In den Medien steht es geschrieben. Die Welt ist voller Gewalt und Krieg. Ich stehe am Morgen auf, richte mir meinen Kaffee, schlage die Zeitung auf und lese Berichte, dass angebliche “Gotteskrieger” Menschen töten und foltern, meine Pension nicht mehr gesichert ist, Frauen am Bahnhof vergewaltigt werden und noch vieles mehr. Irgendwie ist da ein ungutes Gefühl. Ich blicke auf die Uhr. Oh! Schon so spät. Ich muss los zur Arbeit…das ungute Gefühl bleibt, aber, is ja egal…

So, oder ähnlich beginnt für meist mein Tag. Ich komme in die Arbeit – das Telefon klingelt – der Chef will den Bericht fertig haben und meine “nette” Kollegin meint: “Wie siehst du denn heute aus?” Der Tag ist bereits gelaufen. Was? Erst 09:00 Uhr? Wie soll ich das heute durchstehen!? Hiiiilfeeee…!! Hört mich da jemand!?

Kennst Du das? Hast Du auch schon den einen oder anderen Tag auf diese Art und Weise erlebt?

Herzlich willkommen im Hamsterrad

Der Hamster im Rad läuft immer schneller und funktioniert nur mehr automatisiert. Nur die täglichen Drogen halten ihn aufrecht. DasSelbstwertgefühl ist am Boden.

Es gibt jedoch einen Ausweg. Nein! Du musst nicht Deinen Job schmeißen. Nein, du musst nicht Deine Beziehung crashen um auszubrechen. Hier meine Vorschläge, wie du in kleinen Schritten wieder die Kontrolle über dein Leben bekommst:

 

Erste Übung: Lächle Dich einmal im Spiegel an.

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag. Das Lächeln ist ein mächtiges Instrument. Hast du gewusst, dass Du beim Lachen 43 Muskeln brauchst und 54 Muskeln um ein böses Gesicht zu machen. Ein böses Gesicht zu machen ist viel anstrengender als Lächeln. Allerdings ist dies eine der schwierigsten Übungen. Ich bin mir ziemlich blöd vorgekommen, als ich damit begann. Manchmal hab ich sogar zu lachen begonnen. Erst später ist mir bewusst geworden, dass mein mangelndes Selbstwertgefühl dafür verantwortlich war. Du kannst über all wo ein Spiegel ist, die Übung machen. Schaue Dir in die Augen und zaubere ein entzückendes Lächeln auf Deine Lippen. Wenn Dich heute noch niemand angelächelt hat, dann lächle Dich selbst an!

Negative Gedanken in positive Energie umwandeln.

Das Proficoaching für dich

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Zweite Übung: Mache eine 1-Minuten-Meditation.

Setze Dich kurz hin, schließe die Augen und achte auf deinen Atem. Beobachte einfach wie Du ein- und ausatmest. Du atmest ein und wieder aus. Jetzt stellst Du dir vor, dass bei jedem Ausatmen alles Ungute Dich verlässt und jedes Mal beim Einatmen fließt neue Lebensenergie und Kraft in Dich hinein. Damit es Dir leichter fällt bei Deiner Atmung zu bleiben kannst Du die Atemzüge zählen. Beim Einatmen beginn mit 1, das Ausatmen ist 2, Einatmen 3 usw. Wenn Du zwischendurch mal an das Schnitzel von zu Mittag denkst, kein Problem. Spüre wieder Deinen Atem und beginne von vorne zu zählen. Eine Minute reicht. Und Du wirst feststellen, dass Du danach konzentrierter und gelöster bist. Probiere es aus!!!

 

Dritte Übung: Mache mindestens ein Kompliment am Tag.

Komplimente versüßen das Leben. Denke daran, als Du Dein letztes Kompliment bekommen hast. Wie hast Du Dich da gefühlt. Wenn Du selbst ein Kompliment gibst, dann aber so richtig. Packe Deinen fettesten Pinsel aus und schmiere deinem Gegenüber so richtig Honig ums Maul. Du wirst merken, dass sich Deine ganze Beziehung zu den Menschen in Deinem Umfeld verändern wird. Die Leute möchten lieber mit Dir zusammen sein. Und Du wirst Dich dadurch besser fühlen und Dein Selbstwertgefühl wird sich steigern.

 

Vierte Übung: Sei hilfsbereit.

Anderen helfen verleiht ein sehr gutes Gefühl. Es kann richtig heilend für Deine Seele sein. Die Hilfe sollte allerdings nicht aufdringlich sein. Helfen kannst Du natürlich nur dann, wenn sich der/die andere helfen lässt. Übrigens hast Du gewusst, dass hilfsbereite Menschen stressfreier leben…Hier erfährst du mehr!

