ ist eine Strategie vieler Menschen, um sich vor seelischem Leid zu bewahren. Doch die Folgend können fatal sein. Je mehr dich selbst belügst, desto größer wird dein Problem.

Sehr deutlich wird das bei Menschen mit Alkoholproblemen. Sie belügen nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Alkoholiker möchten nicht erkennen, dass sie ein Problem mit Alkohol haben.

Echte Chance auf Heilung bekommst du dann, wenn du dir ehrlich und aufrichtig begegnest.

Vergangen ist vorbei

Auch wenn es noch so schmerzt. Die Vergangenheit ist vorbei. Du kannst sie nicht wieder lebendig machen.

Was du aber sehr wohl kannst, ist eine erfüllende Zukunft aufbauen. Auch wenn du Chancen in deinem Leben verpasst hast, lasse den Schmerz darüber los und baue dir eine neue, erfüllende Zukunft auf.

Das ist das Bese was du machen kannst.

Dankbarkeit

Sag einfach danke zum Leben. Danke deinem größten Feind. Danke, dass er einfach da ist und dir deine Grenzen zeigt.

Die Dankbarkeit ist eine der stärksten Mittel sich von negativen Dingen zu lösen.

Loslassen geschieht im Alltag

Den größten Fehler, denn viele machen ist, dass sie ein Buch oder einen Artikel lesen und denken, dass dadurch Heilung geschieht.

Niemand bekommt Heilung durch das Lesen eines Buches. Auch wenn ich dir diese Übung hier in allen Einzelheiten, vielleicht mit Videoanleitung usw. beschreibe, heißt das nicht, dass du Heilung bekommen wirst.

Die Heilung bekommst du erst dann, wenn du das Gelernte in dein Leben integrierst. Das ist das große Geheimnis.

Du brauchst nicht tausende Bücher oder Artikel zu lesen. Dieser eine Artikel reicht aus um dein ganzes Leben zu verändern.

Ganz egal wo du jetzt stehst. Vielleicht fühlst du dich innerlich blockiert oder leidest an Depressionen.

Wenn du die Übungen nicht in deinen Alltag integrieren kannst, ist eine jede Therapie für die Katz!

Also: Erlerne meine Loslass-Technik mache sie zu einem Bestandteil deines Alltags.

Du stehst im Supermarkt in einer Kassaschlange und denkst: „Oh Mann, können die keine 2. Kassa aufmachen…“

Dann hast du das perfekte Trainingsumfeld für meine Loslass-Übung. Statt dem Ruf: „2. Kassaaaaaa biiiittteeeee…!!!!“

könntest du doch mal die Loslassübung machen!

Oder, wenn du das nächste Mal über die Regierung schimpfen möchtest, dann halte inne und mach stattdessen die Loslassübung…

Alles klar? Jetzt bist du dran! Leg los! Hau rein und lass los…!!!

3 Gründe warum du nicht im Lotussitz meditieren solltest

3 Gründe warum du nicht im Lotussitz meditieren solltest

Der Lotussitz ist eine Sitzposition, die in fernöstlichen Religionen in Meditation ausgeübt wird. Der Lotussitz ist der Form der Lotusblume nachempfunden. Im Lotossitz, sind die Beine verschränkt. Dabei ruht der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel nahe der Leistenbeuge und der linke Fuß entsprechend auf dem rechten Oberschenkel. Der Lotussitz ist zu empfehlen, wenn du dich in der freien Natur befindest und keinen Stuhl hast, um deine Meditation zu machen.

Wenn du mit dem Meditieren beginnst, dann ist es wichtig, dass du zuerst in eine Entspannung findest. Mit dem Lotussitz ist das echt schwierig. Ich meditiere seit dem Jahre 1999 jeden Tag mindestens 20 Minuten. Meine erste Meditationsschule hat mit dem Lotussitz begonnen. Nach meiner ersten Meditation sind mir derart die Füße eingeschlafen, dass ich danach kaum noch hoch gekommen bin. Ich musste dann mit der U-Bahn nachhause fahren. Auch das habe ich nur schwer geschafft, da meine Beine noch eine Stunde nach der Meditation fast taub waren.

Ich habe es wirklich versucht. Ich habe den Meditationslehrern geglaubt. Sie haben mir erklärt, dass ich zu wenig gedehnt sei. Dass ich mich schon daran gewöhnen werde. Doch leider war das nicht der Falle. Mir ist sehr schnell die Lust am Meditieren vergangen. Heute bin ich selbst Meditationslehrer und weiß, dass die Freude an der Meditation die größte Antriebskraft ist. Sie soll dir Freude bereiten und du sollst dich in deinem Körper gut fühlen. Doch kurz bevor ich am Aufgeben war, habe ich dann meinen wirklichen Meditationslehrer kennen gelernt.

Er war Professor für Psychologie und Metaphysik und ein sehr erfahrener Meditations- und Yogalehrer. Er war einer der ersten, der Yoga nach Deutschland gebracht hat. Und das erste was ich bei ihm gelernt hatte war, meditiert auf dem Stuhl im Sitzen. Die Beine sollen sich nicht überkreuzen!!! So blockierst du dich selber! Meditation begann Spaß zu machen. Ich erkannte, dass ich mich im Lotussitz nicht auf das Wesentliche konzentrieren konnte.

Mittlerweile weiß ich auch, woran das liegt:

Deine Füße schlafen im Lotussitz ein

Vielen Menschen schlafen im Lotussitz die Füße ein. Sie glauben dann, dass sie nur mehr üben müssen, damit das nicht mehr so ist. Doch das stimmt nicht.

Bei der Meditation sollst du entspannen und dich auf dein Inneres konzentrieren. Und nicht auf deine eingeschlafenen Füße.

Der Lotussitz wurde vermutlich in Indien entwickelt. Die Yogis praktizieren viele Stunden Yoga, um in ihre Mitte zu kommen. Die Yogaübungen helfen ihnen körperliche Spannungen abzubauen und in eine innere Konzentration zu gelangen. Der Yoga besteht aus mehreren Ebenen:

  • die Atemübungen
  • die Körperübungen
  • die Meditation

Durch die köprerlichen Dehnungs- und Kräftigungsübungen der Asanas sind die Yogis in einer ganz anderen körperlichen Verfassung wie wir Menschen im Westen. Wir sitzen stundenlang vor dem Computer und bewegen uns kaum. Wenn du da mit dem Lotussitz beginnst, verlierst du sehr schnelle die Motivation für Meditation. Und das wäre schade. Weil auch wir im Westen kennen die Meditation. Nur heißt sie bei uns anders. Sie wird Autogenes Training oder Gebet bezeichnet.

Du kannst dich nicht entspannen

Ein ganz wichtiger Faktor für mich ist, dass du im Lotussitz schwer in eine Entspannung kommst. Seriöse Psychologen und Entspannungstrainer empfehlen die Übungen entweder im Sitzen oder im Liegen zu machen. Denke doch bitte mal selber nach. Die Erleuchtung findest du nicht weil du den Lotussitz perfekt kannst, sondern weil du den Weg zu dir selbst gefunden hast.

Probiere es selber aus. Wenn du im Lotussitz deine Meditation machst, dann garantiere ich dir, dass da tausend Dinge auftauchen, die dich stören. Zum Beispiel das Einschlafen der Füße, ein ziehen in den Oberschenkeln. Das Überdehnen der Hüften und der Lendenwirbelsäule. Und deine Gedanken kommen dadurch noch weniger zur Ruhe. Eine richtig gute Meditation beginnt immer mit der Entspannung.

Außerdem machen die indischen Yogis vor der Meditation die Asanas. Sie praktizieren körperliche Übungen, um den Körper zu strecken, zu kräftigen und zu dehnen. Erst danach versenken sie sich in die Meditation und widmen sich den seelischen und geistigen Kräften.

Nur wir im Westen glauben den körperlichen Teil überspringen zu müssen und setzen uns gleich in den Lotussitz. Das funktioniert nicht. Vor allem als Anfänger wirst du damit deine Probleme haben.

Dein Energiefluß blockiert im Lotussitz

Ja, du hast richtig gelesen. Mir ist bewusst, dass es viele Leser sind, die schon einige Jahre im Lotussitz mediteren. Doch glaube mir, wenn die Beine überkreuzt sind und dein Popo nicht geerdet ist, dann blockierst du dich. Dann wirst du keine Erleuchtung nicht erreichen.

Setze dich im Lotussitz hin und mache deine Meditation. Und dann probiere es auf einem Stuhl. Beine und Arme nicht überkreuzen. Du wirst mit Sicherheit merken, dass da was anders ist.

Das ist so ähnlich wie mit der Elektrizität. Eine Leitung sollte immer geerdet werden. Du hast sicher schon dem Energiestrom (Chi oder Prana) gehört. Das Prana strömt über deine Schädeldecke ein, die Vorderseite deines Körpers hinunter und wenn sie nicht in die Erde abfließt, dann strömt sie auf der rückseite entlang der Wirbelsäule wieder hoch. Somit hast du einen geschlossenen Energiekreislauf. Wenn du allerdings deine Beine ohne Erdung überkreuzt, dann kannst du dir das wie mit einem Glas Wasser vorstellen. In dieses Glas wird laufend hineingeschüttet, obwohl es schon voll ist. Irgenwann wird es überlaufen und der gesamte Bereich ist überflutet.

