Loslassen lernen: wie du alles hinter dir lässt, das du nicht ändern kannst

Loslassen lernen: wie du alles hinter dir lässt, das du nicht ändern kannst

Loslassen lernen ist sehr einfach. Es ist im Prinzip nur ein Gedanken, denn du ziehen lassen kannst.

Doch was bedeutet eigentlich das Loslassen genau? Oder anders gefragt: Warum sollen wir loslassen? Und vor allem WAS sollen wir loslassen?

Die Antworten sind ganz einfach: Alles was dir nicht gut tut, solltest du hinter dir lassen.

Dazu zählen:

  • Negative Gedanken
  • ungute Gefühle
  • blockierende Glaubenssätze
  • Ungesunde Ernährung
  • Krankheit
  • Negatives berufliches Umfeld
  • Belastende Beziehungen
  • Verstorbene Menschen
  • Traurigkeit
  • Menschen, die dich verlassen haben
  • Nicht erreichte Zielen
  • unerfüllte Wünsche und Träume
  • Hinterherjagen der Berufung
  • Träumen vom Traumpartner
  • Träumen von Glück und Erfüllung
  • Selbstzweifel und Vorwürfe
  • Vorwürfe und Verurteilungen von anderen
  • Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Vielleicht findest du noch deine Punkte, die du los lassen möchtest…

Lesetipp: Psychische Probleme und wie du besser damit umgehst

Warum du loslassen solltest

Wenn du all diese negativen Dinge loslassen kannst, dann bekommst du ein besseres Leben. Dein Leben wird durch das Loslassen erfüllter und glücklicher.

Es sind die negativen Dinge, die uns belasten. Sie machen uns das Leben schwer.

Wenn du an negativen Gefühlen und Gedanken festhältst, dann schadest du dir selbst.

Das kann eine große Unzufriedenheit in dir hervorrufen.

Das nicht loslassen können ist meistens genau die Blockade, die viele Menschen auflösen möchten. Sie suchen verzweifelt nach einer Lösung und erkennen gar nicht, dass die Lösung vor ihren Augen liegt!

Loslassen kannst du ganz einfach lernen. Genauso wie du Vokabeln aus einer anderen Sprache lernen kannst.

Alles was du dafür brauchst ist eine funktionierende Technik und ein bisschen Übung. Dann fällt dir das Loslassen ganz leicht.

Die Übung, die ich dir hier zeigen werde, wird dich von blockierenden Gedankenmustern und unguten Gefühlen befreien. Sie hilft dir deine negativen Themen endgültig los zu werden und das Leben zu erreichen, das du wirklich führen möchtest. Loslassen lernen ist sehr wichtig. Nur so kannst du das Leben führen, dass dich wirklich glücklich macht.

Du kannst mit dieser Anleitung innerlich wachsen und den ganzen Seelenmüll ein für alle Mal hinter dir lassen. Du hast die Chance die negativen Erfahrungen aus deinem Leben in positive Energie umzuwandeln.

Warum das Loslassen manchmal schwer ist

In manchen Fällen ist das Loslassen ziemlich schwer. Du weißt zwar, dass dir die Sache nicht gut tut. Trotzdem kannst du dich von diesen Seelenmüll einfach nicht befreien.

Häufig blockiert uns eine unbestimmte Angst. Wir getrauen uns das Alte nicht frei zugeben, weil wir Angst vor dem Neuen haben.

Stell dich deinen Ängsten! Das ist der einzige Weg zu einem glücklichen Leben.

Wenn du die Angst zu deiner Freundin erklärst, dann kann sie dir auch nicht mehr weh tun! Sie wird zu deiner Beraterin.

Das Loslassen ist manchmal auch schwer. Unbewusst glauben wir, dass wir einen großen Verlust erleiden müssen.

Niemand verliert schon gerne etwas. Schon gar nicht seine große Liebe. Oder seinen großen Traum von der Berufung.

Verlust zählt für uns Menschen zu den schlimmsten seelischen Schmerzen. Wir bringen nur ungern Opfer. Weil wir dadurch etwas hergeben müssen.

Bei Suchterkrankungen ist die Verlustangst die größte Blockade. Der Süchtige gibt nur ungern seine Substanz (Alkohol, Nikotin, Heroin usw.) her, weil er glaubt dadurch ein Opfer bringen zu müssen.

Der Raucher wird dann von seiner Sucht frei, wenn er den Suchtmechanismus durchschaut hat. Es ist kein Opfer die Zigarette für immer aus zu dämpfen. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Befreiung.

Solange er denkt, es muss verzichten und mit Willenskraft aufhören, funktioniert der Loslassprozess nicht.

Verstehst du? Das ist der Kern des Loslassens!!! Sobald du das erkennst, ist das Loslassen lernen eine einfache Sache.

Das Loslassen ist ein Erkennen.

Du brauchst die Erkenntnis, dass es dir besser geht, wenn du die negativen Dinge von dir ziehen lässt.

Erst dann kannst du wirklich frei werden.

Also: zuerst erkennen und dann die Übung zum Loslassen lernen. Das ist der Weg in die Freiheit!

Die Übung ist wichtig, da unser Gehirn „neuroplastisch“ ist. Das bedeutet: unser Gehirn ist formbar.

Du hast jahrelange damit verbracht dein Gehirn auf den Seelenschmerz zu trainieren. Also erwarte nicht, dass sich dein Gehirn von heute auf morgen einfach so verändern wird. Dafür brauchst du Zeit und Übung.

Lesetipp: Autogenes Training lernen – eine kostenlose Anleitung

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Wie schwer fällt es dir Belastendes loszulassen?

 

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Was passiert, wenn wir nicht loslassen

Nicht loslassen bedeutet, dass wir in einer belastenden Situation verbleiben. Das kann unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden. Oft erleben wir das als seelische Blockade.

Es entsteht ein seelischer Druck. Du bleibst in einer Situation, die dir einfach nicht guttut.

loslassen lernenDer Druck kann immer größer werden. So groß, bis dein Bewusstsein mit diesem Druck nicht mehr zurechtkommt. Es entstehen dadurch psychische Probleme wie

  • Wut und Zorn, den du nicht kontrollieren kannst
  • Traurigkeit, gegen du dich nicht wehren kannst
  • Suchtverhalten (Alkohol, Zigaretten usw.)
  • Stress
  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtsprobleme wegen eines entgleistem Essverhaltens
  • Schlafstörungen
  • Innere Blockaden
  • Depressionen
  • übermäßige Angstgefühle
  • Panikattacken
  • Sorgenkomplexe
  • Minderwertigkeitskomplexe

Im schlimmsten Fall kann der innere Druck sogar körperliche Krankheiten und Symptome hervorrufen. Beispiele dafür wären:

  • Hoher Blutdruck
  • Kreislaufbeschwerden
  • Burn-Out-Syndrom
  • Libidoverlust (im Bett läuft nicht mehr viel)
  • Verspannungen
  • Hautprobleme (die Haut ist psychosomatisch gesehen die Verbindung von außen nach innen)
  • Gelenksbeschwerden
  • unbestimmbare Schmerzen

Loslassen lernen Schritt 1: Erkennen und Annehmen

Wie wir schon vorhin besprochen haben, ist das Leben viel schöner, wenn wir loslassen können.

„Na logo!“ denkst du vielleicht! „Aber trotzdem quälen mich diese negativen Gefühle. Was soll ich nur tun? Wie funktioniert denn das Loslassen lernen jetzt wirklich?

Viele Menschen verharren oft in der belastenden Situation und können sich nicht mehr davon befreien. Hier einige Beispiele dieser Situationen. Vielleicht findest du dich darin wieder?

Wir…

  • können den verstorbenen Menschen nicht loslassen
  • können einen geliebten Menschen, der uns verlassen hat, nicht loslassen
  • haben Schuldgefühle, weil wir einen großen Fehler in der Vergangenheit gemacht haben
  • bereuen etwas, weil wir eine einmalige Chance nicht wahrgenommen haben
  • wurden in unserer Vergangenheit seelisch verletzt
  • selbst haben einem geliebten Menschen Schaden zugefügt
  • haben Angst nicht genug Geld zu haben. Darum trauen wir uns nicht den Arbeitsplatz zu verändern
  • haben Existenzängste und trauen uns nicht unseren Lebenstraum zu verwirklichen…
  • haben ungesunde Essgewohnheiten
  • lieben uns selbst nicht

Der wichtigste Tipp:

Loslassen lernen kannst du erst, wenn du vorher die Sache annimmst. Ganz egal, was es auch ist.

Kämpfst du noch? Oder hast du schon losgelassen?

Die meisten bemerken gar nicht, dass sie sich im Krieg befinden. Es tut mir leid, wenn ich jetzt so deutliche Worte verwende. Doch ich erlebe das immer wieder in meiner Praxis.

Die meisten Menschen, die zu mir zur Beratung kommen führen Krieg gegen sich selbst.

Viele verurteilen

  • die Schwiegermutter, die sich ständig einmischt
  • die Mutter, die keine Liebe geben konnte
  • den Vater, der nie da war
  • den Exmann, der sie betrogen hat
  • die Regierung, die das macht was sie will
  • die schlechten Arbeitsbedingungen
  • den Boss, der die Arbeiter ausbeutet
  • die Ausländer, die uns die Arbeitsplätze wegnehmen
  • das Land, in dem sie leben
  • das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste
  • u

Durch dieses Denken baut sich ein innerer Druck auf. Es dadurch immer mehr Kränkungen.

Kränkungen, die du dir selbst zufügst. Ich weiß, das ist hart. Aber ich meine es gut mit dir. Du bekommst von mir die Wahrheit geliefert. Denn nur wenn du die Wirklichkeit so siehst, wie sie ist, kannst du wirklich etwas verändern.

Der erste Schritt einer Heilung ist das „Annehmen!“

Bitte verstehe doch: „Solange du innerlich gegen die Regierung, gegen deinen Vater, gegen deine Mutter, gegen deine Versäumnisse, gegen das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste, usw. kämpfst, wirst du seelisch leiden!“

Ich höre jetzt deinen Einwand:

„Ja, aber die Schwiegermutter soll sich doch nicht einmischen!“ oder

„Mein Vater war doch nie da!“ oder

„Von meiner Mutter habe ich zu wenig Liebe bekommen!“

usw……

Darauf entgegne ich: „Herzlich willkommen im Leben! Menschen machen nun mal diesen Scheiß! Auch wenn es deine Mami oder dein Papi ist.“

Kampf bedeutet immer Krieg.

Krieg in deinem Innenleben. In einem jeden Krieg gibt es Verlierer und Verletzte.

Der einzige Ausweg aus dieser Situation ist Frieden schließen. Frieden mit dir selbst und Frieden mit deinem Leben.

Beende den inneren Kampf?

Was bedeutet das jetzt für dich? Ganz einfach, horche mal in dich hinein und versuche herauszufinden an welchen Fronten du kämpfst.

Diese Kriegsherde sind ganz leicht zu lokalisieren. Jedes Mal, wenn du innerlich einen Satz mit:

  • „Der sollte aber….“
  • „Er oder sie darf nicht….“

beginnst, dann befindest du dich im Kriegsgebiet.

Versuche doch mal diesen inneren Kampf zu beenden, in dem du dir bewusst machst, dass du gegen die Wirklichkeit kämpfst. Du kämpfst gegen das, was ist.

Mache dir bewusst: du kannst erst verändern, wenn du es annimmst.

Loslassen lernen Schritt 2: Die Loslassübung!

Loslassen ist wirklich ganz ganz einfach. Mit dieser Übung wird es dir auch sehr leicht fallen negative Gedanken und negative Gefühle los zu lassen.