So erzeugst du einen energetischen Supergau. Die Lösung ist entweder die Erdung – den Popo oder das Ende deiner Wirbelsäule direkt mit der Erde verbinden, oder eben auf einem Stuhl sitzen, damit die Energie an deinen Körperseiten zirkulieren kann.

Fazit

Das Meditieren sollte Freude machen. Es soll dir wirklich was bringen. Durch die tägliche Meditationspraxis hast du die einmalige Chance deine ganze Chemie in deinem Gehirn zu veärndern. Also sorge dafür, dass du dich so wohl wie möglich fühlst. Sorge dafür, dass dich die äußeren Umstände nicht ablenken.

In der Meditation sollst du dich auf dich selbst und auf dein Innenleben konzentrieren. Der Lotussitz ist keine günstige Sitzposition dafür. Es gibt bessere Sitzpositionen zum Meditieren. Die indischen Yogis und Gurus leben in Asien und dort haben sie ihre eigenen Rituale und andere Möglichkeiten als wir hier im Westen. Auch der Sonnengruß wird nie die Energie in dir frei setzen, wie der Sonnengruß in Indien. Der Sonnengruß wird von den Yogis meistens um 5 Uhr morgens in 3000 m Höhe auf einem Berg in Indien praktiziert. Dort ist die Sonneneinstrahlung eine andere als bei uns.

Du wirst mit dem Sonnengruß wunderbare körperliche Dehnungen und Kräftigungen machen können. Doch die spirituelle Erfahrung bleibt dir verborgen. Und ähnlich ist die Meditation mit dem Lotussitz.

Die spirituelle Erfahrung bekommst du, wenn du innerlich frei bist. Wenn du es schaffst dich von den Äußerlichkeiten aus zu klinken und dein wahres Sein im Inneren findst. Und deiner Seele ist es egal wie du gerade sitzt. Hauptächlich dir geht es gut.

Meditieren lernen in 7 Schritten

Meditieren lernen in 7 Schritten

Meditation kann auch dein Leben verändern. Genauso wie es mein Leben verändert hat. Als ich damit begann, war ich verblüfft wie einfach es ist. Doch wozu ist Meditation eigenglich gut? Was bringt es, einfach ruhig und still da zu sitzen. Das sind die häufigsten Fragen, wenn es um Meditation geht. Wenn du dir allerdings regelmäßig dafür Zeit nimmst und dich damit genauer beschäftigst, dann hat das viele Vorteile für dich:

  • du wirst entspannter und innerlich ruhiger. Du kannst einfacher und schneller entspannen
  • du bekommst deine Gedanken und deine Gefühle besser in den Griff
  • dein Denken wird klarer. Du wirst dich besser ausdrücken können und deine Gedanken sind fokussierter. Damit hast du anderen Menschen gegenüber einen großen Vorteil.
  • dein Selbstvertrauen wird stärker. Du fühlst dich in dir selber sicherer und stärker
  • deine Ausstrahlung verändert sich immer mehr zum Positiven. Andere würden sagen: der/die hat das gewisse Etwas
  • du kannst das Leben bewusster wahrnehmen und mehr genießen.
  • du wirst schwierige Zeiten und Herausforderungen besser meistern können
  • du bist nicht mehr so anfällig für Krankheiten – dein Immunsystem wird stärker
  • du wirst eine neue Art von Spiritualität entdecken – wenn du das willst natürlich. Meditation ist aber auch für Nicht-Spirituelle Menschen sehr gut geeignet.

Meditieren lernen für Skeptiker

Die Meditation wird seit neuestem auch von der Wissenschaft entdeckt. Es wurde in zahlreichen Versuchen nachgewiesen, dass eine tägliche Meditationspraxis von nur 20 Minuten die Physiologie deines Gehirns in eine positive Form verändet. Eine der wichtigsten Studien wurde an der Universität in Harvard vorgenommen.

Meditation ist mehr als dummes Rumsitzen.

Es ist mehr als nur ein „bisschen entspannen“. Es verändert dein Gehirn. Und zwar so stark, dass selbst erfahrene Wissenschaftler erstaunt waren. Meditieren lernen kann dir in vielen schwierigen Situatiohnen helfen. Auch die Wissenschaft hat das entdeckt.

Wenn dich diese Studie im Detail interessiert, dann findest du hier den Artikel in der Harvardgazette.

Für die Studie unterzogen sich Testpersonen in einem 8-wöchigen Programm zur Achtsamkeits-Meditation. Der Verlauf der Studie wurde im MRT untersucht. Die Veränderungen in den Gehirnarealen durch das Meditieren waren den Forschern zufolge „massiv“.

Sara Lazar (war als Forscherin an der Studie beteiligt) vom Massachusetts General Hospital meinte dazu:

„Obwohl die Meditation bisher vor allem mit körperlicher Entspannung und dem daraus folgenden Gefühl von inneren Frieden verbunden wurde, haben Praktizierende schon lange behauptet, dass sie auch kognitiv und psychologisch von der Meditation profitieren – den ganzen Tag über.

Diese Studie demonstriert, dass Veränderungen in den Hirnstrukturen für diese positiven Effekte verantwortlich sind. Die Praktizierenden fühlen sich also nicht nur besser, weil sie ein bisschen Zeit mit Entspannung verbracht haben.“

Es wurde bereits in der Vergangenheit die Wirkung von Meditation auf das Gehirn untersucht. Vor allem der Dalai-Lama war ein Unterstützer dieser Studien. Es wurden z.B: große Unterschiede in den Gehirnen von Meditierenden und Nicht-Meditierenden gefunden. Menschen, die jeden Tag mindestens 20 Minuten meditieren haben eine deutlich dickere Großhirnrinde als Menschen, die nicht meditieren. Die Großhirnrinde hängt mit der Fähigkeit der Konzentration und Gefühlsverarbeitung zusammen.

In der Harvard Studie konnten diese Effekte eindeutig nachgewiesen werden.

Die Teilnehmer verbrachten über acht Wochen im Durchschnitt täglich 27 Minuten mit Achtsamkeitsübungen. Allein das sorgte schon dafür, dass sich die Gehirnzellen im Hippocampus drastisch verdichteten. Der Hippocampus ist jener Teil des Gehirns, der für Bewusstsein, Mitgefühl und Selbst-Einsicht verantwortlich ist.

Die Testpersonen erklärten weiterhin, dass ihr Stresslevel spürbar gesunken sei. Die Dichte nahm an Zellen in der mit Stress und Angst verknüpften Amygdala ab.

Wer dauerhaft meditiert bekommt eine andere Schwingungsfrequenz im Gehirn. Bereits in den 80iger Jahren hatte der Dalai-Lama einen Dialog zwischen Hirnforschung und Buddhismus angestoßen. Dieser führte schließlich zur Gründung des Mind & Life Institute in Hadley (Massachusetts) und half mit, eine neue Fachdisziplin aus der Taufe zu heben – die „kontemplative Neurowissenschaft“. Der Dalai-Lama regte auch an, die Hirnaktivität von Mönchen zu untersuchen, die teils mehr als 10 000 Stunden meditiert hatten, und mit der von Menschen ohne Meditationserfahrung zu vergleichen. Das sollte zeigen, wie stark diese Praxis unsere kognitiven und emotionalen Prozesse zu beeinflussen vermag.

Was brauche ich zum meditieren lernen?

Das wichtigste was du brauchst zum meditieren lernen, bist du selbst.

Du kannst im Prinzip überall meditieren. Es gibt einige Hilfsmittel, die dir helfen sollen leichter den Blick nach Innen zu richten. Denn darum geht es beim Meditieren. Die Meditation soll uns helfen unser Innenleben leichter und besser wahr zu nehmen.

Was du nicht brauchst zum Meditieren

  • Du brauchst keine Räucherstäbchen – davon rate ich sogar ab. Sie verkleben nur deine Lungen
  • Du brauchst keinen Lotus-sitz – davon rate ich ebenfalls ab. Mir schlafen dabei immer dermaßen die Füße ein, dass ich danach nicht mehr hoch komme. Warum das so ist beschreibe ich in diesem Artikel!
  • Du brauchst kein Meditationskissen – ein Sessel reicht. Achte darauf, dass deine Beine und Arme nicht überkreuzt sind. Mit überkreuzten Beinen und Armen kommst du nur schwer in eine echte Entspannung.
  • Du brauchst keinen Meditationsguru beim Meditieren lernen – Meditation sollte niemals in eine Abhängigkeit münden!!!!
  • Du brauchst auch keine Einweihung – ein jeder Mensch ist einzigartig. Also wer sollte dich in deiner Einzigartigkeit noch lehren und einweihen. Du brauchst vielleicht einen Lehrer, der dich lehrt zu erkennen, dass du dein eigener Meister bist.
  • Du brauchst keinen Wecker, um aus der Meditation wieder aufzuwachen. Das geht ganz von alleine. Du verlierst weder dein Bewusstsein, noch die Kontrolle über dich selbst.

Alles was du brauchst ist ein Stuhl auf dem du sitzen kannst. Wenn es für dich angenehm ist, dann kannst du auch eine Entspannungsmusik einlegen und dann kann es schon los gehen!

7 Schritte zu einer gelungenen Meditation

Eine Meditation ist dann gelungen, wenn du dich danach

  • ruhiger und ausgeglichener
  • erfüllter und glücklicher und
  • voller Kraft und Energie

fühlst. Wenn du nach der Meditation aufwachst und dein Füße sind eingeschlafen, dann hast du die falsche Sitzhaltung. Die Sitzhaltung ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Es wird zu sehr der Fokus auf den Lotus-Sitz gelegt. Vergiss den Lotus Sitz. Dieser Sitz wurde von den Yogis in Indien praktiziert, weil dort in den Gebetshäusern keine Stühle sind und die Meditierenden mit dem Hintern auf der Erde oder auf dem Steinboden sitzen. Wir sind weder in Indien, noch ist unser Hintern auf der Erde. D.h., wir sind in der Wohnung mit unserem Energiekreislauf nicht geerdet.

Bevor du beginnst

Kläre dein Warum! Warum möchtest du meditieren? Möchtest du meditieren, weil deine Tante Emma gesagt hat: das sollst du machen? Oder verspürst du einen inneren Impuls? Der innere Impuls ist ganz wichtig beim Meditieren. Du brauchst eine innere Motivation dafür. Du brauchst den Wunsch, etwas für dich zu tun. Vielleicht möchtest du ausgeglichener werden. Vielleicht hast du viel Stress im Leben und möchtest eine Methode lernen, um entspannter zu werden. All diese Dinge sind gute Motivationen.

Also, warum möchtest du meditieren?

  1. Sorge für Ruhe. Schalte dein Handy ab und achte darauf, dass du in den nächsten 15 Minuten nicht gestört wirst. Sorge für eine ruhige, angenehme und besinnliche Umgebung. Diese Umgebung kann in der freien Natur sein (hier kannst du im Lotus Sitz meditieren). Sie kann aber auch in deiner Wohnung oder in deinem Haus sein. Mache aus deiner Meditation etwas Besonderes. Zünde eine weiße Kerze an. Ziehe etwas bequemes an und mache dir bewusst, dass du JETZT etwas für dich tust. Du kannst auch eine angenehme Hintergrundmusik einlegen. Die Musik sollte allerdings keine Höhepunkte haben und dich nicht zu sehr ablenken.
  2. Sei geduldig mit dir. Geduld und Ausdauer sind für das meditieren lernen die besten Lehrmeister.
  3. Lenke deine Gedanken auf deinen Atem. Beginne damit, dass du deinen Atem beobachtest. Du beobachtest deinen jetzigen Fluss des Atems.
  4. Nachdem du deinen Atem einige Zeit beobachtet hast, beginne beim Einatmen mit 1 zu zählen. Beim Ausatmen zählst du 2…einatmen 3…ausatmen 4…einatmen 5…ausatmen 6…usw.
  5. Wenn du 10 Atemzüge gemacht hast, beobachte deinen Atem weiterhin. Spüre, wie jetzt der Atem in dich einströmt und beim Ausatmen wieder ausströmt. Denke folgende Gedanken: “Jedesmal beim Einatmen werde ich erfüllt mich Harmonie und neuer Lebenskraft. Und jedesmal beim Ausatmen verlässt mich alles Ungute.” Wiederhole diese Gedanken mind. 2 Mal.
  6. Verweile in dieser inneren Harmonie für einige Minuten. Wenn du bemerkst, dass du an das Schnitzel vom Mittagessen denkst, dann kehre zurück zu deinen Atem. Beginne wieder den Atem zu zählen.
  7. Nimm dir einen Übungszeitrahmen von 21 Tagen und meditiere einmal am Tag. Nach den 21 Tagen solltest du eine Meditationszeit von 20 Minuten aufbauen.

Wie du das Beste aus deiner Meditation machst

  • Meditiere regelmäßig. Übung macht auch hier den Meister
  • Deine Meditation sollte etwas Besonderes sein. Betrachte sie als eine Verabredung mit dir selbst.
  • Besinne dich immer auf dein WARUM! Was ist deine Hauptmotivation?
  • Entscheide dich für einen Meditationsweg. Es gibt unzählige Meditationsarten. Entscheide dich für eine Variante und praktiziere sie solange, bis du sie perfekt kannst.
  • Sei geduldig und rücksichtsvoll mit dir. Auch wenn es nicht gleich klappt – bleib drann
  • Behalte deine Eindrücke vorerst für dich. Glaube mir, die anderen werden dir nicht glauben, was du ihnen erzählst. Es können ganz interessante Empfindungen während der Meditation auftreten.

Mein Weg zur Meditation

Es ist ganz klar, dass wir nicht jeden Tag die gleiche Motivation haben. Natürlich haben wir auch nicht immer Zeit zum meditieren lernen. Mach die Meditation aber trotzdem. Es kommt schon auf die wenigen Minuten an, in denen du es probierst. Ich habe im Jahr 1999 zu meditieren begonnen und habe schon fast 20 Jahre Erfahrung damit. Die Beständigkeit, mit der ich die Meditation ausübte hat mir den Erfolg gebracht, den ich jetzt ernte. Ich kann rückblickend sagen, dass die Meditationspraxis mein ganzes Leben verändert hat.

Ich begann mit Meditation, weil ich unter schweren Depressionen litt. Meine Hauptmotivation war, diese quälenden Zwangsgedanken aus meinem Kopf raus zu bekommen. Und, was soll ich sagen. Ich habe es geschaft. Ich habe nicht nur meine Depressionen überwunden. Nein. Ich führe heute eine befreites und glückliches Leben. Ich bin mir sicher, wenn ich damals mit Medikamenten und Psychotherapie weitergemacht hätte, wäre ich heute ein Medikamenten Junkie und nichts hätte sich geändert. Ich habe meinen Heilungsprozess selbst in die Hand genommen. Und eines ist mir dabei klar geworden. Nicht die Therapeuten oder die Ärzte sind die Spezialisten. Sondern du selbst bist der Spezialist. Du wohnst schon seit Anbeginn deiner Tage in deinem Körper. Und nur du kennst deinen Körper am besten.

Also just do it! Beginne noch heute mit dem meditieren lernen!

Das wirkliche Geheimnis hinter dem Gesetz der Anziehung

Das wirkliche Geheimnis hinter dem Gesetz der Anziehung

Du möchtest dein Leben lang gesund sein? Du möchtest Reichtum ohne Ende? Du möchtest glückliche Beziehungen? Dann bist du hier genau richtig gelandet. Das Gesetz der Anziehung macht all deine Wünsche und Träume wahr.

Wer sich mit moderner Spiritualität auseinandersetzt, kommt um das Gesetz der Anziehung nicht herum. Es ist eine Erfindung der Esoterik Szene. Das gibt es in dieser Art nicht wirklich. Es gibt allerdings tatsächlich geheime geistige Gesetzmäßigkeiten, die nur wenigen Gelehrten, Königen, Priestern und Meistern in der Menschheitsgeschichte gelehrt wurden. Auch heute gibt es noch Geheimbünde und Logen, in denen diese gelehrt werden. Obwohl ein jeder Mensch diesen Gesetze unterworfen ist, wissen nur wenige darüber Bescheid, wie es wirklich funktioniert. Du kannst mit diesen Gesetzmäßigkeiten all deine Träume, Wünsche und Ziele erreichen, wenn du weißt, wie sie wirklich funktionieren.

“If you can see it in your brain
if you can feel ist and
if you have faith in it,
then it gonna be happen”
Connor McGregor

Warum das Gesetz der Anziehung nicht funktioniert?

Das Gesetz der Anziehung ist eine Erfindung der esoterischen Literatur. Die Autoren haben einfach einen Begriff gesucht, der sich gut verkaufen lässt. Und so wurde aus dem geistigen Gesetz der Resonanz das Gesetz der Anziehung (Law of attraction). Die ersten, die darüber Bücher schrieben waren Jerry und Esther Hicks. Wenn sich ein Buch mit einem Titel gut verkaufen lässt, dann sind Nachahmer nicht weit. Und so haben Jerry und Esther einen Bestseller mit dem Buch “The Law of Attraction” gelandet. Und viele andere Autoren folgten nach.

Esther und Jerry geben an, dass sie eine Wesenheit mit namens “Abraham” channeln. So weit so gut. Es kann durchaus sein, dass Menschen die Fähigkeit besitzen zu channeln. Ich bin da aber eher vorsichtig. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Tatsache ist, dass mit dem Gesetz der Anziehung das geistige Gesetz der Resonanz gemeint ist.