Ich habe diese Übung so gestaltet, dass du von dem Seelenmüll befreit wirst und gleichzeitig deine positiven Ressourcen aktivieren kannst.

Bist du bereit?

Großartig! Dann kann es ja losgehen!!!

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Loslassen lernen: erste Vorübung

Ich nenne diese Übung die Liebe-Aktivierungs-Übung! Sie funktioniert folgendermaßen:

Denke bitte an eine Situation aus deinem Leben, in der du so richtig glücklich warst. Vielleicht denkst du an deine Kinder, wie sich dich angelächelt haben, oder du warst vielleicht am Meer und hast einen unglaublichen Sonnenuntergang erlebt.

Du hast dich so richtig geliebt gefühlt. Das Leben hat dich geliebt…

Ein jeder Mensch hat so eine Situation schon mal erlebt. Also, denke bitte an diese Situation und stell sie dir vor deinem inneren Auge vor.

  • Wie hast du dich da gefühlt?
  • Wie war damals deine Körperhaltung?
  • Hast du gelächelt?
  • Hat jemand etwas Liebevolles zu dir gesagt?

Rufe dir diese Situation in Erinnerung. Und genieße dieses Gefühl. Wenn du das geschafft hast, dann atme ein paar Mal tief durch und besinne dich wieder auf das Hier und Jetzt.

Loslassen lernen: die Hauptübung:

Du hast die Vorübung absolviert? Wunderbar. Dann können wir mit der Hauptübung beginnen.

Es gibt also ein Thema in deinem Leben, das dich belastet!? Denke jetzt an dieses Thema!

Was ist der schmerzhafteste Gedanke dabei?

Was ist das schmerzhafteste Gefühl dabei?

Gib dir ein paar Minuten Zeit und verinnerliche dir diese Fragen. Achte auf die Antworten.

Wenn du den Schmerz fühlen oder die negativen Gedanken wahrnehmen kannst, dann stelle dir jetzt folgende Fragen:

Kann ich diese Sache jetzt annehmen?

Egal ob jetzt die Antwort „ja“ oder „nein“ ist. Es ist alles erlaubt.

Frage jetzt bitte weiter:

Kann ich diese Sache jetzt loslassen?

Horche wieder in dich hinein! Was kommt als Antwort. Wenn „ja“ kommt, ist es super. Wenn „nein“ kommt ist es ebenfalls toll. Es ist alles erlaubt.

Du kannst das Loslassen mit einer äußeren Handlung verbinden. Zum Beispiel atme ganz tief aus und stelle dir vor, wie dieses Sache von dir wegfliegt und sich auflöst.

Gibt dir einen Augenblick Zeit.

Jetzt kommt der wichtigste Satz dieser Übung:

„ich bin bereit „….“ los zu lassen“!

Hier ein paar Praxisbeispiele – ich bin bereit…:

  • meinen Ex-Partner loszulassen
  • meine Schuldgefühle loszulassen
  • meine Angst loszulassen
  • meinen Kummer loszulassen
  • meinen seelischen Schmerz loszulassen

Gönn dir wieder eine kleine Pause. Du kannst ein paar Mal tief durchatmen.

Mache jetzt

die Liebe-Aktivierungs-Übung!

Dieser Teil ist ganz wichtig. Nach dem Loslassprozess muss immer die Liebe-Aktivierungs-Übung folgen.

Denn durch das Loslassen entsteht ein kleines Vakuum in deinem Inneren. Wenn dieses Vakuum nicht mit etwas Positivem befüllt wird, dann kommt die negative Sache wieder in voller Wucht zu dir zurück.

Loslassen lernen: Beispiele

 Einen geliebten Menschen loslassen

Wenn ein Mensch stirbt ist das Loslassen manchmal ganz schön schwer. Einfacher ist es, wenn dieser Mensch schon alt war. Hier können sich die Angehörigen auf den kommenden Abschied vorbereiten.

Doch sehr schwer fällt der Abschied, wenn es sich um einen jungen Menschen oder gar das eigene Kind handelt.

Innerhalb von wenigen Monaten musste ich 3 geliebte Familienmitglieder loslassen. Ich habe

  • meinen Vater
  • meine Mutter und
  • meinen Bruder

verloren. Alle drei mussten gehen. Bei Vater und Mutter konnte ich mich vorbereiten. Sie waren schon alt und litten an einer Krankheit. Doch bei meinem Bruder war es schwer. Er stand mitten im Leben.

Den wichtigsten Tipp, den ich dir hier geben kann ist:

Lass dir Zeit und lass die Trauer zu. Verdränge sie nicht. Trauer braucht Raum und Zeit. Die Trauer um einen geliebten Menschen vergeht nicht von heute auf morgen. Ich habe bei meinem Blogger-Freund, Norman, einen sehr hilfreichen Artikel um Traurigkeit zu überwinden verfasst.

Achte darauf, dass du dich in der Traurigkeit nicht verlierst. Gib dir Zeit und Raum für deine Trauer und dann komme wieder zurück ins Leben. Die Loslassübung wird dir dabei gute Dienste erweisen.

Den Expartner loslassen

Bist du schon mal verlassen worden? Oder wurdest du schon mal betrogen von deinem Ex?

Dann werden dir diese Zeilen helfen…

Loslassen lernen kannst du prima, wenn es um den Expartner geht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Liebesbeziehung und auch in einer Freundschaftsbeziehung viele Verletzungen passieren können.

Die Betroffenen leiden meistens darunter:

  1. Dass sie den Schmerz nicht vergessen können
  2. Dass sie sich sehnlichst wünschen, der Partner möge wieder zurückkommen

Zu Punkt 2:

Möchtest du wirklich mit einem Menschen zusammen sein, der dir so großen Schmerz zugefügt hat? Wenn du gerade in der totalen Schmerzphase bist, wirst du mit „ja“ antworten.

Das ist ganz normal. Denn Menschen mit Liebeskummer würden beinahe alles dafür tun, damit der Geliebte wieder zurückkommt.

An dieser Stelle möchte ich dir folgendes raten:

Lass den Menschen ziehen. Er könnte dir wieder wehtun.

Eine Partnerschaft besteht immer aus 2 Menschen. Wenn der eine die Partnerschaft beendet hat, dann ist es halt aus.

Du hast die unglaubliche Chance dich selbst besser kennen zu lernen. Du hast die Chance dich selbst wirklich lieben zu lernen.

Und nun zu Punkt 1:

Den Schmerz kannst du nicht wegzaubern. Du musst ihn annehmen. Erkenne die Wirklichkeit. Lies dir bitte den Artikel genau durch. Erst wenn du annimmst und die Wirklichkeit akzeptierst, kannst du innerlich frei werden.

Dein Ex war ein Mistkerl. Ja, er hat dir wehgetan. Nimm die Wirklichkeit an und befreie dich davon. Auch hier wird dir meine Loslass-Übung eine große Hilfe sein.

In dieser geführten Meditation lernst du Dinge loszulassen, die du nicht ändern kannst:

Tipps zum Loslassen

Loslassen hat  viel mit entrümpeln zu tun. Das innere Haus aufräumen und alte Glaubensmuster auf den Müllplatz bringen.

Grundsätzlich ist alles was uns nicht gut tut wert loszulassen. D.h., wenn du durch

  • Gedanken
  • Gefühle oder
  • Situationen

Stress oder innere Unruhe verspüren, dann solltest du loslassen. Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen.

Sei ehrlich zu dir selbst

Wer loslassen lernen möchte, muss ehrlich zu sich selbst sein.

Sei gnadenlos ehrlich zu dir selbst!

Wir neigen oft dazu uns selbst ins beste Licht zu rücken. Das ist natürlich völlig in Ordnung.

Wenn es ein Thema in deinem Leben gibt, bei dem du dich selbst anlügst, dann hast du einen wunden Punkt bei dir erwischt. Genau dieses Thema ist es wert loszulassen.

Das „sich selbst belügen“ ist eine Strategie vieler Menschen, um sich vor seelischem Leid zu bewahren. Doch die Folgend können fatal sein. Je mehr dich selbst belügst, desto größer wird dein Problem.

Sehr deutlich wird das bei Menschen mit Alkoholproblemen. Sie belügen nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Alkoholiker möchten nicht erkennen, dass sie ein Problem mit Alkohol haben.

Echte Chance auf Heilung bekommst du dann, wenn du dir ehrlich und aufrichtig begegnest.

Vergangen ist vorbei

Auch wenn es noch so schmerzt. Die Vergangenheit ist vorbei. Du kannst sie nicht wieder lebendig machen.

Was du aber sehr wohl kannst, ist eine erfüllende Zukunft aufbauen. Auch wenn du Chancen in deinem Leben verpasst hast, lasse den Schmerz darüber los und baue dir eine neue, erfüllende Zukunft auf.

Das ist das Bese was du machen kannst.

Dankbarkeit

Sag einfach danke zum Leben. Danke deinem größten Feind. Danke, dass er einfach da ist und dir deine Grenzen zeigt.

Die Dankbarkeit ist eine der stärksten Mittel sich von negativen Dingen zu lösen.

Loslassen geschieht im Alltag

Den größten Fehler, denn viele machen ist, dass sie ein Buch oder einen Artikel lesen und denken, dass dadurch Heilung geschieht.

Niemand bekommt Heilung durch das Lesen eines Buches. Auch wenn ich dir diese Übung hier in allen Einzelheiten, vielleicht mit Videoanleitung usw. beschreibe, heißt das nicht, dass du Heilung bekommen wirst.

Die Heilung bekommst du erst dann, wenn du das Gelernte in dein Leben integrierst. Das ist das große Geheimnis.

Du brauchst nicht tausende Bücher oder Artikel zu lesen. Dieser eine Artikel reicht aus um dein ganzes Leben zu verändern.

Ganz egal wo du jetzt stehst. Vielleicht fühlst du dich innerlich blockiert oder leidest an Depressionen.

Wenn du die Übungen nicht in deinen Alltag integrieren kannst, ist eine jede Therapie für die Katz!

Also: Erlerne meine Loslass-Technik mache sie zu einem Bestandteil deines Alltags.

Du stehst im Supermarkt in einer Kassaschlange und denkst: „Oh Mann, können die keine 2. Kassa aufmachen…“

Dann hast du das perfekte Trainingsumfeld für meine Loslass-Übung. Statt dem Ruf: „2. Kassaaaaaa biiiittteeeee…!!!!“

könntest du doch mal die Loslassübung machen!

Oder, wenn du das nächste Mal über die Regierung schimpfen möchtest, dann halte inne und mach stattdessen die Loslassübung…

Alles klar? Jetzt bist du dran! Leg los! Hau rein und lass los…!!!

Komfortzone verlassen – mit 5 Schritten Ängste dauerhaft überwinden

Komfortzone verlassen – mit 5 Schritten Ängste dauerhaft überwinden

Komfortzone verlassen ist für viele Menschen eine Herausforderung. Beginnen wir daher mit einem Spiel:

Stell dir doch bitte einmal vor, wie du 2 Kirchtürme mit einem breiten und dicken Brett verbindest. Das Brett ist in 300 Meter Höhe.

Und jetzt los! Geh da rüber!

Geht nicht? Du meinst, das ist keine so gute Idee? O.k., dann machen wir es einfacher.

Stell bitte 2 Stühle nebeneinander auf und nimm das gleiche Brett und verbinde damit die beiden Stühle. Das Brett ist in 30 cm Höhe. Und jetzt geh da rüber!

Ach? Ein Kinderspiel?

Herzlichen Glückwunsch! Du hast gerade deine Komfortzone kennengelernt.

Hast du Lust etwas weiter zu spielen? Großartig! Hier ist noch ein kleines Gedankenspiel aus meinen Coachingeinheiten.