In der Bibel gibt es das Gleichnis von Arm und Reich. Die Armen werden noch ärmer werden und die Reichen werden noch reicher werden. Was ist denn wirklich damit gemeint? In diesem Artikel werde ich mich an die Sache etwas annähern und dir, so weit es möglich ist, eine kleine Anleitung geben, wie du die geistigen Gesetze kennen lernen und anwenden kannst.

Die geistigen Gesetze

Es gibt viele physische Gesetzmäßigkeiten und es gibt viele metaphysische Gesetzmäßigkeiten. Die Lehre der Physik ist die Lehre des Sichtbaren. Die Lehre der Metaphysik ist die Lehre von dem was hinter dem Physischen steckt. Und damit haben viele Menschen Probleme. Sie glauben nur an das was sie sehen und mit ihren Sinnen erfassen können.

Doch diese Sinne sind trügerisch. Sie bewegen sich nämlich nur in einem gewissen Schwingungsbereich. Alles was darüber hinaus geht, wird von uns Menschen nicht wahrgenommen. So ist es auch mit den metaphysischen Gesetzmäßigkeiten. Nur weil du sie nicht wahrnimmst, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Sie wirken! Auch wenn du nicht darüber bescheid weißt.

Hier sind die wichtigsten metaphysischen Gesetzmäßigkeiten:

  • Das Gesetz des unendlichen Seins
  • Der Geist schafft Materie
  • Das Gesetz der Ordnung
  • Das Gesetz der Entsprechung (wie oben so auch unten)
  • Das Gesetz der Resonanz

Das Gesetz der Resonanz ist nach der esoterischen Literatur nach das Gesetz der Anziehung.

Wenn du die anderen Gesetze nicht beachtest, wird das Gesetz der Anziehung nicht funktionieren.

Darum sollten die anderen Gesetze auch erwähnt werden:

Das Gesetz des unendlichen Seins

Das unendliche Sein ist ein Begriff aus der Philosophie der Metaphysik. In den Religionen wird das Sein oft als Gott bezeichnet. Das ist zwar nicht ganz falsch, aber auch nicht wirklich korrekt. Der Gottesbegriff in den Religionen wird leider nur zu oft verwendet, um anderen Menschen Angst zu machen und sie dadurch zu unterdrücken.

Das unendliche Sein ist jene Kraft und Energie, die über Gut und Böse steht. Aus ihr heraus entsteht die unendliche Schöpferkraft des Seins und die bedingungslose Liebe. Dieses Sein könnte auch noch als Urlicht bezeichnet werden.

Es ist wichtig zu verstehen, dass du mit dem unendlichen Sein in Resonanz gehen musst, um zu manifestieren. Du musst in einen Seins-Zustand kommen, damit du Erfolg hast.

Einfach ausgedrückt, musst du Liebe sein, wenn du Liebe in deinem Leben haben möchtest. Du musst Reichtum sein, wenn du Reichtum in deinem Leben haben möchtest.

Dieser Seins Zustand ist die Grundvoraussetzung für die Manifestation.

Und hier gebe ich dir den Schlüssel in die Hand, mit dem du das Schloss der Manifestation öffnen kannst:

Du bekommst das, was du bist

Es ist leider nicht einfach in diesen Seins Zustand zu kommen, wenn du im Mangel lebst. Viele Übungen, die in Büchern beschrieben sind, sollen dir helfen diesen inneren Seins Zustand zu erreichen. Es gibt viele Wege dorthin.

Du kannst mit

  • Autosuggestion
  • Hypnose
  • Affirmationen
  • Dankbarkeitsrituale
  • mentale Bilder
  • Visualisierungen
  • uvm.

arbeiten. Wenn du den inneren Seins Zustand nicht hast, dann wird der Erfolg ausbleiben.

Eine sehr gute Übung ist die “Tun-so-als-ob” Übung. Du verwendest mentale Bilder, kannst diese noch mit Autosuggestion oder Affirmationen verstärken und tust so als ob du bereits den gewünschten Zustand erreicht hättest. Am besten funktioniert das in einer Entspannungsübung oder einer Meditation.

Der Geist schafft die Materie

Der Geist schafft die Materie, und nicht umgekehrt.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass zuerst die Materie da ist und danach so etwas wie eine Psyche und ein Geist entsteht. Wenn die Materie wieder zerfällt, ist alles wieder weg.

In den geistigen Philosophien geht man allerdings davon aus, dass zuerst etwas Geistiges da ist und danach die Materie entsteht.

Einfach ausgedrückt:

Du kannst nur etwas sein, wenn du vorher da bist.

Du kannst nur ein Arzt sein, wenn du vorher bist. Du musst zuerst sein und dann kannst du werden, was du möchtest Wenn du bist, dann kannst du alles erschaffen, was du in deinem Geiste erfassen kannst.

Dieses Gesetz drückt die Schöpferkraft aus. Das unendliche Sein (siehe erstes Gesetz) hat dich mit Schöpferkraft ausgestattet.

Das Gesetz der Ordnung

Ordnung ist Heil und Unordnung ist Unheil. Aus Ordnung entsteht Heil und aus Unordnung entsteht Unheil.

Für den Menschen ist es wichtig zu verstehen, dass er beginnt Ordnung in seinen Gedanken und Gefühlen zu schaffen.

Ordnung in den Gedanken bedeutet, dass du dir zuerst überlegen solltest, welche Gedanken du haben möchtest. Denn aus den Gedanken entstehen deine Gefühle und deine Gefühle bestimmen deine Handlungen.

Wenn du keine Kontrolle über deine Gedanken hast, dann hast du auch keine Kontrolle über deine Gefühle und du hast keine Kontrolle über deine Handlungen.

Deine Handlungen werden zu deinem Schicksal.

Das Gesetz der Ausgleichs

Dieses Gesetz ist ebenfalls sehr bekannt. Es bedeutet wie oben so auch unten. Oder wie innen so auch außen. Das was du in dir trägst, wirst du in deinem Äußeren auch wieder erleben.

Also achte darauf, was du in dir trägst.

Im Buddhismus und im Hinduismus wird dieses Gesetz auch als Gesetz des Karmas bezeichnet. Diese Religionen lehren auch die Reinkarnation. Bei uns ist das Bekannt als Wiedergeburt der Seele. Leider wird diese Lehre oft Mißverstanden. Die Reinkarnation will uns folgendes Lehren:

Sie lehrt, dass die Seele unsterblich ist und immer wieder geboren werden kann. Und wenn das wahr ist, kann es sein, dass du vielleicht in einem nächsten Leben als Jude geboren wirst. Dann kann es sein, dass du im nächsten Leben als Flüchtlich geboren wirst. Dann kann es sein, dass du im nächsten Leben mit einer schwarzen Hautfarbe geboren wirst. Und darin besteht die große Lehre der Reinkarnation. Wenn dir bewusst wird, dass du im nächsten Leben ein Flüchtling sein könntest, dann wirst du in diesem Leben ganz anders über diese Menschen denken.

Wenn du also schon einmal gelebt hast, dann hast du in einem früheren Leben gewisse Dinge gemacht. Gute und weniger Gute. Die guten Taten sind sozusagen deine Pluspunkte in diesem Leben und die weniger guten Taten sind die Minuspunkte. Tja und die Minuspunkte könnten im Hier und Jetzt eine Blockade darstellen. Doch wie lösen wir diese Blockade. Das ist wieder eine andere Geschichte 😉

Du merkst also, dass diese Gesetze ineinandergreifen. Sie können nicht unabhängig voneinander existieren. Wenn du dich also nur auf das Gesetz der Anziehung konzentrierst, dann kann es sein, dass es nicht ganz funktioniert.

Das Gesetz der Anziehung

Mit dem Gesetz der Anziehung kannst du wunderbar an dir selbst gearbeitet. Du kannst damit deinen Seelenzustand ermitteln und ändern.

Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Affirmationen, Glaubenssätze und Suggestionen. Glaubenssätze entstehen durch Affirmationen und Suggestionen, die du innerlich bejahst und annimmst. Ganz egal wo diese herkommen. Die meisten Glaubenssätze machst du dir nicht wirklich selber. Sondern sie stammen von deiner Umwelt. Sie stammen von deinen Eltern, von deinen Lehrern und deinen Vorbildern.

Die Bedeutung der eigenen Worte und Gedanken verstehen

Worte sind überall. Worte sind ausgedrückte Gedanken. Wir sprechen sie, lesen sie, schreiben sie und denken sie. Es geht im ganzen Leben darum, präzise Worte zu finden. Worte für das, was du denkst und fühlst.

Worte können zerstören und Worte können heilen. Wenn ein Arzt zu seinem Patienten sagt:

„Es gibt keine Hoffnung mehr“

Dann kommt es darauf an, wie stark der Mensch ist. Für die meisten Menschen bricht bei dieser Botschaft die Welt zusammen.

Ganz anders hört es sich an, wenn der Arzt spricht:

„Die Lage ist ernst, aber wir werden alles unternehmen, damit sie wieder völlig gesund werden“

Versuche mal diese Worte nachzufühlen. Und du bemerkst, dass vielleicht die gleiche Botschaft rüberkommt. Aber einem völlig anderen Inhalt.

Worte erzeugen in dir eine Energie. Wenn du Worte, die von außen kommen einfach übernimmst, dann bist du irgendwann nicht mehr Herr über dein Gefühlsleben. Du solltest dir angewöhnen immer zu prüfen, welche Worte und welche Gedanken du in deinem Inneren haben möchtest.

Ich habe vor einiger Zeit die Entscheidung getroffen keine Medien mehr zu konsumieren. Ich lese keine Zeitungen und sehe keine Nachrichten mehr. Ich habe gemerkt, dass mir diese Botschaften nicht gut tun.

Wenn du die Zeitung aufschlägst, dann strömt wahres Chaos auf dich ein. Du liest auf einer Seite von Morden, Kriegen und Elend und im gleichen Augenblick siehst du auf der gleichen Seite einen Artikel über den Faschingsumzug in deiner statt. Ist das nicht skurril?

Wie soll sich da dein Geist und deine Seele auskennen. Was jetzt: Fasching oder Tot?Ges
Du siehst also, du kannst diese Einflüsse nicht wirklich kontrollieren. Und der Großteil dieser Botschaften sind negativ. Sie bringen dich nicht weiter.

Was hilft es dir in deinem persönlichen Leben, wenn du weißt, dass im Irak ein Kind getötet wurde? Wirst du dadurch glücklicher, erfüllter und erleuchteter? Eher nicht. Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich möchte dir nicht deine geliebte Zeitung wegnehmen. Ich möchte einfach nur bewusst machen, dass du durch den Medienkonsum nicht glücklicher und erfüllter wirst.

Der Schlüssel damit das Gesetz der Anziehung auch wirkt

Es gibt einen Schlüssel, damit das Gesetz der Anziehung auch wirkt. Es reicht nicht, dir die Verwirklichung eines Wunsches nur vorzustellen. Es reicht auch nicht mit Autosuggestionen zu arbeiten und Entspannungstraining zu machen. Es braucht wesentlich mehr.

Wie bereits im Gesetz des Seins angesprochen, musst du in einen inneren Seins Zustand gelangen. Sobald du einen Wunsch hast, kannst du dir sicher sein, dass du in einem Mangel lebst. Möchtest du z.B. mehr Reichtum, dann lebst du wahrscheinlich in Armut. Oder du bist einfach mit deiner finanziellen Situation nicht zufrieden. Möchtest du eine Partnerin oder einen Partner, dann bist du wahrscheinlich einsam.

Ein Wunsch entsteht immer aus einem Mangel heraus

Und genau das ist das Dilemma. Du möchtest genau das haben, was du nicht hast. Wenn du genug davon hättest, dann bräuchtest du es ja nicht. Das Leben ist echt fies.

Der Schlüssel liegt darin, dass du innerlich zu einem gewissen Seinszustand kommst. Und hier kommt das Mentaltraining ins Spiel. Du erschafftst dir mentale Bilder und erzeugst damit einen gewissen Gefühlszustand. Es gibt allerdings einiges zu den mentalen Bildern zu beachten. Sollst dein Gehirn davon überzeugen, dass das was du dir vorstellst berits wahr ist. Und es gibt dafür ganz klare Strategien. Eine davon ist die “Macht der Fragen”.

Die Macht der Fragen

Werde dir zuerst im Klaren, was du bearbeiten möchtest. Nimm dir einen Zettel und einen Stift zur Hand und notiere dir das Thema. Je klarer dein Ziel ist, desto eher wirst du erfolgreich sein. Für dein Ziel solltest du einen klaren Satz formulieren:

Ich möchte in finanzieller Freiheit leben.

Werde dir aber auch im Klaren, welches Bedürfnis dahinter steckt. Wenn du den Wunsch nach finanzieller Freiheit hast, geht es sicher nich tum die blauen und grünen Papierscheine. Damit kannst du in Wahrheit gar nichts machen, außer vielleicht zum Feuermachen verwenden. Es geht dir viel eher um Freiheit und Sicherheit. Also ist das Bedürfnis, das eigentlich befriedigt werden sollte, das Bedürfnis nach Sicherheit und Freiheit.

Wir tun so als ob

Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es die “tun-so-als-ob” Übung. Diese Übung kann wahre Wunder wirken. Dein Gehirn kann zwischen Realität und Vorstellung nicht unterscheiden. Die Wissenschaft weiß mtittlerweile, dass der Mensch nicht wirklich mit seinen Augen sieht. Die Augen dienen nur zur Reizaufnahme und Weiterleitung. Die visuellen Reize (Formen, Licht und Farben) werden über die Sehnerven ins Sehzentrum des Gehirns transportiert und dort von den Sehzellen wieder zusammengebaut und ausgewertet. Das richtige Sehen passiert also im Gehirn.

Die gleichen Sehzellen bauen dir das Bild, dass du dir in deiner Vorstellung gebaut hast. Genauso ist das auch mit den anderen Sinnesorganen. Die Organe selbst, z.B. Ohren, dienen nur zur Reizübermittlung. Und diese Tatsache können wir nutzen, um eine innere Realität entstehen zu lassen.

Das Gesetz der Anziehung – eine kleine Anleitung

Bringe dich in einen entspannten Zustand. Wenn du so richtig entspannt bist, dann stelle dir zuerst deinen Wunsch vor. Versuche ein Bild vor deinem inneren Auge entstehen zu lassen. In der Fachsprache wird das Visualisieren genannt. ein jeder Mensch kann visualisieren. Denke doch nu ran deinen letzten Urlaub am Meer zurück. Kannst du dich noch daran erinnern, wie die Wellen des Wasser auf den Strand getroffen sind? Siehst du, du kannst visualisieren!

Erinnere dich: Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es sich um eine Vorstellung oder um Wirklichkeit handelt. Lasse deine Vorstellung in deinem Gehirn Realität werden. Und jetzt verstärke dieses innere Bildu mit folgenden Fragen:

Wie fühle ich mich, wenn mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist?

  • Wenn du dir z.B. finanzielle Freiheit wünschst: welches Gefühl hast du, wenn du weißt, dass genug Geld auf deinem Konto ist.
  • Wenn du dir einen Partner/eine Partnerin wünschst: Wie fühlt sich ihre/seine Hand an? Versuche zu spüren, wie du die Hand in deiner Hand hälst.
  • Wenn du dir Gesundheit wünschst: Wie fühlt es sich an, so ganz ohne Schmerzen? Wie verändert sich dadurch meine Körperhaltung

Versuche dein mentales Bild mit Gefühlsfragen aufzuladen. Versuche die Verwirklichung mit deinem Körper zu spüren. Wie ändert sich deine Körperhaltung, wenn du fühlst, dass dein Wunsch bereits Realität ist? Ist die Wirbelsäule aufrechter? Atmest du freier?

Passe deine Körperhaltung dem inneren Bild an!!!

Was hörst du wenn dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist?

  • Wenn du dir finanzielle Freiheit wünschst: gibt es da Menschen, die dich loben? Welche Worte würden sie zu dir sagen? Wie hört sich das an?
  • Wenn du dir einen Partner/eine Partnerin wünschst: Was würde er/sie zu dir sagen? Worte der Zärltichkeit und der Liebe?
  • Wenn du dir Gesundheit wünschst: Was würde dein Arzt zu dir sagen? Wäre er verblüfft, dass du plötzlich gesund bist?

Gehe mit deinem ganzen Empfinden und all deinen Sinnen in die verwirklichte Situation!

Ach ja, und diese Übung solltest du mindestens 21 Tage lang machen. Die 21 Tage braucht dein Gehirn, um neue Nervenbahnen aufzubauen. Freue dich auf das Ergebnis. Es wird dich umhauen 😉

Der Resonanzparameter

Versuche doch mal bitte folgende Übung:

Du schließt deine Augen und machst die vorher beschriebene Übung im Schnelldurchlauf. Es muss innerhalb von wenigen Augenblicken dein Bild vor dem geistigen Auge abrufbar sein. Du sollst die gleichen akkustischen Eindrücke und die gleichen wunderbaren Gefühle der Verwirklichung innerhalb weniger Sekunden abrufen können.

Konzentriere dich. Fühle nach. Erzeuge deine inneren mentalen Bilder, gehe ganz in diese Bilder und warte einen Augenblick. Danach öffnest du wieder die Augen und beurteilst die Stärke deiner Visualisierung auf einer Skala von 1 bis 10. Wobei 1 ganz schwach und 10 ganz stark ist.