Ich stell dir mal ganz unverschämt die Frage:

„Wie viel möchtest du im Monat verdienen? Wie hoch soll dein monatliches Einkommen sein?“

Lasse dir ruhig Zeit bei dieser Frage. Nimm dir einen Block und einen Stift und schreibe dann die Antwort auf.

Die meisten meiner KlientInnen sagen hier € 5.000,- Damit lässt es sich gut leben.

Ich frage dann weiter:

Warum gerade 5.000? Warum möchtest du nicht € 5001,-?

Nach dieser Frage kommt meist ein langes Schweigen und dann antworten die meisten:

O.k., dann nehmen wir 5001

Ich bin dann wirklich lästig und frage weiter:

Ach, interessant! Und warum möchtest du gerade 5001 und nicht 5050 verdienen? Und spiele ich dann weiter. Irgendwann ist mein Klient genervt und er fragt mich:

Was soll das Ganze jetzt?

Jetzt haben wir den richtigen Punkt erreicht. Wir haben die Komfortzone des Klienten überschritten. Die Obergrenze ist erreicht.

Also, wo liegt deine gedankliche Geldgrenze?

Was ist die Komfortzone?

Du hast jetzt eine Ahnung bekommen, was die Komfortzone ist. Sie stellt Grenzen dar. Innerhalb dieser Grenzen fühlst du dich wohl. Alles was außerhalb liegt, bereitet Unbehagen.

Stell dir einen Zaun vor. Der Zaun geht rundherum. Und du armes Schäfchen bist in diesem Zaun eingesperrt.

Wenn du den Zaun genauer betrachtest, dann siehst du, dass etwas auf dem Zaun geschrieben steht:

„ANGST – Vorsicht der Zaun ist elektrisch!“

Die Komfortzone ist wie eine Schafweide. Die Schafe denken, dass sie den Zaun nicht überwinden können. Wenn sie es versuchen bekommen sie einen Stromschlag. Also lieber gemütlich auf der Wiese weitergrasen. Es ist ja eh alles gut, so wie es ist.

Dass vielleicht der Klee auf der Nachbarwiese noch saftiger ist, kümmert die meisten Schafe nicht. Doch hin und wieder wagt es so ein freches Schaf über den Zaun zu springen. Die alten Schafe sagen: “TsTsTs, wieder ein schwarzes Schaf, das vom Wolf gefressen wird!”. Denn schließlich hat vor vielen Jahren jemand erzählt, dass da draußen ein böser Wolf sein Unwesen treibt. Sie haben ihn zwar noch nie gesehen, aber mann/frau weiß ja nie..

Vielleicht bist gerade du dieses mutige Schäfchen? Wenn ja, dann lies weiter.

Warum Komfortzone verlassen

Du hast jetzt deine Komfortzone kennengelernt. Du kennst ihre Grenzen. Sie heißen

  • Angst,
  • Sorgen und
  • Zweifel

Dieses Grenzen sind die schlimmsten Feinde eines jeden Menschen. Sie können ein schönes Leben ruinieren. Ich möchte dir hier zeigen wie du diese Feinde überwindest.

Wie kannst du die Komfortzone verlassen?

Das ist eine sehr gute Frage. Dazu gibt es mehrere Wege.

Vorher sollten wir uns aber mit den Vorteilen der Komfortzone befassen.

Manchmal kann es sehr bequem sein in der Komfortzone zu bleiben.

Dazu ein Fall aus meiner Praxis:

Eines Tages kam eine sehr hübsche Frau zu mir in die Praxis. Sie ist Mutter von 2 Kindern, glücklich verheiratet. Die Familie wohnt in einem schönen Haus, das sie selbst gebaut haben. Gemeinsam zahlen sie die Hypothek vom Haus – sie hat wirklich ein sehr schönes Leben.

Doch manchmal gibt es Situationen, in denen sie wirklich traurig wird. Sie ist mit ihrem Job völlig unzufrieden. Sie arbeitet als Schreibkraft in einem Betrieb. Bekommt gerade mal 1.000,- für 40 Stunden pro Woche.

Eigentlich wollte sie Medizin studieren und Ärztin werden. Doch ihr Leben ist anders verlaufen.

Vor vielen Jahren hat sie die Ausbildung zur Pharmareferentin gemacht. Zur Prüfung ist sie nicht angetreten. Sie hat sich nicht getraut. Sie hatte Angst vor der großen Veränderung – du erinnerst dich an den elektrischen Zaun?

Jetzt ist sie 40 Jahre. Was soll sie also tun? Ihre Strategie besteht darin, den inneren Ruf zu verdrängen und sich auf die scheinbar schönen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Sie hat einen Weg gefunden in der Komfortzone zu leben und glücklich zu sein. Die wenigen Momente der Traurigkeit kann sie mit Gartenarbeit recht gut verdrängen.

Als sie jedoch zu mir kam, brach sie gleich mal in Tränen aus. Das Problem wurde, wie das Unkraut im Garten, immer größer und größer. Mittlerweile litt sie an Panikattacken und wusste sich nicht zu helfen.

Was meinst du zu diesem Fall? Was sollte die Frau machen? Wie sollte sie ihre Komfortzone verlassen?

Sie wollte ja Medizin studieren. Bei uns in Österreich muss ein jeder Student eine Aufnahmeprüfung machen. Die Ausbildung zum Allgemeinmediziner ist sehr intensiv und dauert recht lang. Für meine Klientin würde das bedeuten:

1 Jahr Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung
6 Jahre Studium und
3 Jahre Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin

Wenn sie mit der Ausbildung fertig wäre, wäre sie 50 Jahre. Der Mann müsste die gesamte Hypothek vom Haus übernehmen und das Leben für die gesamte Familie würde sich schlagartig verändern.

Dieser Weg wäre ein schwieriger gewesen. Sie wollte so einen schweren Weg nicht gehen. Aber sie wusste, dass sie anderen Menschen helfen wollte. Und so fanden wir im Seelencoaching einen besseren Weg.

Sie begann mit der Ausbildung zum psychosozialen Berater (3 Jahre Ausbildung) und gründete sehr danach eine eigene Praxis. So konnte sie weiterhin in ihrem Brotjob bleiben und durfte sich nebenberuflich und persönlich verwirklichen.

Sie hat einen guten Weg gefunden, ihre Komfortzone zu verlassen und die Grenzen der Angst zu sprengen.

Schritt 1 – Komfortzone verlassen: Erkenne deine Grenzen

Die Komfortzone zu verlassen bedeutet nicht immer gleich alles niederzureißen. Mache dir zuerst bewusst wo deine Grenzen liegen und welchen Preis möchtest du bezahlen, wenn du die Grenzen überschreitest.

Doch wie erkenne ich meine Grenzen am besten?

Wie Komfortzone verlassen – die Grenzen erkennen?

Die größte Blockade für das Überwinden der Komfortzone ist die Angst. Sie ist für viele die größte Hürde beim Komfortzone verlassen.

Am besten ist es, wenn du dir die Angst zu deiner Freundin machst.

Sie hilft dir dabei die Grenzen zu erkennen. Angst ist ein Wegweiser. Sie ist ein Warnschild am Wegesrand. Sie ruft dich zur Vorsicht auf. Doch lass dich von ihr nicht unterkriegen. Die Angst ist wie ein kleiner Zwerg, der dir von schlimmen Dingen berichtet. Dieser kleine Zwerg erzählt dir die gruseligsten Schauergeschichten.

Doch die Wirklichkeit sieht meist ganz anders aus. Das Geschehen, das wirklich passiert ist nie so schlimm, wie dir die Angst weismachen möchte.

Die Angst vor dem Versagen

Die Versagensangst ist eine große Blockade die dich beim Komfortzone verlassen behindern kann. Die Versagensangst entspringt einem Minderwertigkeitsgefühl. Die Ursachen liegen, wie so oft, in der Kindheit und in der Erziehung. Das Minderwertigkeitsgefühl kannst du am besten überwinden, wenn du dir bewusstmachst, welche Stärken du hast. Was kannst du besonders gut? Frag auch einen guten Freund. Was findet er an dir besonders? Und diese Stärken solltest du täglich bejahen.

Die Angst vor dem Ungewissen

Du weißt nicht was auf dich zukommt. Du fürchtest dich vor dem Unbekannten. In meiner Praxis hatte ich einmal eine Klientin, die eine einmalige berufliche Herausforderung geboten bekam. Sie sollte einen neuen Standort der Firma übernehmen. Der einzige Hacken an der Geschichte: Der neue Standort war in einer anderen Stadt. Sie musste ihr ganzes Leben und ihre Freunde aufgeben.

Davor hatte sie große Angst. Einerseits arbeitete sie viele Jahre auf diese Gelegenheit hin und andererseits hatte sie Angst vor dem Unbekannten.

Du hast recht! Es war für sie eine verzwickte Situation! Also empfahl ich ihr die Angst einfach mitzunehmen.

Nimm deine Angst einfach mit. Ganz egal wohin du gehst.

Die Angst vor Zurückweisung

Ein jeder Mensch möchte

  • geliebt,
  • wertgeschätzt und
  • beachtet werden.

Die größten seelischen Verletzungen entstehen durch Kränkungen und durch Zurückweisungen. Die Zurückweisung tut im partnerschaftlichen Zusammenleben besonders weh. Du öffnest dich deinem Partner oder deiner Partnerin und er/sie möchte nichts von dir wissen.

Auch hier ist es wichtig ein starkes Selbstwertgefühl aufzubauen. Mit einem starken Selbstvertrauen kannst du mühelos die Komfortzone verlassen und hast einen automatischen Schutzmantel um dich herum.

Angst möchte, dass du innerhalb deines Zaunes bleibst. Denn wenn du ausbrichst, dann ist doch der Zaun nutzlos. Und so verliert dann auch die Angst ihre Bedeutung.

Die Angst möchte dich aber auch beschützen. Sie ist aus Jahrmillionen Evolution entstanden und hat eine spezielle Funktion für den Menschen. Sie möchte dich vor Schmerz und Verletzung bewahren.

Wenn du Ängste überwinden möchtest, dann musst du über deine Grenzen treten. Nur so kannst dauerhaft die Angst bezwingen.

Nimm die Angst auf deine Reise mit. Lade sie ein dich zu begleiten. Sie kann eine wertvolle Beraterin sein.

Schritt 2 – Komfortzone verlassen: Wäge ab zwischen Gut und Böse

Führe dir vor Augen wie dein Leben verlaufen wird, wenn du in der Komfortzone bleibst.

Welche Chancen wirst du dabei verpassen?

Welche Möglichkeiten bleiben dir dadurch verborgen?

Ach ja, es gibt eine Reihe prominenter und erfolgreicher Menschen, die schwere Niederlagen einstecken mussten:

Wie verläuft dann dein Leben, wenn du es wagst die Komfortzone zu verlassen? Was passiert, wenn du deinen Traum verwirklichen wirst?

Male dir alle Einzelheiten bildhaft aus. Stell dir ganz genau vor, wie es sein wird, wenn du deine eigene Firma hast, 100.000,- auf dem Konto sind und jedes Monat 20.000 dazukommen. Diese Beträge sind keine Seltenheit für Unternehmer.

Wie fühlt sich das für dich an? Gehe mit deinem ganzen Gefühl in diese Situation hinein. Beobachte, wie sich deine Gefühle dabei verändern. Behalte dieses Gefühl in deinem Inneren. Denn das wird dein Leuchtstern für die Verwirklichung werden. Und der Leuchtstern muss sehr hell über dir leuchten, damit du den Weg nicht verlierst.