Wenn dein Wert höher als 7 ist, dann hast du das mentale Bild kraftvoll in deinem Unterbewusstsein manifestiert und es dauert nicht lange, bis der Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Fazit

Mit dem Gesetz der Anziehung ist das geistige Gesetz der Resonanz gemien. Es gibt allerdings noch einige andere geistige Gesetzmäßigkeiten, die ebenfalls sehr wichtig sind. Nur wenn du lernst alle Gesetze im Einklang anzuwenden, wirst du den Erfolg haben, den du dir wünschst. Die Gesetze wirken unabhängig davon, ob du darüber bescheid weißt, oder nicht. Sie sind für alle Lebewesen gültig. Es gab in der Geschichte der Menschheit immer wieder besondere Menschen, die über diese Gesetzsmäßigkeiten gewusst haben. Sie haben es auch verstanden sie richtig anzuwenden.

Das Gesetz der Gesonanz ist das bekannteste der geistigen Gesetze. Es gibt einen Weg, mit diesem Gesetz konstruktiv zu arbeiten. MIt der “tun-so-als-ob” Übung hast du eine wunderbare Möglichkeit, dein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Die Übung ist ganz einfach. Du musst sie nur üben und anwenden. Wenn du ein Thema hast und die oben besprochenen Schritte einhälst, dann kannst du innerhalb kürzester Zeit dein Leben in eine positive Richtung verändern. Du kannst damit noch mehr Selbstsicherheit, innere Stärke, Glück, Reichtum und Gesundheit erreichen.

Und? Was wird dein erstes Thema sein? Schreibe mir von deinen Erfahrungen!!!

Für deine Motivation zu diesem Thema möchte cih dir noch ein besonderes Video von Connor McGregor empfehlen. Er ist der amtierende Weltmeister in MMA (das ist so ähnlich wie Kickboxen):


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Es gibt eine ganz einfache Methode die Ernährung in den Griff zu bekommen und mit der du endlich abnehmen kannst. Du brauchst keine weitere Diät dafür machen. Die funktioniert sowieso nicht. Du brauchst auch kein Paleo Jünger werden oder gar ein veganer Fanatiker. Sei einfach so wie du bist. Es gibt dich nur einmal auf diesem Planeten. Kein anderer Mensch ist so einziartig wie du. Und daher kann auch kein anderer dir sagen, was du essen sollst. Was dein Körper braucht weißt du selber am besten. Diese Fähigkeit liegt tief in deinem Inneren verborgen. Möchtest du wissen, wie du sie aktivierst? Es geht ganz einfach!

Endlich abnehmen, aber wie?

Fragst du dich auch manchmal was du alles essen darfst um abzunehmen? Oder, was du alles nicht essen darfst um abzunehmen. Endlich abnehmen, das ist doch der Traum von vielen Menschen. Aber wie soll das gehen? Wenn du diesen Artikel liest, dann hast du schon sicher mehr als 10 Diäten hinter dir. Und alle haben nicht funktioniert. Zumindest nicht auf Dauer.

Wir leben in einer Gesellschaft die uns alles bietet. Wir leben in einem wahren Schlaraffenland. Wir können jederzeit,wenn wir es wollen, die leckersten Sachen zu uns nehmen. Ganz egal ob Schokolade, Kuchen, Schweinebraten oder alkoholische Getränke. Trotzdem fehlt etwas in dieser perfekten Welt. Es fehlt die Liebe. Vor allem die Liebe zu dir selber.

Angenommen du wärst eine Pferdeliebhaberin und hättest ein Pferd, dass du um 5 Millionen Euro gekauft hast. Du möchtest damit Wettkämpfe gewinnen. Würdest du diesem Pferd täglich Schokolade, Kaffee, Alkohol und Kuchen füttern? Vermutlich nicht. Du liebst das Pferd so sehr, dass es nur die besten Nahrungsmittel bekommt. Es bekommt den besten Stall, den besten Reiter und die beste Pflege.

Es ist anscheinend sehr einfach Pferde, Hunde, andere Menschen oder auch andere Sachen so sehr zu lieben, dass du alles dafür tun würdest. Aber dich selbst zu lieben, ist so sehr schwer. Niemand hat dir gezeigt, wie das geht. Deine Eltern wussten es selbst nicht. Und in der Schule ist kein Platz für die Liebe. Da sind Ellenbogen viel wichtiger.

Hurra, ich habe ein PROblem!

Du hast also ein dringendes Verlangen nach einem schlankeren und attraktiveren Körper. Dann freue dich. Denn dann hast du die richtige Motivation um dein Leben zu verändern. Wenn eh alles läuft und in Ordnung ist, dann brauchst du ja nichts zu verändern. Ein jedes Problem ist ja für dich gemacht. Es heißt ja nicht KONTRAplem, sondern PROblem. Es ist für dich gemacht. Für dich und für keinen anderen. Daher kann dir ein Ernährungsguru, kein Therapeut und auch kein Arzt sagen, wie du das PROblem lösen kannst. Übrigens, ich kann dir das auch nicht sagen. Ich kann dir sagen was ich glaube und was bei mir geholfen hat. Aber das heißt noch lange nicht, dass das auch bei dir hilft. Alles klar?

Ein Wunsch oder Verlangen entsteht nur dann, wenn du das Gewünschte nicht hast. Dann hast du ein PROblem.

Bevor du eine Diät startest oder eine andere Ernährungsmethode ausprobierst solltest du dich fragen:

  • Warum möchte ich endlich abnehmen?
  • Was fehlt mir in meinem Leben?
  • Wie kann ich zu dem kommen, was mir fehlt?

Wir Menschen verbinden mit dem Essen oft das Gefühl von Liebe und Geborgenheit. Babys werden während des Fütterns an der Brust gestreichelt von ihren Müttern. Sie spüren die Haut von der Mama und fühlen sich so richtig geborgen und aufgehoben. In meiner psychologischen Praxis habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass übergewichtige Menschen ein sehr starkes Verlangen nach diesen Gefühlen haben. Es handelt sich fast immer um sehr sensible Menschen und es fehlt ihnen an Liebe und Geborgenheit. Das ist ein großes Problem, wenn du endlich abnehmen möchtest.

Wir essen um zu überleben

Du solltest essen, damit dein Körper kraftvoll und voller Energie bleibt. Dein Körper braucht

  • Mineralstoffe
  • Vitamine
  • Spurenelement
  • uvm.

Die Natur hat uns so konditioniert, dass wir diese Dinge zu uns zuführen müssen.

  • Wer sagt zu uns dass wir Brot essen sollen?
  • Wer sagt zu uns, dass wir kein Brot essen sollen?
  • Wer sagt zu dir, dass du viel Gemüse und Obst essen sollst?

Wenn du darüber nachdenkst, dann sind das die Ärzte, die Medien und die Lebensmittelindustrie. Wir glauben diesen Medien, weil sie Kompetenz vermitteln. Aber je mehr wir auf diese Institutionen hören, desto weiter entfernen wir uns von uns selbst. Wir verlernen immer mehr auf unseren Instinkt zu hören. Eine Kuh weiß ganz genau, welche Pflanzen sie essen darf und welche nicht. Wenn du eine Kuhweide mal gesehen hast, dann wirst du bemerken, dass dort die schönsten Hahnenfuß wachsen. Die gesamte Wiese ist abgegrast. Nur der Hahnenfuß nicht.

Warum das so ist?

Die Kuh weiß instinktiv, dass ihr diese Pflanze schadet. Wenn sie davon zuviel ißt, kann das sogar ihren Tod bedeuten.

Höre nicht auf deine Umgebung, sondern höre auf dich selbst.

Wenn du gelernt hast auf deinen Instinkt zu achten, dann weißt auch du was dir gut tut. Schließlich wohnst du schon viele Jahre in deinem Körper. Und kein Arzt oder Heilpraktiker weiß besser über deinen Körper bescheid wie du. Wenn du endlich abnehmen möchtest, musst du in dich hinein hören. Du musst deinen Instinkt wieder wecken. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn du genau spürst was dein Körper braucht. Leider ist genau diese Fähigkeit bei uns industrialisierten Menschen verloren gegangen.

Wir haben es verlernt auf uns selbst zu achten.

Mach doch bitte mal folgende Übung:

Gehe in den Supermarkt und schau dich mal am Gemüse- und Obstregal um. Schau dir die verschiedenen Früchte und Gemüsesorten an. Und jetzt achte darauf, was dich besonders anspricht. Wenn du endlich abnehmen möchtest, dann musst du auf dein Innerstes hören. Wie merke ich, dass mich das anspricht? Ganz einfach:

  • dein Speichelfluss vermehrt sich
  • du möchtest sofort reinbeißen
  • dein Magen beginnt zu knurren
  • du willst das Ding unbedingt haben
  • der Apfel oder die Frucht lächelt dich so lieb an 😉

Wenn du wirklich in dich hineinfühlst, dann merkst du ganz genau, ob du das jetzt haben möchtest oder nicht.

Der natürliche Ernährungstrieb sagt dir immer ganz genau was du zu dir nehmen solltest.

Und dass, was dich anspricht packst du in deinen Einkaufskorb!

Jetzt gehe weiter zur Fleischabteilung. Schau dir doch bitte das Fleisch an. Gibt es hier auch etwas, was die gleichen “Symptome” hervorruft? Mehr Speichelfluss, der Magen knurrt usw.  Ja! Super! Dann rein in den Einkaufswagen. Jetzt hast du einen schönen Einkaufskorb und wunderbare Zutaten für dein Mittagessen. Jetzt gehe heim kochen und genieße dein Essen aus vollen Zügen.

Iss so viel bis du richtig satt bist. Dein Bauch muss so richtig voll sein. Du kannst dir sicher sein, dass dir dieses Essen gut tun wird. Du wirst danach wahrscheinlich keine Schoki oder Kuchen mehr brauchen. Und wenn doch, dann iß auch noch ein kleines Stück davon. Das schadet dir nicht.

Was tun bei Heißhunger?

Heißhunger ist häufig die Blockade Nr. 1, wenn du endlich abnehmen möchtest.

Also wenn der Heißhunger dich packt ist oberstes Gebot: “Hab kein schlechtes Gewissen!” Wenn du die IK-Methode schon kennst, dann kannst du sie in Situationen des Heißhungers auch anwenden. Stell dir allerdings folgende Frage bevor du zur Schokolade greifst:

Gibt mir das, was ich essen möchte Kraft und Energie?

Wenn du diese Frage ganz ehrlich beantwortest und dein Nahrungstrieb dir ganz klar “ja” signalisiert, dann hau rein! Du wirst trotzdem endlich abnehmen. Manchmal kann eine Schoki wahre Wunder bewirken. Es gibt Situationen, da sind Schokoladen oder andere Süßigkeiten ein wahrer Segen. Der Zucker geht direkt ins Blut und bringt dir sofort Energie. Aber es sollte, wie es der Name ja schon sagt, ein Genußmittel sein. Also genieße deine Schoki und freue dich dabei.

Es gibt 2 Empfehlung, die ich dir mitgeben möchte ist folgende:

  1. “Iß nur dann, wenn du Hunger hast!”
  2. “Iß nur das, was dich wirklich anspricht!”

Wenn du endlich abnehmen möchtest, dann frage dich bevor du zu den Süßigkeiten greifst:

Gibt es eine Alternative zu diesem Nahrungsmittel?

Eine Alternative könnte z.B. eine Banane oder getrocknetes Obst sein. Wunderbare Alternativen können auch Nüße und Snacks mit getrocknetem Gemüse sein. Achte darauf, dass du diese Sachen immer griffbereit hast.

Eine wunderbare Möglichkeit deinen inneren Trieb zu Süßigkeiten zu stillen gibt es auch mit der IK-Methode. Die IK-Methode habe ich selbst entwickelt und IK steht für Innere Kraft.

Bei dieser Methode wirst du ganz leicht und spielerisch die Kontrolle über deine Gedanken und Gefühle übernehmen. Es gibt ein klar vordefiniertes Trainingsprogramm mit entsprechenden Übungen, die Kraft geben und Spaß machen. Du kannst damit deine Konzentration steigern und diese Methode in unterschiedlichsten Bereichen anwenden. Es ist so als ob du einen Gefühlsschalter in dir installieren würdest und ihn bei Bedarf anwendest.

Fazit

Niemand sollte dir sagen, was du essen sollst. Ein jeder Mensch ist automatisch mit der Energie ausgestattet, die ihm die stimmigen Nahrungsmittel signalisiert. Wenn du dich an die Empfehlungen aus diesem Artikel hälst, dann brauchst du keine Diät, keine Bioresonanz oder sonst irgendwelche Ernährungstipps. Du weißt von alleine, was dir gut tut und was dein Körper gerade braucht. Du wirst merken, dass du dich plötzlich gesünder, fitter und attraktiver fühlst.

Beginne noch heut ein neues Leben. Treffe die Entscheidung jetzt dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

JUST DO IT NOW! YOU ARE GREAT!

Richtig Atmen: die erstaunliche Kraft des Atems

Richtig Atmen: die erstaunliche Kraft des Atems

Atem ist Leben – ohne Atem gibt es kein Leben. In den meisten Meditationsschulen wird vom “richtig Atmen” gesprochen. Im Yoga, im Autogenen Training, im Buddhismus. Der Atem ist sehr wichtig. Aber warum ist das so? Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Beweise dafür, dass der Atem wahre Wunder bewirken kann. In diesem Artikel zeige ich dir wie du mit der 60 Atemzügetechnik die Macht des Atems für dich nutzen kannst.

“Wie oft hast du heute schon geatmet?”

Du weißt es nicht. Ist halb so schlimm, ich weiß es auch nicht! Und trotzdem bist du am Leben!
Hast du gewusst, dass jeder Atemzug lebenswichtig ist!? Ein jeder Atemzug versorgt eine jede Zelle deines Körpers mit all dem was sie braucht. Und es gibt viele Zellen in deinem Körper. Sehr viele sogar. Joachim Schüring schreibt in seinem Artikel auf Spektrum.de, dass es ca. 100 Billionen Zellen in einem erwachsenen Menschen gibt. Unglaublich! Und bei einem simplen Atemzug werden 100 Billionen kleine Lebewesen in dir mit Leben versorgt. Du hast richtig gelesen. Eine jede Zelle ist ein in sich abgeschlossene lebensfähige Einheit.

Es ist ganz einfach. Beim Einatmen strömt neue Luft in dich hinein und beim Ausatmen verlässt dich die verbrauchte Luft. Die verbrauchte Luft beinhaltet sie CO2. Die Pflanzen brauchen dieses CO2 zum Leben. Sie wandeln es in der Photosynthese um in Sau(b)erstoff. Wir brauchen das CO2 und eine Menge anderer Dinge nicht. Sie würden uns sogar schaden, wenn sie in unserem Körper bleiben.

Richtig Atmen: aber wie?

Die Wahrheit ist, dass es kein richtig Atmen oder falsch Atmen gibt. Es gibt verschiedene Atemtechniken. Aber jeder Atemzug spendet dir Leben. Und dazu ist der Atem da. Er soll dir Leben geben. Das Besondere ist allerdings, wenn du deinen Atem mit deinen Gedanken verbindest, dann kannst du deine innere Schatzkammer aktivieren. Und das machen auch viele Meditationsmeister und Yogis. Hast du schon mal die Shaolin-Mönche beobachtet? Sie machen Energie und Atemübungen, bevor sie unglaubliche Dinge vollbringen.

Atemtechnik

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du die Luft in deinen Körper einströmen lassen kannst.

  • Flachatmung oder auch Brustatmung
  • Tiefenatmung
  • Vollatmung oder auch Bauchatmung

Du kannst oberflächlich atmen, du kannst tiefatmen oder du atmest in einem bestimmten Rhythmus. Die normale Atmung wird oft als “Flachatmung” benannt.

Die Flachatmung

Die Flachatmung ist jene Atmung, die du unbewusst ausführst. Sie ist die häufigste Atmung. Sie bringt den Sauerstoff in deinen Organismus und hilft dir am Leben zu bleiben. Immer wenn du nicht daran denkst, atmest du flach. Sobald du beginnst den Atem bewusst wahrzunehmen, beginnst du automatisch deinen Atem zu beeinflussen. Und daraus entsteht meist eine Tiefenatmung.

Die Tiefenatmung heisst deswegen Tiefenatmung, weil du tief einatmest und tief wieder ausatmest. Der Sinn besteht darin, dass du mehr Sauerstoff und mehr Lust in deinen Organismus bekommst. Durch dieses mehr an Sauerstoff und Luft funktioniert auch die Zellatmun anders. Sie wird aktiver und die Zellen können besser miteinander arbeiten. Der ganze Stoffwechsel wird dadurch angeregt. Wenn du die Teifenatmung einige Zeitlang trainierst, wirst du bemerken, dass sich deine ganze Verdauung und dein ganzes Körperbewusstsein verändert.

Übung: Tiefenatmung

Die Tiefenatmung braucht zu Beginn etwas Übung. Sie kann im Sitzen, Stehen oder Liegen durchgeführt werden.
Lege eine Hand (egal ob rechts oder links) auf deinen Bauch. Beim Einatmen sollte sich die Hand heben und beim Ausatmen sollte sich deine Hand senken. Versuche nur deine Atmung zu beobachten. Versuche die Atemluft, die in dich hineinströmt, zu beobachten.

Übung: Vollatmung und Bauchatmung

Die Bauchatmung und die Vollatmung sind im Prinzip dasselbe. Du atmest ganz tief in den Bauch ein und dieser sollte sich heben. Viele meinen, dass diese Atmung das “richtig Amten” darstelle.
Lege deine Hand (egal ob rechts oder links) auf deinen Bauch und konzentriere dich auf deinen Atem. Beim nächsten Atemzug atme so tief du kannst in den Bauch. Deine Hand und dein Bauch sollten sich heben. Nachdem der Bauch angespannt ist atme weiter. Atme in die Brust. Auch der Brustkorb sollte sich heben. Wenn du nicht mehr weiter einatmen kannst, halte den Atem für 3 Sekunden und danach atme wieder aus. Zuerst senkt sich wieder der Bauch und dann der Brustkorb. Es ist üblich, dass das Ausatmen länger dauert, als das Einatmen. Nachdem du ganz ausgeatmet hast, halte den Atem wieder 3 Sekunden an.