Schritt 3 – Komfortzone verlassen: Triff eine starke Entscheidung

Du hast jetzt deine Grenzen kennengelernt. Du weißt was passieren wird, wenn du so weitermachst wie bisher. Und du hast deinen Leuchtstern am Horizont montiert. Damit du den Weg nicht verlierst.
Großartig! Dann ist es an der Zeit eine Entscheidung zu treffen.

Genau jetzt solltest du diese Entscheidung treffen. Ich habe dir als Entscheidungs- und Erinnerungshilfe einen kleinen Vertrag verfasst. Lies diesen Vertrag aufmerksam durch, füll ihn aus und unterschreibe ihn.

Du kannst den Vertrag mit dir selbst kostenlos downloaden.

Schritt 4 – Komfortzone verlassen: Die Umsetzung planen

Du kennst jetzt ganz klar dein Ziel. Du weißt, warum du dieses Ziel erreichen möchtest? Wunderbar, dann lass uns die Umsetzung planen.

Wie? Du möchtest auf den Plan verzichten?

Das wäre ein großer Fehler. Wenn du keinen Plan hast, dann wirst du auch nie bei deinem Ziel ankommen.

Wenn du ein Haus bauen möchtest, dann ist ein guter Plan die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg. Ohne Plan wirst du kein Haus bauen können.

Also überlege dir einen Plan und schreibe ihn nieder. Plane auch die brenzligen Situationen mit ein. Jene Situationen, in denen Zweifel, Ängste und Sorgen hochkommen.

Wie sieht deine Strategie in dieser Situation aus?

Wie das Rauchen dich aus deiner Komfortzone locken kann

Ich war jahrelang sehr starker Raucher. Ich verschlang täglich 2 Packungen Zigaretten am Tag. Unzählige Versuche damit aufzuhören scheiterten. Doch eines Tages fand ich einen sehr guten Weg mit dem Rauchen aufzuhören. Plötzlich war es überhaupt kein Problem.

Ich durfte durch diesen Entwöhnungsprozess sehr viele Erkenntnisse sammeln. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass die meisten Raucher es nicht schaffen ihre Komfortzone zu verlassen.

Sie glauben, dass ihr Grenzzaun mit Starkstrom versorgt wird. Ihre Vorstellung sagt ihnen:

„Wage es nicht an den Zaun heranzutreten. Du könntest es bereuen!“

Als ehemaliger Raucher verrate ich dir jetzt ein Geheimnis:

„Der Zaun hat gar keinen Strom! Er ist nur eine Attrappe!“

Wie ist es möglich, dass vernünftige Menschen getrocknete Pflanzenblätter in Papierröllchen entzünden, damit sie die hochgiftigen Inhaltsstoffe inhalieren können? Sie wissen mit ihrem Verstand, dass diese Stoffe krebserregend sind. Auch die warnenden Bilder auf den Packungen hält sie nicht ab, ihr Verhalten zu ändern!

Ich habe dafür nur eine Erklärung:

Es ist gemütlicher die Unangenehmen Dinge auszublenden und in der gemütlichen Komfortzone zu bleiben.

Tatsache ist allerdings, dass das Rauchen nicht körperlich abhängig macht. Ich hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Ich hab einfach die Zigaretten weg gelegt und nie mehr eine angeraucht.

Ich habe meinen Komfortzonenzaun einfach ignoriert, bin darüber gesprungen und meinen Weg weitergegangen.

Vielleicht ist es auch in deinem Fall so einfach. Vielleicht existiert dein Zaun nur in deinem Kopf? Kann es sein, dass du dir selbst die Ketten des Zweifels und der Angst anlegst.

Wenn das so ist, dann löse diese Ketten und beginne noch heute den Weg in ein erfülltes und freies Leben. Beginnen noch jetzt deine Träume in die Tat umzusetzen. Und da wären wir auch schon beim letzten Schritt: HANDLE JETZT!

Schritt 5 – Komfortzone verlassen: Handeln

Es gibt psychologische Untersuchungen, die belegen, dass eine Entscheidung innerhalb in den nächsten 72 Stunden umgesetzt werden soll. Beziehungsweise innerhalb der nächsten 72 Stunden mit der Umsetzung begonnen werden soll.

Wenn du es in dieser Zeitspanne nicht schaffst, wirst du niemals damit beginnen. Die Aufschieberitis hat gesiegt. Deine Komfortzone bzw. deine Starkstromzaunattrappe hat gewonnen.

Die besten Methoden, um die Komfortzone zu verlassen

Es gibt eine Menge Übungen um die Komfortzone zu verlassen. Ich möchte dir die besten Techniken hier näherbringen.

Wir beginnen mit den Techniken der neuroassoziativen Konditionierung nach Anthony Robbins. Es hat nachgewiesen, dass unser Gehirn entweder auf Schmerz oder auf Belohnung reagiert. Und so stelle ich dir zu Beginne gleich 2 wirkungsvolle Methoden vor:

Worst-Case-Methode

Die Worst-Case-Methode solltest du niemals ohne der Best-Case-Methode machen. Ein Grundsatz von mentalen Übungen lautet:

„Beende die Übung immer mit einem guten oder beglückenden Gefühl!“

Die Worst-Case-Methode ist eine der besten Methoden, die ich kenne. Sie funktioniert ganz einfach.

Versuche dich zu entspannen und dein inneres Gefühl wahrzunehmen. Dabei stellst du dir folgende Fragen:

Was ist deine größte Angst?

Was ist das Schlimmste, das passieren kann?

Stelle dir diese Situation bildhaft vor und male dir die Situation in den dunkelsten Bildern aus.

Du wirst danach eine Erkenntnis haben:

Eigentlich kann nichts Schlimmes passieren. Du wirst erkennen, dass die Angst von schlimmen Dingen berichtet. Doch diese Dinge werden nie wirklich in deinem Leben geschehen.

Und der nächste Schritt besteht jetzt darin, dass du dich fragst:

Wo kommen diese Bilder und diese Ängste her?

Achte auf deine innere Stimme. Vielleicht sagt sie dir:

„Deine Mutter hatte die gleichen Ängste wie du!“

So erkennst du, dass es nicht deine Ängste sind. Sondern, dass du sie von anderen übernommen hast.

Deine Aufgabe ist es jetzt diese Ängste so schnell wie möglich wieder zurückzugeben. Sag innerlich den Satz:

„Danke, dass ich dich kennengelernt habe liebe Angst, aber ich brauche dich nicht mehr!“

Nach dieser Übung machst du sofort…

Die Best-Case-Methode

Die Best-Case-Methode ist das Gegenstück zur vorigen Methode. Hier stellst du dir vor wie großartig dein Leben verlaufen wird, wenn du die Angst, den Zweifel oder dein Problem überwunden hast.

Best-Case-Methode beim Abnehmen

Wenn du denkst du bist dick und möchtest abnehmen, dann stellst du dir vor wie du mit deinem Traumgewicht aussiehst.

Was werden deine Verwandten oder deine Freunde zu dir sagen? „Wow du siehst toll aus! Wie hast du das geschafft?“

Wie wirst du dich dabei fühlen?

Gehe mit deinem ganzen Empfinden in diese Situation hinein. Tu so also ob du dein Ziel schon erreicht hast.

Werde wieder zu einem Kind und spiele mit deiner Phantasie.

Best-Case-Methode bei Existenzangst

Existenzängste sind ganz schlimme Ängste. Sie können einen Menschen richtig zerstören. Sie können richtige Selbstzweifel und Lebenskrisen auslösen. Oft führen Existenzängste zu Depressionen und Suizid.

Was brauchst du um zu leben? Nimm wieder einen Zettel und einen Stift zur Hand und notiere dir die Dinge, die du zum Leben brauchst.

Ich lasse dir wieder etwas Zeit.

Fertig? Großartig! Was hast du geschrieben? Ich werde dir verraten was die meisten meiner Seminarteilnehmer bei dieser Übung notieren.

  • Essen und Nahrung
  • Geld
  • Ein Dach über dem Kopf
  • Liebe
  • Glück
  • Freunde
  • Famile
  • usw

Wenn wir die Antworten ausgewertet haben und alles schön auf die Tafel geschrieben haben. Nehme ich einen roten Stift und streiche so ziemlich alles durch!

Staunende und Ratlose Blicke wandern durch den Seminarraum.

Hier kommt dann meine Liste:

  • Meinen Herzschlag bzw. die Energie, die mein Herz schlagen lässt. Diese Energie die wird nicht durch die Nahrung gewonnen. Dies wurde vor einigen Jahren auf der TU Graz nachgewiesen. Wo kommt also diese Energie her?
    Eine saubere Luft zum atmen
    Wasser zum Trinken
    gesunde Nahrung

All die anderen Dinge, wie Auto, Freunde und Familie dienen der Verbesserung der Lebensbedingungen. Sind aber nicht lebensnotwendig.

Eine Diskussion entsteht meistens bei den Punkten Wasser und Nahrung. Die meisten sind der Meinung, dass dafür Geld notwendig ist.

Doch auch hier sorge ich für Verwirrung und Desillusionierung. Das Wasser ist bis heute noch immer gratis. Es steht jedem frei einen Gebirgsbach aufzusuchen und dort sein Wasser zu holen. Oder zu einem sauberen Brunnen zu laufen und dort das Wasser zu holen. So machen es die Menschen noch in vielen Ländern auf dieser Erde.

Das was wir mit Geld bezahlen, ist die Dienstleistung anderer. Wir bezahlen dafür, dass das Wasser aus der Leitung herunterrinnt und du davon trinken kannst.

Ebenso ist es mit der Nahrung. Du kannst in deinem Garten Gemüse und Obst anbauen und davon Leben. Immer mehr Menschen in Österreich beginnen wieder die eigenen Schweine zu füttern und anschließend schlachten zu lassen. Sie produzieren ihr Fleisch selbst. Deine Existenz ist auf jeden Fall gesichert.

Wenn du allerdings viel Geld haben möchtest dann gibt es ganz klare Strategien dafür. Geld verdienen ist nichts Spirituelles. Das Geld wurde von Menschen erschaffen und unterliegt auf menschlichen Gesetzen. Es hat absolut gar nichts mit Gott zu tun. Wenn du viel Geld verdienen möchtest, dann ist zunächst wichtig, dass du einen Mehrwert für andere schaffst.

Du musst quasi deinen eigenen Wert erhöhen, wenn du im Berufsleben stehst. Dies kannst du durch Weiterbildung oder durch Spezialausbildungen erreichen. Wenn du ein Können oder ein Wissen hast, das für den Boss sehr wichtig ist, dann wirst du auch dementsprechend dafür belohnt werden.

Wenn du allerdings so richtig viel Geld verdienen möchtest, dann empfehle ich dir dich selbständig zu machen. Überlege dir was du gut kannst und wie du daraus einen Mehrwert für andere Menschen dadurch erzeugen kannst. So wirst du einen Weg zu mehr finanziellen Reichtum finden.

Tipps bei Komfortzone verlassen und Ängsten

Bachblüten

Aspen

Bei vagen Ängsten und Vorahnungen

Chestnut Bud

Angst davor Fehler zu machen und nicht daraus lernen zu können. Angst, die durch Mangel hervorgerufen wird

Rock Rose

Angst, Panik und starke Furcht

Argimony

Sorge und innerer Schmerz, den man vor anderen verbirgt, oberflächliche Fröhlichkeit

Komfortzone verlassen: Wirkungsvolle Suggestionen

Die Autosuggestion ist nach wie vor eine der besten Techniken um seelische Veränderungen zu bewirken. Ich möchte dir hier wirkungsvolle Suggestionen vorschlagen.