Hier bekommst du eine gute Anleitung zur Bauchatmung:

Diese Übung nenne ich auch Kraftatmung. Sie gibt dir Kraft und Selbstsicherheit. Mache mindestens 7 Atemzüge hintereinander. Nach diesen 7 Atemzügen spüre in dich hinein. Du wirst ein kribbeln bis in die Haarspitzen bemerken. Mache diese Übung mindestens 1x am Tag.

Was passiert beim richtig Atmen?

Hast du schon mal eine Situation erlebt, in der dir die Luft weggeblieben ist, weil du vielleicht Angst hattest oder unter Stress warst. In solchen Situationen ist richtig atmen sehr ratsam. Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern. Ich hatte einen Deutschlehrer vor dem ich mich echt gefürchtet hatte. Jedes Mal wenn ich mit dem Vorlesen an der Reihe war, blieb mir die Luft weg. Ich konnte nicht mehr klar denken und hatte ein völliges Blackout. Verschlimmert wurde die Situation noch durch nicht “sehr hilfreiche” Kommentare von meinem Lehrer.

Was passiert in so einer Situation?

Das Steinzeitgehirn

Laut der Evolutionstheorie sind wir mit der Tierwelt sehr eng verwandt. Unser Gehirn besteht aus mehreren Teilen. Unter anderem haben wir ein Steinzeitgehirn (limbisches System) in uns, das sich in der Steinzeit entwickelt hat. Dieses limbische System hilft uns bei der Verarbeitung von Emotionen und gleichzeitig ist es maßgeblich an der Entstehung von unserem Triebverhalten beteiligt.

Und was meinst du, was ist der stärkste Trieb in uns?

Genau, der Überlebenstrieb.

Der Überlebenstrieb ist der stärkste Trieb des Menschen

Unsere steinzeitlichen Vorfahren mussten ständig wachsam sein. Um zu überleben. Doch nicht nur wilde Tiere machten unseren Vorfahren zu schaffen. Nein! Auch Kontrahenten trachteten nach Besitz und Leben. So hing das Überleben des Einzelnen davon ab, wie gut er in der Lage war, seine Besitztümer zu verteidigen.

Manche entwickelten dabei ein Fluchtverhalten und andere verteidigten mit Klauen und Zähnen ihr Hab und Gut. Und genau das tun wir heute auch noch. Wenn wir angegriffen werden, dann laufen einige davon und andere gehen auf Angriff. Hast du dich in solchen Situationen schon mal beobachtet?

Bist du eher ein Fluchttier oder ein Angriffstier?

Das hängt mit deiner genetischen Veranlagung zusammen und kannst du selbst nur schwer ändern.

Sagt z. B., jemand „du hast nicht recht“ oder „du bist blöd“ kommt es darauf an, wie dein limbisches System veranlagt ist. Entweder auf Angriff oder auf Flucht. Doch beide Wege haben eines gemeinsam.

Dein ganzes Nervensystem schaltet um auf Stress

Und wenn ein lebender Organismus Stress bekommt, dann werden die lebenserhaltenden Systeme mit mehr Energie versorgt. Es wird vom Gehirn alles getan, damit der Mensch oder auch das Tier, alle Kraft für den Angriff oder für die Flucht hat.

Und diese Stresssituation hat Auswirkung auf:

  • Das Denken (wir können nicht mehr klar denken)
  • Die Atmung
  • Die Körpertemperatur
  • Den Herzschlag
  • Die Verdauung
  • Die Muskelspannung

Wir wissen jetzt, dass sich eine steinzeitliche Sichtweise auf unseren Körper auswirkt. Herzschlag, Atmung, Körpertemperatur, Verdauung und Muskelspannung werden dem scheinbaren Bedarf angepasst.

Selbst wenn in Wirklichkeit kein Grund vorhanden ist, wird unser Körper darauf vorbereitet, wegzulaufen oder zuzuschlagen.

Wir haben jedoch die Möglichkeit selbst in solch stressigen Situationen die Kontrolle wieder zurückzugewinnen. Wir können mit sehr einfachen Mitteln Einfluss auf uns selbst nehmen. Denn eine dieser Reaktionen steht auch unter Druck noch in unserem Einflussbereich.

Was meinst du, welche Funktion wäre das? Welche könnte das sein? Den Herzschlag, die Verdauung, die Muskelspannung oder……..

Richtig geraten. Die Atmung. So wird auch in Schocksituationen von den Therapeuten empfohlen sich zuerst einmal auf die Atmung zu konzentrieren. Das Gehirn pulsiert nicht im Takt des Herzschlages, sondern im Tagkt der Atmung.

Die Atmung können wir selbst unter größtem Druck noch immer beeinflussen. Sie ist ein perfektes Hilfsmittel, mit dem es möglich ist, unser Gehirn klarzumachen, dass Kampf oder Flucht nicht nötig ist.

Wenn der Körper mit Stresshormonen überflutet wird, dann verändert sich auch unser Atem. Er stockt, wird flacher und schneller. So ist jede negative Sichtweise eine Störung unserer Atmung. Auch wenn sie nur geringfügig ist. Sie wirkt sich auf unser Gehirn und in weiterer Folge auf den ganzen Körper und deren Funktionen aus. Vor allem auf die Muskelspannung. Daher sind Menschen, die innerlich häufig unter Stress stehen oft verspannt am Rücken oder am Nacken.

Unser Gehirn weiß also, wer schnell, flach und unrhythmisch atmen, muss unter Stress stehen.

Unser Gehirn weiß aber auch: Amten wir ruhig und entspannt, befinden wir uns in Sicherheit, so dass der Kampf- oder Fluchtmodus nicht nötig ist.

Stressatmung = Gefahr und Bedrohung

Entspannungsatmung = alles o.k.

Atemtraining

Wir wissen also, dass wir mit unserer Atmung auf unser Gehirn Einfluss nehmen können. Die Frage ist allerdings, wie wir das machen sollen?

Aus verschiedenen Tests ist bekannt, dass mindestens 60 bewusste Atemzüge dafür notwendig sind. Und die Atmung muss in den Bauch geschehen. Wir sind die flache Atmung gewohnt. Die Luft wird beim Einatmen hauptsächlich in den Brustraum gehalten und beim Ausatmen senkt sich der Brustraum wieder.

Bei der Bauchatmung (Vollatmung wie oben beschrieben) wird die Luft bis in den Bauch geatmet. Dh., beim Einatmen hebt sich zuerst der Bauch und dann der Brustkorb. Wenn die Spannung am höchsten ist, dann senkt sich zuerst wieder der Bauch und dann der Brustkorb.

Die 60 Atemzüge

Bauchatmung (richtig Atmen) im Sitzen: Nimm eine gerade Sitzhaltung ein (am besten auf einem Stuhl), Wirbelsäule gerade, Kopf hoch (Kinn parallel zum Boden), Beine und Arme nicht überkreuzen. Nun lege eine Hand (egal ob rechts oder links) auf den Bauch (zwischen Nabel und Brustbein), Konzentration in Nabelhöhe und bewusst gegen die Hände ein- und ausatmen. Beim Einatmen gehen die Hände und der Bauch nach vorne, beim Ausatmen nach hinten. Entspannt und konzentriert atmen.

Jetzt beginne bei 60 zu zählen. Bei jedem Atemzug zählst du nach unten. 60, 59, 58, 57 usw. Mit dem Rückwärtszählen förderst du gleichzeitig deine Konzentration. Wenn du eine Zahl vergisst oder auslässt, ist das kein Problem. Zähle einfach weiter.

Also hier nochmals kurz die Zusammenfassung der Atemübung:

  • Atme 60 Atemzüge (ruhig, regelmäßig, in einem selbst bestimmten Tempo)
  • zähle im Countdown (von 60 bis 1) und
  • Spüre in dich hinein (wie fühlt es sich an, so zu atmen?)

Ziehe dich für diese Übung in eine ruhige Umgebung zurück. Du kannst sie z.B. in der Mittagspause machen.

Natürlich sind auch kurze Atemübungen, die du zusätzlich machst super. Wenn ich z.B. im Supermarkt in der Warteschlange stehe, dann beginne ich (mit offenen Augen) zu atmen und zu zählen. Hier mache ich meist einen 10er Zyklus. Diese Übungen sind allerdings zusätzlich. Für die 60iger Übung nehme ich mir 1x am Tag Zeit.

Mache diese Atemübung für die nächsten 21 Tage mindestens 1x mal am Tag. Du wirst die Technik: richtig Atmen mit 60 Atemzügenn och ausgeglichener in deinem Leben. Du wirst mehr Energie und mehr Lebensfreude verspüren. Du kannst deine Atemübung erweitern, indem du dir vorstellst, dass bei jedenm Einatmen mehr Lebensfreude in dich hineinströmt und beim Ausatmen alles Ungute und Unerwünschte dich verlässt.

Wann wirst du mit den 60 Atemzügen beginnen?