  • Ich gehe meinen Weg
  • Ich werde von Tag zu Tag immer freier und glücklicher
  • Ich vertraue der universellen Intelligenz des Lebens und fühle mich beschützt und geborgen
  • Bei jedem Atemzug werde ich immer freier und selbstsicherer
  • Ich werde meine Ziele erreichen.
  • Ich vertraue dem Fluss des Lebens
  • Ich bin ein einzigartiger Mensch mit einzigartigen Fähigkeiten und Talenten

Fazit

Die Komfortzone verlassen ist meist mit Anstrengungen, Herausforderungen und Problemen verbunden. Doch die größten menschlichen Errungenschaften wurde dadurch erzielt, dass mutige Menschen einen neuen Weg begonnen haben.

Sie haben die Begrenzungen der Angst und des Zweifels überwunden und haben begonnen sich selbst zu verwirklichen.

Stell dir immer wieder vor, warum du die Komfortzone verlassen möchtest. Welche großen Verbesserungen in deinem Leben können dadurch geschehen?

  • Es ergeben sich völlig neue Chancen
  • Du kannst viel Geld dadurch verdienen
  • Du lernst neue Menschen kennen
  • Du kannst dich selbst verwirklichen
  • Dein Leben wird sich dauerhaft verändern
  • Du kannst selbstsicherer und stärker werden
  • Du kannst deinen Traumpartner kennen lernen

Überlege dir, welche guten Dinge in deinem Leben passieren werden, wenn du deine Komfortzone verlässt und etwas Neues beginnst.

Es lohnt sich auf alle Fälle. Und denke daran: Es gibt keine Fehlschläge. Es gibt nur Erfahrungen aus denen du lernen kannst.

3 Geheimnisse der Liebe – so kann deine Partnerschaft wirklich funktionieren

3 Geheimnisse der Liebe – so kann deine Partnerschaft wirklich funktionieren

Ein jeder Mensch kann lieben und kann geliebt werden. Doch wie soll dich ein Mensch lieben, wenn du dich selbst nicht einmal liebst? Die Liebe zu einem Selbst ist ein großes Mysterium. Wenn du eine glückliche Partnerschaft haben möchtest, dann musst du unbedingt bei dir selbst beginnen. Du kannst den anderen Menschen nicht ändern. Du musst bei dir selbst beginnen.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie eine erfüllende Partnerschaft wirklich funktionieren kann. Doch zuvor nehme ich dich noch auf eine kleine Reise in das frühe Griechenland mit…

Geheimnisse der LiebeWir schreiben das Jahr 600 vor Christus. Ein Mann und eine Frau kommen sich näher. Er spürt ein unbändiges Verlangen in seinen Lenden. Sie öffnet sich ihm ganz und gibt sich schließlich hin. Nachdem der Geschlechtsakt vollzogen ist, ziehen sich beide an und er fragt sie um Rat: “Ein guter Freund hat mich vor kurzem in einem Geschäft betrogen. Was meinst du, soll ich ihn vor Gericht anklagen?” sie überlegt kurz und meint: “Wenn dir das Geld wichtiger ist als die Freundschaft, dann klage ihn an. Wenn du seine Freundschaft nicht vermissen möchtest, dann verzeihe ihm.” Er blickt sie liebevoll an. Streichelt ihr Gesicht und gibt ihr einen leidenschaftlichen Kuss.

Diese erfundene Geschichte aus dem alten Griechenland soll zeigen, wie damals eine Partnerschaft verstanden wurde. Die alten Griechen definierten 3 Geheimnisse einer erfüllten Partnerschaft. Ich werde dir im Laufe dieses Artikels über diese 3 Geheimnisse der Liebe mehr erzählen.

Lebst du noch mit deinem Partner oder schon neben ihm?

In meiner Heilpraxis habe ich immer wieder KlientInnen oder Klienten, die mir erklären, dass sie ihren Partner/ihre Partnerin nicht mehr lieben.

Weißt du was ich ihnen dann antworte?

Dann tu es halt wieder!!!

Die meisten sehen mich dann an wie die Kuh vor dem neuen Tor! Schließlich bezahlen sie eine Stange Geld für eine Coachingstunde und dann so was. Das ist echt eine Frechheit. Aber bevor die Gedanken der Empörung sich weiter ausbreiten können, sage ich noch ein paar Dinge dazu und ich stelle ganz gezielte Fragen. Meine weiteren Antworten sehen, dann ungefähr so aus:

Die Liebe musst du TUN

Die Liebe musst du tun. Sie muss aktiv betrieben werden. Sie will umsorgt und liebkost werden. Denn sonst erlischt das Feuer der menschlichen Liebe sehr schnell.

Am Anfang einer jeden Liebesbeziehung gibt es den sogenannten Tanz der Hormone. Diese Dinger spielen meist verrückt, wenn du jemanden kennen lernst, der dich fasziniert. Doch die Hormonhochschaubahn vergeht sehr schnell.

Die alten Griechen nennen dieses Spiel der Homrone: EROS

Geheimnisse der Liebe: Die Flammen des EROS

Eros ist die körperliche Liebe. Eros ist die körperliche Anziehungskraft. Das, was wir Menschen als Sex bezeichnen.

Nach Ansicht der alten Griechen kann Eros zwischen Mann und Frau sein. Muss es aber nicht. Homosexualität war im alten Griechenland genauso alltäglich wie wir heutzutage ins Kaffeehaus gehen und einen Kaffee mit Schokoladenkuchen genießen. Der einzige Unterschied ist, dass die Fortpflanzung von Natur aus nur zwischen Mann und Frau funktioniert.

Das erste der Geheimnisse der Liebe ist: EROS.

Das Eros ist eine sehr starke energetische Verbindung, eine starke energetische Anziehungskraft zwischen 2 Menschen. Sie hat mit der bedingungslosen Liebe nicht viel zu tun. Der Sexualtrieb ist eine sehr starke Antriebskraft.

Sie wurde von der Schöpferkraft eingerichtet, damit die Entwicklung auf diesem Planeten weiter geht. Jedes Jahr im Frühjahr, wenn die Natur wieder erwacht, senden die Pflanzen ihre Botenstoffe aus, um die Bienen anzulocken. Sie verstreuen ihre Lockstoffe und senden ihre Samen auf Reise.

Übrigens, hast du gewusst, dass die Pflanzen den Kopf in der Erde stecken und das Geschlechtsteil nach oben hin ausgerichtet haben? Die meisten Tiere haben Kopf und Geschlechtsteil waagrecht ausgerichtet. Und der Mensch hat den Kopf gegen Himmel gerichtet und das Geschlechtsteil neigt sich zur Erde.

Es sind alle Lebewesen, auch die Pflanzen, dieser starken Energie unterworfen. Nur der Mensch hat mit seinem Bewusstsein die Möglichkeit, diese Kraft zu lenken und in einem gewissen Maße zu kontrollieren.

EROS ist ein loderndes Feuer, das ständig Sauerstoff braucht. EROS erfasst sowohl Mann als auch Frau. Und doch gibt es da Unterschiede. Für den Mann ist EROS oft wichtiger als für die Frau. Der Mann erlebt EROS auch anders als die Frau.

Geheimnisse der LiebeWenn EROS in der Partnerschaft blockiert ist, dann neigen meist die Männer dazu nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Männer mit wenig Selbstvertrauen gehen häufiger fremd.

Für beide gilt, dass EROS Spaß haben möchte. EROS möchte spielerisch entdeckt werden. Routine und Gewohnheit mag EROS nicht so gerne.

Mein Tipp in Bezug auf EROS:

Was beiden Partnern Spaß macht sollte ausprobiert werden. Sex ist nicht nur egoistisch. Wenn du auf deine Kosten kommen möchtest und dem anderen ebenfalls sexuelle Erfüllung schenken möchtest, dann bist du auf einem guten Weg. Dann wird auch EROS in eurer Partnerschaft Erfüllung finden.

Ich habe in meinen psychologischen Beratungen oft beobachtet, dass viele Partner nicht miteinander reden. Dies gilt besonders beim Thema Sex. Doch gerade hier ist es sehr wichtig, dass du dich dem anderen mitteilst. Dass du ihm oder ihr erzählst was dir gefällt oder nicht.

Geheimnisse der LiebeWie soll dein Partner sonst wissen, was dir Spaß macht?

Rede mit deinem Partner/deiner Partner. Das  Gespräch sollte allerdings nicht als Liebhaber stattfinden. Ich solltet mit ein bisschen Abstand das Ganze betrachten.

Erzähle es ihr oder ihm wie einem guten Freund oder einer Freundin.

Und hier ist das 2. Geheimnis der Liebe

Geheimnisse der Liebe: Philia – die Liebe zwischen 2 Freunden

Philia ist die geistige Liebe. Sie ist die Liebe zwischen 2 Freunden. Der Sex spielt für Philia keine Rolle. Darum kümmert sich Philia nicht.

Denn schließlich möchte Philia wachsen und sich ausdehnen. Philia möchte das ganze Universum mit ihrer Liebe erfassen.

Philia kann zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau oder zwischen Mann und Frau sein.

Philia ist die Liebe zwischen Menschen, die die gleichen Interessen haben. Philia ist die wahre tiefgehende Freundschaft.

Einige Paare haben mit Philia ihre Probleme. Wenn im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung von Liebe gesprochen wird, wird meist der Sex gemeint. Doch der Sex ist nur ein kleiner Aspekt der Partnerschaft.

Philia ist wesentlich wichtiger. Die Freundschaft zwischen 2 Menschen ist der sexuellen Anziehungskraft weit überlegen.

Deine Partnerin oder dein Partner sollte auch deine Freundin oder dein Freund sein. Ihr solltet gemeinsam Pferde stehlen können.

Wenn ihr eine ernsthafte Partnerschaft führt, dann möchtet ihr mal Kinder haben? Und das funktioniert nur wenn ihr euch auch freundschaftlich super versteht.

Ich bin der Meinung, dass die Erziehung von Kindern die größte Herausforderung in einer Partnerschaft ist. Hier entscheidet sich meist, ob eine Partnerschaft überlebt oder nicht.

Nur sehr gute Freunde schaffen es gemeinsam Kinder groß zu ziehen!!! Das 2. große Geheimnis der Liebe ist also die Freundschaft.

Und eine Freundschaft muss ebenfalls gepflegt werden. Wenn du ein Mann bist, dann lade doch mal deine Partnerin zum Essen oder auf´s Kino ein. Frage sie doch mal einfach, was ihr Spaß macht. Und gehe mit ihr dort hin.

Wenn du eine Frau bist, dann frag doch mal deinen Mann, was er gerne möchte. Vielleicht mal einen Grand Prix live miterleben. Das kann für beide ein riesen Spaß werden. Oder einfach mal ein paar Bier trinken gehen. Dann geh mit ihm ein paar Bier trinken und habt einen Spaß daran.

Und wenn ihr euch als Freunde wieder gefunden habt, dann ist es Zeit für das dritte der Geheimnisse der Liebe.

Geheimnisse der Liebe: Agape –  die göttliche oder die bedingungslose Liebe

Der große Heiler und spirituelle Lehrer Daskalos hat einmal in seinen Unterweisungen den Vergleich zwischen der menschlichen Liebe und der göttlichen Liebe beschrieben:

“Die gewöhnliche Liebe zwischen Menschen gleicht einem Lagerfeuer in der Dunklen Nacht. Sie bringt ein bisschen Licht und auch etwas Wärme. Wenn du allerdings nicht aufpasst, dann steigt dir der Rauch in die Augen und du beginnst zu weinen. Diese Liebe ist nicht vergleichbar mit dem Licht der Sonne. Die Sonne ist die göttlichste Form der Leibe. 

Die Sonne ist jene Kraft, die Leben auf unserem Planeten erst ermöglicht. Ihr ist es egal, ob hier Mörder, Verbrecher oder Betrüger ihr Handwerk ausüben. Es ist ihr genauso egal, ob ihr Licht für Heilige, Lehrer, Priester und Reiche da ist. Die Sonne schenkt einem jeden Lebewesen das Licht zum Leben.

Und so kannst du dir auch Agape vorstellen. Agape oder auch das Göttliche steht über Gut und Böse. Die göttliche Lebenskraft schafft die Rahmenbedingungen. Die unendliche und bedingungslose Liebe ist nicht nur für die Jesus- oder Mohamed- oder Buddha-Anbeter da. Sie ist für alle Kinder auf dieser Erde vorhanden. Sie lässt uns einfach gewähren.

Sie ist die pure, bedingungslose Liebe. Sie ist Agape.

Wenn wir von Partnerschaft sprechen, so ist Agape die uneigennützige Liebe. Du tust etwas für deine Partnerin oder deinem Partner ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Du möchtest den anderen auch nicht ändern, weil du ihn so liebst, wie er ist.

Oft höre ich von meinen Klientinnen

  • er ist zum Abendessen nicht zuhause
  • er ernährt sich ungesund
  • er nimmt auf mich keine Rücksicht
  • er ist zuwenig für mich da

Ich stelle dann meistens folgende Frage:

Wie müsste sich dein Partner ändern, damit du dich selbst bedingungslos lieben kannst?

Bei dieser Frage sehe ich meistens große Fragezeichen in den Augen meiner Gesprächspartner. Dasselbe gilt natürlich auch für die Männer. Auch Männer haben ständig was an der Partnerin auszusetzen.

Frage dich doch mal selbst:

Wie müsste sich mein Partner oder meine Partnerin ändern, damit ich mich bedingungslos lieben kann?

Bei dieser Frage wird dir sehr schnell klar werden, dass nicht dein Partner oder deine Partnerin das Problem ist. Sondern du selbst bist der große Störfaktor in eurer Beziehung. Du selbst liebst dich nicht bedingungslos. Du selbst fühlst dich nicht gut genug. Und du erwartest dir von deinem Partner, dass er oder sie das tut?!

Forget it! Das funktioniert nicht. Wenn du weiterhin so denkst und fühlst, bist du auf bestem Wege deine Partnerin oder deinen Partner zu verlieren.

Ich weiß, das ist hart. Aber glaube mir, es ist das Wertvollste das du hier auf meinem Blog lernen kannst.

Die bedingungslose Liebe zu dir selbst!

Wer sagt dir schon knallhart ins Gesicht, dass du dich selbst lieben solltest, bevor du die Fehler bei anderen suchst? Richtig, das macht nur ein guter Freund. Und ich möchte jetzt dieser gute Freund sein.

Eine erfüllende Partnerschaft wirst du nur dann erleben, wenn du den anderen anders sein lässt.

Nimm deinen Zeigefinger und zeig auf dich selbst und nicht auf den anderen.

Wenn du denkst, dass dein Partner mit deiner Figur nicht zufrieden ist, dann frage dich zuerst selbst:

“Bin ich selbst mit meiner Figur zufrieden?”

Wenn du denkst, dass deine Partnerin nur an dir herumnörgelt dann frage dich zuerst selbst:

“Nörgle ich selbst immer an mir herum? Mit meinen Zweifeln und Ängsten?”

Das was du aßen wahrnimmst, ist nichts anderes als eine Reflexion von deinem Inneren. Das ist der wahre Weg zur Selbsterkenntnis.

So! Jetzt mache ich mal einen Punkt! 😉

Ich hoffe du kannst meine Gedanken nachempfinden und fühlen!?

Agape ist die göttliche Liebe. Sie urteilt nicht und sie macht keine Vorwürfe. Wir Menschen müssen die Agape in uns selbst entdecken. Dann wird es wohl keinen Krieg mehr auf dieser Erde geben. Dann werden wir zu wahren Kindern Gottes werden. Doch bis dahin haben wir noch einen langen Weg vor uns.

Fazit

Du hast gemerkt, dass eine gute Partnerschaft nicht so einfach ist. Sie ist deshalb nicht so einfach, weil wir einzigartige Individuen sind. Wir sind einzigartig auf dieser Welt. Und wenn wir diese Einzigartigkeit auch in dem Anderen erkennen, dann können wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen.

Dann wird die Leibe auch über den Tod hinaus Bestand haben. Denn auch der Tod ist nur eine Illusion. Es vergeht nur das Irdische. Das Göttliche in uns bleibt ewig bestehen.

Die Geheimnisse der Liebe sollen wie Laternen am Wegesrand sein. Sie mögen dir und deiner Leibe den Weg in eine erfüllende Partnerschaft weisen. Und denke bitte daran: Agape verzeiht. Denn Agape ist die bedingungslose Liebe.

 

Warum viele Menschen nicht loslassen können. Und wie es tatsächlich geht

Warum viele Menschen nicht loslassen können. Und wie es tatsächlich geht

Viele Menschen können nicht loslassen. Das liegt daran, dass die Blockade dahinter nicht gelöst ist.

Jemand hat dir schon mal gesagt, dass du loslassen musst. Alte Sachen hinter dir lassen und von neuem beginnen. Auch wenn du dich so sehr bemühst, nicht mehr an die alten Dinge zu denken. Sie kommen doch immer wieder hoch. Du machst immer wieder die gleichen Fehler und denkst, dass du dich nicht vom Fleck rührst.

Das sind klare Anzeichen, dass das Grundübel nicht gelöst ist. Und das ist meist ein starkes negatives Gefühl. Weil du etwas erlebt hast, das die Seele nicht verarbeiten konnte.

Schritt 1: Der Realität ins Auge blicken

Das Loslassen von der Vergangenheit ist wesentlich leichter für dich, wenn du deine Sichtweise verändern kannst.

Akzeptiere was ist, las los was war und hab Vertrauen in das was wird

Und nein, ich werde dir hier nicht die 3 Fragen der Sedona-Methode stellen. Das können andere viel besser.

Denn ganz ehrlich, was nützt es dir, wenn du dich fragst:

„Kann ich das Gefühl für diesen Augenblick akzeptieren?“

Dann kommt entweder ja oder nein. Beides ist zulässig. Du kannst es vielleicht in diesem Augenblick akzeptieren. Aber nach dem jetzigen Augenblick folgt der nächste. Und was ist dann?

Die Sache im Hintergrund bleibt allerdings unberührt. Das Loslassen funktioniert so nicht.

Deine Wut, deine Angst, dein Liebeskummer oder dein Zorn wird nicht einfach so verschwinden. Er kommt zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück.

Das blockierende Gefühl hat dich fest im Griff und du hast keine Wahl mehr. Du bist ausgeliefert.

Es geht nicht darum, dass du ein Gefühl annimmst. Sondern darum, dass du es realisierst. Du musst die Wirklichkeit erkennen. Und erst dann kannst du die Sichtweise verändern. Die Situation oder das unerwünschte Gefühl soll neu bewertet werden.

Für Menschen, die nicht loslassen können: Verändere die Sichtweise

Es gibt immer wieder Menschen, die nicht loslassen können. Auch wenn sie es wirklich möchten. Irgendetwas hält sie zurück. Die gute Nachricht: Du kannst trotzdem loslassen. Du brauchst nur eine andere Übung davor zu machen.

Wenn du die Sichtweise verändern kannst, wirst du frei werden.

Kennst du Thomas Geiersbichler? Er sitzt seit einem Verkehrsunfall im Rollstuhl. Er litt lange Zeit darunter. Und hat schließlich den Weg zurück gefunden. Er ist unter anderem Paraolympiasieger im Rollstuhlfahren.

Er hat in einem ORF Interview (Frühstück bei mir) sinngemäß einmal gesagt: „Du musst zuerst die Wirklichkeit realisieren. Das Realisieren geht weit über das Akzeptieren hinaus.“

Du erkennst dadurch was Wirklichkeit ist. Beim Akzeptieren besteht immer die Gefahr sich etwas vorzumachen. Wenn du etwas realisierst, dann erkennst du die Wirklichkeit.

Thomas Geierspichler weiß genau, was es heißt, eine physische Behinderung zu überwinden und ein schweres Trauma in positive Energie, Lebensfreude und Erfolgswillen umzupolen.

Und so ist es auch mit psychischen Behinderungen. Ein jedes psychische Trauma hinterlässt eine Beeinträchtigung. Du bist aufgrund psychischer Einschränkungen (rot werden im Gesicht, Stottern vor anderen Menschen usw) in deinem Potential behindert.

Der kochende Wassertopf

Wenn manche nicht loslassen können, dann ist das so ähnlich wie mit einem kochenden Wassertopf. Der Topf befindet sich auf der heißen Herdplatte.

Die Herdplatte steht symbolisch für das Unterbewusstsein.

Das Wasser beginnt zu kochen und der Topf läuft über. Was machst du als erste Reaktion? Du schüttest kaltes Wasser (= die Loslassübungen) hinein. Das Wasser beruhigt sich wieder.

Doch es dauert nicht lange, bis es wieder zu kochen beginnt. Du schüttest wieder kaltes Wasser hinein. Das machst du so lange, bis kein Wasser mehr Platz hat. Der Topf läuft über und du hast das Malheur am ganzen Herd (im gesamten Unterbewusstsein).

Was wäre für den Wassertopf die Lösung? Genau! Entweder die Herdplatte ganz abschalten oder zumindest die Temperatur reduzieren.

Schalte den Herd einfach aus

Versuche das negative Gefühl oder Geschehen zu realisieren. Versuche die Wirklichkeit zu erkennen. Dir ist das jetzt passiert. Und dieses Geschehen hat negative Gefühle in dir verursacht. Es hat etwas mit dir gemacht. Es ist dein Baby. Ob du es willst oder nicht.

Lade die Gefühle in deinem Inneren ein. Wie einen Gast, der ungemütlich ist, den du aber nicht loswirst. Lade den Gast in dein Wohnzimmer ein und frage ihn was er den möchte. Vielleicht hat er sogar eine ganz wichtige Botschaft für dich. Womöglich kannst du von ihm ganz viel lernen.

Die folgende Coachingübung wird dir helfen das Ursprungsproblem besser zu verarbeiten. Ziel ist es eine andere Sichtweise zu bekommen. Nur so kannst du wirklich loslassen.

Nicht loslassen können: die Jammertalmuster

Kennst du das Jammertal? Nein?

Ich werde dir davon erzählen.

Bis heute habe ich noch keinen Menschen getroffen, der nicht schon mal im Jammertal war. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir anscheinend dieses Tal der seelischen Wüste durchlaufen müssen.

Doch Vorsicht: Nur die wenigsten finden hier von alleine wieder heraus.

Im Jammertal befindest du dich, wenn du keinen Ausweg mehr siehst. Wenn die anderen Schuld sind an deinem Problem. Alles ist schlecht. Im Jammertal gibt es keine Perspektiven und der Weg raus ist nur schwer zu finden.

Im Jammertal gibt es 3 Muster: „Flüchten“, „Anpassen“ oder „Angreifen“. In diesen Zuständen wird das „Reptiliengehirn“ in uns aktiviert. Das Reptiliengehirn heißt in Wirklichkeit „limbisches System“ und ist das älteste Gehirnareal bei uns Menschen. Hier sind unsere Urinstinkte abgespeichert. Bei Gefahr werden im limbischen System folgende Muster aktiviert:

  • Flüchten: die Situation verlassen
  • Anpassen: sich klein machen, um nicht aufzufallen
  • Angreifen: Abwehren und Einschüchtern

Jedes dieser Verhaltensmuster ist in bestimmten Situationen gut und nützlich. Sie sind nicht nur schlecht.

Der Fluchttyp:

Wir wollen so schnell wie möglich die Situation verlassen. Typische Beispiele für den Fluchttyp sind:

  • Das Gespräch abrupt beenden
  • Teilnahmslos am Gespräch und immer wieder wegschauen
  • Immer, wenn es ungemütlich wird, davonlaufen
  • Wenn du den Job nicht kündigen kannst, dann kündigst du innerlich
  • Reserviert und abweisend sein
  • Bestimmten Menschen aus dem Weg gehen

Der Anpassungstyp:

Einige Menschen verstehen es sich anzupassen. Sie können nicht flüchten und beginnen die Situation zu akzeptieren. Typische Beispiele:

  • Ja-Sager – sie meinen Nein, sagen aber Ja
  • Du hast eine Meinung, traust sie aber nicht zu sagen. Du übernimmst die Meinung des anderen, obwohl du anderer Meinung bist
  • Bei Forderungen nachgeben
  • Die eigenen Gefühle nicht zulassen können.
  • Leicht beeinflussbar sein
  • Sich immer an anderen orientieren müssen (Welche Kleider tragen die anderen? Was wirst du dir zum Essen bestellen?)

Der Angreifer:

Manchmal können wir nicht flüchten, wir können uns nicht anpassen und gehen auf Angriff. Typische Beispiele:

  • Energisch werden
  • Zu schreien beginnen
  • Den andern Vorwurf machen
  • Den anderen nicht zu Wort kommen lassen
  • Mobbing gegen Arbeitskollegen
  • Jemanden geringschätzen
  • Über andere herziehen

Schritt 2: Die Wachstumsübung

Worum geht es?

Wenn wir immer wieder die gleichen Probleme erleben, liegt es daran, dass auch wir einen Teil dazu beitragen. Nicht immer sind die anderen Schuld.

In diesem Schritt geht es darum, herauszufinden, welche der drei Jammertalmuster besonders dominant sind. Das funktioniert mit einer Übung aus dem Coaching sehr gut.

Übung: das Rollenspiel:

Ziel dieser Übung ist es, herauszufinden, welches Verhaltensmuster (Flüchten, Anpassen, Angreifen) besonders dominant ist. Du wirst dich dadurch besser kennenlernen.

Achte während der Übung auf deine Gedanken und deine Gefühle.

Ablauf

nicht loslassen könnenEs gibt Situtationen, in denen wir nicht loslassen können. Wir möchten uns so ein Geschehen genauer betrachten.

Nimm dir eine Situation aus deinem Leben, die dir Stress verursacht. Eine Situation, in der du mit einem anderen Menschen nicht klargekommen bist. Es kann ein Streit, eine Diskussion oder ein Konflikt gewesen sein. Lege dir einen Notizblock und einen Stift zur Seite und gehe wie folgt vor:

  • Geh zuerst in die „Ich-Position“. Du siehst dich selbst in dieser Situation. Was nimmst du wahr? Was denkst du? Was fühlst du? Notiere deine Eindrücke.
  • Wechsle dann auf die „Du-Position“. Nimm die Situation aus der Warte deines Gegenübers wahr. Versuche jetzt ganz in die Rolle des anderen zu schlüpfen. Was denkst und fühlst du als der Andere über diese Situation? Was fühlst du als der Andere in dieser Situation? Es geht hier nur darum, den anderen in seiner Rolle wahrzunehmen. Notiere deine Eindrücke.
  • Nimm abschließend die Position eines Beobachters wahr. Was fällt dir auf, wenn du dich von außen siehst? Was fällt dir auf wenn du den anderen von außen siehst? Wie gehen beide miteinander um? Notiere deine Eindrücke.

Nachdem du alle Positionen durch bist, lies dir deine Notizen durch. Jetzt versuche herauszufinden, welcher Jammertaltyp du in dieser Situation warst. Warst du eher der Fluchttyp, oder der Angreifer? Oder warst du der Anpassungstyp. Notiere dir deine Erkenntnisse.

Schritt 3: Wie loslassen lernen wirklich funktioniert

Wenn du das Rollenspiel ernsthaft gemacht hast, dann hast du schon einen riesen Schritt in Richtung Loslassen lernen gemacht.

Du hast erkannt, wie der andere gedacht und gefühlt haben könnte. Allein diese Position hilft dir, eine andere Sichtweise zu erlangen.

Auch die Rolle des Beobachters ist enorm wichtig. Hier kannst du Dinge wahrnehmen, die der Ich-Position verborgen bleiben.

Der nächste Schritt besteht darin, zu erkennen, wie du aus dem ganzen wachsen kannst.

Stelle dir dabei folgende 2 Fragen:

  • Wie kann ich das Ganze noch sehen?
  • Wie kann ich dadurch wachsen und lernen?

Als Beispiel möchte ich dir einen Klassiker, den ein jeder Stadtmensch schon mal miterlebt hat, erläutern.

Neulich ist mir folgendes passiert:

Ich hatte es eilig. Ich lief die Treppe hinunter, um die Straßenbahn noch zu erreichen. Ich war mir sicher, dass mir das gelingen würde. Schließlich hat mich der Straßenbahnlenker gesehen und meine Körpersprache war eindeutig. Was hat dieser nette Mann gemacht? Richtig! Er hat vor meiner Nase die Tür zu gemacht und ist ohne mich losgefahren.

So eine Frechheit. Der hat mich anlaufen lassen. Die Straßenbahn war weder überfüllt, noch gab es einen anderen Grund mich so stehen zu lassen. Es war rein die böse Absicht des Straßenbahnfahrers. Du kannst meinen Ärger sicher nachvollziehen.

Doch halt. Wie war das nochmal? Ich soll mit dem Finger nicht auf den anderen zeigen?

Ach ja!

Wie könnte ich diese Situation noch sehen?

Der nette Herr Straßenbahnfahrer war in dieser Situation mein Trainigspartner. Wie? Mein Trainingspartner? Ja, richtig!

Er hat mir gezeigt, was für einen Müll an negativen Gefühlen und Gedanken ich so fühlen und denken kann. Von Hölle angefangen bis zu Folter habe ich ihm alles gewünscht.

Und das waren meine Gefühle. Sie sind Gefühle zuerst durch mich gegangen.

Wie kann ich das Ganze noch sehen?

Ich hatte etwas Zeit zu Verschnaufen. Denn ich musste zu einem wichtigen Termin. Ich konnte mich in der nächsten Straßenbahn geistig auf diesen Termin vorbereiten.

Natürlich kannte ich die Sichtweise-Übung schon und ich habe sie sofort gemacht, als mir bewusst wurde, in welchem Gefühlzustand ich war. Schlagartig hat sich meine Stimmung geändert und nach wenigen Augenblicken hatte ich diese Situation schon vergessen. Ich bin aufgrund der Änderung meiner Sichtweise sofort von den belastenden Gedanken und Gefühlen frei geworden.

Ich denke, dir ist klargeworden, worum es bei der Sichtweise-Übung geht. Du selbst solltest deine Gefühle und deine Gedanken bestimmen. Und keine Einflüsse von außen sollten Macht über dich übernehmen.

Wenn du diese Übungen durchlaufen hast, dann ist auch eine Loslass-Übung, wie die Sedona-Methode, sinnvoll. Dann hast du das Kraut an der Wurzel gepackt und aus deinem Beet des Unterbewusstseins entfernt. Und hast die Gefahr der Verdrängung gebannt.

Zum Abschluss möchte ich dir eine nette Metapher von Buddha mitgeben:

Eines Tages erblickte der Buddha mit seinen Schülern einen wunderschönen Garten. Er dachte sich: „Dieser Garten ist so schön. Hier möchte ich meine Schüler unterrichten.“ Sie betraten den Garten. Als Buddha mit seiner Unterweisung begann, kam plötzlicher der Besitzer des Gartens und begann mit Buddha zu schimpfen und ihn zu ermahnen. Der Buddha lächelte den armen Mann sanft an und meinte: „Danke für die Einladung mit dir zu streiten. Aber ich brauche das nicht mehr“. Daraufhin verließen sie den Garten.

Fazit

Es gibt viele Loslass-Übungen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese Übung nicht wirklich funktionieren. Sie lösen das Problem nicht an der Wurzel. Es kann sogar zu einer Verdrängung kommen.

Wenn du von einer belastenden Situation wirklich befreit werden möchtest, dann musst du zu einer anderen Sichtweise kommen. Jeder seelische Schmerz befördert uns automatisch in das Jammertal. Und aus dem Jammertal kommst du nur sehr schwer raus. Ich habe dir eine Übungsreihe zusammengestellt, mit der du dich selbst von seelischen Belastungen befreien kannst. Diese Übungen habe ich schon oft an mir selbst und an meinen Klienten aus der Praxis ausprobiert. Sie funktioniert zu 100 %. Aber glaube mir nichts, sondern probiere es selber aus. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

5 Dinge, die das Leben lebenswert machen

5 Dinge, die das Leben lebenswert machen

Wann ist das Leben lebenswert? Ist das Leben gut, wenn du in Fülle und Reichtum lebst? Warum nehmen sich dann in Österreich jährlich mindestends 1.300 Menschen selbst das Leben? Wir leben im Schlarraffenland. Wir haben Geld, jeden Tag etwas zu essen, in jedem Haushalt mindestens ein PKW und doch sind die meisten Menschen innerlich leer. Die Jugendlichen findest du beim Komasaufen oder im Drogenmillieu wieder.

Ich behaupte, dass das Leben trotzdem lebenswert ist. Ich bezieh mich in diesem Artikel auf die Blogparade von Miss O´Laugh (http://missolaugh.blogspot.co.at/2017/02/blogparade-zum-thema-was-das-leben.html#more) und ich bedanke mich gleich jetzt schon für dieses großartige Thema. Ich glaube wir Menschen hier am Planeten Erde brauchen einen frischen Wind. Und ich unterstützte alle Menschen, die bemüht sind dieses Licht und diesen frischen Wind auf unseren Planeten zu bringen.

Was ist lebenswert?

Das Leben ist dann lebenswert, wenn du selbst deine Werte für das Leben bestimmst. Es kommt ganz auch dich darauf an, was in deinem Leben einen Wert hat und was nicht. Und wenn du selbst es nicht tust, dann werden andere deine Werte bestimmen.

Und da sind wir schon am Punkt. Ganz oben auf meiner LEBENSWERT-LISTE steht natürlich die LIEBE.

#1 Die Liebe

In meinem Artikel über die bedingungslose Liebe schreibe ich über die Kraft der Liebe. Mir ist klar geworden, dass das Thema Liebe oft missverstanden wird. Viele verstehen darunter den Sex. Aber das meine ich nicht. Der Sex wurde von unserer großen Mutter Natur erfunden, um die Art zu erhalten. Du kannst die Sache Sex mit Liebe, bedingungsloser Liebe, verbinden und hast dadurch die Chance eine unbeschreibliche erfüllende Erfahrung zu machen. Aber Sex kann leider auch ohne Liebe stattfinden.

Die bedingungslose Liebe kann zu anderen Menschen, zu Tieren, zu Pflanzen oder ganz einfach zu allem was ist sein. Wenn du einmal die bedingungslose Liebe in dir entdeckt hast, dann vergehen plötzlich alltägliche Sorgen und Ängste.

#2 die Freiheit

Unmittelbar nach der Liebe kommt für mich die Freiheit. Wir leben in einem großartigen Land mit unvorstellbaren Möglichkeiten. Du kannst aller verwirklichen was du möchtest. Laß dir auf gar keinen Fall das Gegenteil einreden. Ich habe aufgehört diverse Medien wie Zeitung, TV – News usw. zu konsumieren. Bevor ich etwas in mein Bewusstsein eindringen lasse frage ich mich stets:

  • Ist das, was ich da lese, oder sehe für meine persönliche seelische Weiterentwicklung nützlich?
  • Ist das was, ich da lese, oder sehe positiv?

90 % aller Nachrichten, sei es durch Zeitungen oder TV, sind für mich weder nützlich, helfen mir in meiner seelsichen entwicklung, noch sind sie positiv. Was nützt es mir, wenn ich im Detail darüber Bescheid weiß, wie in Afghanistan oder Irak Menschen gefoltert und getötet werden. Bitte verstehe mich nicht falsch. Das sind Gräueltaten. Aber diese Gräueltaten gehören zum Krieg. Ähnliche Dinge hat mir meine Großmutter auch vom 2. Weltkrieg erzählt. Und das ist mittlerweile schon fast 80 Jahre her.

Die Freiheit besteht für mich darin, mein Leben so zu gestalten, wie ich es möchte. Wenn du vielleicht Schuster gelernt hast und mit diesem Job nicht zufrieden bist, dann hast du die Möglichkeit eine Umschulung zu machen und deinen Traumberuf zu erlernen. Ich selbst habe mittlerweile 6 verschiedene Berufe ausgeübt (Verkäufer, Softwareentwickler, Masseur, Trainer, Sozialpädagoge und pschologischer Berater). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht an den Möglichkeiten, sondern am Menschen liegt, wenn er sich nicht verwirklichen kann. Ich habe in meinem Beruf als Sozialpädagoge schon tausende Menschen in deren beruflichen Veränderung begleitet. Jene, die ein klares Ziel vor Augen hatten, wurden schließlich auch erfolgreich. Jene, die gesudert und gejammert haben, waren nach Jahren noch immer Kunde beim Arbeitsmarktservice. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: “Erkenne deine Freiheit und lebe sie auch!”

#3 Der Glaube

Oje, schon wieder jemand, der über Gott reden möchte. Keine Angst. Ich werde dich mit Jesus und Co. verschonen. Ich rede nicht über Gott. Zumindest nicht über jenen Gott, der uns von den Religionen diktiert wird. Dieser Gott hat leider viele Menschen vergrault, beleidigt und verärgert. Ich meine nicht das, was du von deiner Kirche über Gott gehört hast. Wenn ich von etwas Göttlichem spreche, dann meine ich die Quelle des Lebens.

Setze dich doch mal bitte hin und suche einfach in dir nach der Quelle des Lebens. Ganz egal ob du eher wissenschaftlich orientiert oder religiös ausgerichtet bist. Versuche doch bitte mal zu erkennen, dass du dich nicht selbst erschaffen hast. Versuche mal dem Gedanken nachzugehen, dass es vielleicht doch kein Zufall war, der dich und das Leben hier auf Erden zum Entstehen gebracht hat. Es ist kein Zufall, dass du atmest. Wenn du es schaffst diesen Fragen wertfrei und ehrlich zu begegnen, dann wirst du den wahren Glauben in dir entdecken. Und dieser Glaube wird dich frei machen.

#4 Die Kinder

Hast du schon mal Kinder beim Spielen beobachtet? Nein? Dann bitte gehe mal in den Park und beobachte andere Kinder. Schau ihnen zu, wie sie sich begegnen. Ihnen ist es egal, ob der ander schwarz, weiß oder violett ist. Es ist ihnen egal, welche Religion sie haben. Sie spielen einfach miteinander. Die Kinder sind für mich lebenswert. Wenn ich an meine eigene Kinder denke, dann wird es mir stets warm ums Herz. Die Kinder sind unsere Zukunft. Sie werden eines Tages unseren Planeten lenken.

 

#5 Eine gute Tasse Kaffee

Natürlich darf zu einem lebenswerten Leben eine gute Tasse Kaffee nicht fehlen. Ich liebe es mir einen Kaffee in einer italienischen Espressomaschine zu machen, mich in einen bequemen Stuhl zu schmeißen und einfach mal das Leben vorbei ziehen zu lassen. Es ist ein absolutes geiles Lebensgefühl, wenn du mal abschalten kannst. Am besten geht das mit dem Urkaffee aus Äthiopien 😉

Fazit

Das Leben ist auf alle Fälle lebenswert. Es kommt oft nur auf die Sichtweise darauf an. Und das Gemeine ist, dass du deine Sichtweise für dich selbst bestimmen musst. Oder du überlässt das den Medien. Das geht natürlich auch. Doch wenn du wirklich ein gutes Leben führen möchtest, dann eintscheide dich für deine eigene einzigartige Sichtweise. Das Leben ist nähmlich kein Fließband. Es gibt kein Fließband in der Schöpfung. Ein jedes einzelne Blatt auf dem Baum ist einzigartig. Es kommt nur einmal vor. Und genauso ist es mit dir. Dich gibt es ebenfalls nur einmal in diesem Universum. Erkennst du jetzt die Genialität des Lebens?

Was macht dein Leben lebenswert? Erzähle es mir. Ich freue mich über jede Nachricht und über jeden Kommentar.

Wie bedingungslose Liebe deine Seele heilt

Wie bedingungslose Liebe deine Seele heilt

Du hast sicher davon gehört. Die Liebe heilt die tiefsten Seelenwunden. Doch was bedeutet es richtig zu lieben? Bedingungslos zu lieben? Die wichtigste Meditation im Buddhismus ist die Meditation der liebenden Güte. Buddha höchst persönlich hat sie gelehrt. Er bezeichnete sie als die wertvollste Meditationsübung für seine Schüler. Ein jeder Mensch kann diese Liebe in sich entdecken. Und sie will sogar entdeckt werden. Es ist ganz egal was dir in deinem Leben bisher passiert ist, oder wie groß auch dein Seelenschmerz sein mag. Bedingungslose Liebe wird auch dir helfen.

Die bedingungslose Liebe

Damit wir die Übung richtig anwenden können, müssen wir klären, was bedingungslose Liebe wirklich ist. Wie die Bezeichnung schon sagt, stellt diese Liebe keine Bedingungen. Sie gibt einfach ohne empfangen zu wollen. Es steht keine persönliche Absicht dahinter.

Sie ist nicht die Liebe zwischen Mann und Frau. Denn diese Art der Liebe ist mit so vielen Bedingungen verknüpft. Diese Liebe ist meistens verletzend und berechnend. Die bedingungslose Liebe steht über dem irdischen Sein. Sie ist jene Kraft, die allen Menschen den Atem und das Leben schenkt. Sie macht keine Unterschiede zwischen Juden, Buddhisten, Christen oder anderen Religionen. Diese Unterschiede werden meistens durch das Ego der Menschen gemacht.

Die bedingungslose Liebe ist am ehesten mit der Liebe von einer Mutter zu ihrem Kind zu vergleichen. Ganz egal, was das Kind auch macht, die Mutter wird ihr Kind immer annehmen und lieben. Das gleiche gilt natürlich auch für die Vaterliebe. Wenn du diese Liebe nachempfinden kannst, dann kommst du der bedingungslosen Liebe sehr nahe.

“Ein Kind spielte eines Tages mit dem Ball. Plötzlich passierte es. Das Kind schoß mit dem Ball die Fensterscheibe ein. Plötzlich kommt der Vater zum Kind. Nimmt es auf den Schoß und streichelt es zärtlich. Dann meint das Kind: ‘Du Vater, ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe mit meinem Ball das Fenster eingeschlagen. Was muss ich tun, damit du mich noch lieb hast?’ Der Vater streichelt sein Kind noch zärtlicher und meint: ‘Mein geliebtes Kind. Für mich musst du nur 2 Dinge tun: Einatmen und Ausatmen'”

Es gibt sicher Menschen in deinem Leben, die dich verletzt haben. Vielleicht ist es den Menschen bewusst, oder auch nicht. Tatsache ist, dass deine Seele unter dieser Verletzung leidet. Und dieses Seelenleid kommt immer und immer wieder hoch. Du erinnerst dich an die verletzenden Worte und Taten. Schlimmer noch. Es gibt Situationen, in denen du etwas ähnliches erlebst und die Wunde beginnt erneut zu bluten.

Diesen Seelesnschmerz musst du aber nicht ständig mit dir herumtragen. Es ist in deinem Interesse, diese Wunden zu heilen. Die Meditation der Liebenden Güte wird dir dabei helfen. Sie läuft in 3 Stufen ab. Die erste Stufe ist die Hinwendung mit Liebe zu dir selbst. Denke an die Geschichte von vorhin. Der Vater liebt seine Kinder bedingungslos. Verbinde dich mit deinen Gedanken mit dieser Schöpferkraft. Stelle dir vor, dass du aus dieser bedingungslosen Liebe heraus entstanden bist. Und dann stelle dich dir selbst als kleines Kind vor. Nimm dieses kleine Kind in den Arm, streichle es und sei zärtlich zu deinem inneren Kind. Sag ihm zärtliche Worte. Tröste es und kuschle mit dem inneren Kind. Gib dir so viel Zeit wie du brauchst. Wenn du genug gekuschelt hast, dann wünsche dir selbst

  • noch mehr Liebe in deinem Leben
  • noch mehr Erfolg in deinem Leben
  • noch mehr Gesundheit in deinem Leben

Danach widmest du dich einem Menschen, den du gerne hast. Einen Menschen, den du liebst. Überschütte diesen Menschen mit all der Liebe, die du jetzt spürst. Du stellst dir diesen Menschen vor und sendest ihm folgende Gedanken:

  • Möge dieser Mensch noch mehr Liebe in seinem Leben empfangen
  • Möge dieser Mensch noch mehr Erfolg in seinem Leben ermpfangen
  • Möge dieser Mensch noch mehr Gesundheit in seinem Leben empfangen

Die dritte Phase besteht nun darin, dass du dir den Menschen vorstellt, der dich verletzt hat. Stelle dir vor, wie er vor dir steht. Und jetzt sendest du diesem Menschen folgende Gedanken:

  • Möge dieser Mensch noch mehr Liebe in seinem Leben empfangen
  • Möge dieser Mensch noch mehr Erfolg in seinem Leben ermpfangen
  • Möge dieser Mensch noch mehr Gesundheit in seinem Leben empfangen

Wenn das nicht geht, weil der Schwerz zu groß ist, oder weil die negativen Emotionen hoch kommen, dann stell dir diesen Menschen als kleines Baby vor. Denke daran, kein Mensch wurde als böse oder schlecht geboren. Einem kleinen Baby können wir eher verzeihen. Also stell dir dieses Baby vor und wiederhole die oben angeführten Sätze. Stelle dir vor, wie bedingungslose Liebe dieses Baby erfüllt und dessen Seele heilt.

Diese Übung solltest du mehrere Tage lang machen. Mache sie am besten so lange, bis die negativen Gedanken und Gefühle dieser Person gegenüber verschwunden sind. Du musst also völlig emotionslos an diesen Menschen denken können. Das ist das Ziel.

Dazu gibt es eine wunderschöne Metapher aus dem Zazen:

Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Eines Tages kamen sie an einen Fluss.
Dort stand eine junge Frau mit wunderschönen Kleidern. Offenbar wollte sie über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen.
Ohne zu zögern ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab.
Nachdem der andere Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort.
Nach etwa einer Stunde fing der eine Mönch an, den anderen zu kritisieren: “ Du weißt schon, dass das, was du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest du nur gegen diese Regel verstoßen?“
Der Mönch, der die Frau durch den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: „Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst du sie immer noch mit dir herum?“
(frei nacherzählt, The Wisdom

of  Zen Masters)

Wenn du noch immer den Schmerz aus der Vergangenheit herumträgst, dann setze ihn einfach ab. Laß ihn zurück und gehe weiter deinen Weg. Die Meditation der liebenden Güte wird dir dabei gute Dienste erweisen.