 

Fünfte Übung: Fehler als Chance sehen

Kennst Du das chinesische Zeichen für Krise? Es ist nämlich identisch. D.h. eine jede Krise bietet auch eine Chance. Zumindest sehen das die Chinesen so. Wenn Du es schaffst diese Sichtweise anzunehmen, dann kann Dich kein Fehler mehr umhauen. Wozu denn auch. Dieser Fehler bietet eine neue Chance. Denke daran: “Ein jeder Fehler ist nur ein weiterer Baustein zum Erfolg.” So ähnlich hat es Thomas Edison (Erfinder der Glühbirne) mal ausgedrückt. Wenn Du mal einen Fehler machst und hinfällst, dann stehe wieder auf, wisch Dir das Blut von den Knien und gehe weiter!

Nimm einen Stift und einen Zettel zur Hand und denke an Deine letzte Niederlage. Denke daran, wie Du so richtig versagt hast. Jetzt versuche Dir die Dinge aufzuschreiben, welche Du durch diese Situation gelernt hast. “Was war das positive daran!” Stell dir immer wieder diese Frage und notiere die Antworten.

 

Sechste Übung: Halte Deinen Körper in Schwung

Nein, Du brauchst nicht joggen zu gehen. Es sei denn Du machst es schon. Du brauchst auch nicht Yoga zu machen oder ähnliches. Du kannst statt den Fahrstuhl doch mal die Treppe benutzen. Bewegung wirkt nachweislich antidepressiv. Ich dachte mir immer, dass ich das nicht schaffen werde. Die körperliche Betätigung war für eine der größten Herausforderungen. Ein Psychologe (den ich nicht weiterempfehlen kann) sagte mir einmal: “Sie sind ein Ernährungstyp und auf keinen Fall ein Bewegungstyp!”

Dieser Satz hat damals gesessen. Ich hatte Übergewicht und mein Selbstwertgefühl war irgendwo im Keller vergraben. Deshalb habe ich ja einen Psychologen aufgesucht. Und dann sagt er so was zu mir. Eine Hammer-Suggestion, welche die nächsten Jahre gewirkt hat.

Einige Jahre später habe ich beschlossen meine seelische Gesundung selbst in die Hand zu nehmen. Ich lernte im Selbststudium negativen Glaubenssatz aufzulösen. Und siehe da, ich fand auch einen Weg zur körperlichen Ertüchtigung. Ich hatte mich schon immer für Yoga interessiert. Im Internet habe ich eine super Seite gefunden. Ich hab mir 3 Übungen herausgesucht und zu üben begonnen. Mein Ziel war mind. täglich 5 Minuten zu üben. 5 Minuten würde ich schaffen! Das machte ich so ca. 2 Wochen lang. Ich bemerkte, dass ich mich nach jeder “privaten” Yogaeinheit besser fühlte. Meine Erkenntnis: Das Körpergefühl trägt sehr viel zum seelischen Gesundheitszustand bei. Ich steigerte meine Yogaeinheit kontinuierlich. Und jetzt bin ich bei 30 Minuten täglich. Ich fühle mich super und bereits 12 Kilo abgenommen.

Viele scheitern, weil sie sich zu viel vornehmen. Mache zu Beginn eine tägliche 5-Minuten Einheit. Ganz egal wann und wo. Du brauchst keine Yogamatte dafür und auch keinen Trainingsanzug. Ich mache die Übung teilweise vor dem Fernseher oder sogar im Büro, wenn ich allein bin und genügend Platz da ist. Es muss auch nicht unbedingt Yoga sein. Du kannst Laufen gehen, Treppen hochsteigen, Qui Gong machen oder Fußball spielen. Ganz egal. Hauptsache: “Move your Body!” Wir habe schließlich einen Bewegungsapparat und keinen Ruheapparat!

Wann wirst DU damit beginnen? Du kannst mir gerne schreiben oder poste es bei den Kommentaren. Ich antworte garantiert!

Siebente Übung: Sei dankbar

Halte kurz inne und überlege mal wofür Du dankbar bist. Vielleicht bist Du dankbar, weil Du so einigermaßen gesund bist. Vielleicht bist Du dankbar, weil Du jeden Tag genug zum Essen hast. Wenn Du in dich gehst, wirst Du sicher etwas finden wofür Du dankbar bist. Mach diese Dankbarkeitsübung einmal am Tag.

Dein Selbstwertgefühl kannst du selbst beeinflussen

Das Selbstwertgefühl ist die Bewertung, die Du Dir selbst gegenüber gibst. So definiert es zumindest die Psychologie. Durch Selbstbeobachtung kannst Du Dein Selbstwertgefühl stärken. Die obigen Übungen helfen Dir dabei Dein Innenleben besser zu  erkennen. Du kannst damit dein Leben in eine Richtung lenken, die Dir gefällt.

Dein Trainingsplan um dein Selbstwertgefühl zu stärken

Gehe in kleinen Schritten vorwärts und Du wirst sehen, dass Du gut voran kommst. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: “Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam!”

Nimm dir in den nächsten 7 Wochen jeweils eine Empfehlung heraus und setze sie um. Dh. in der ersten Woche z.B. die Dankbarkeitsübung. Diese Übung kannst Du wunderbar am Morgen beim Frühstück machen. In der zweiten Woche kommt zur Dankbarkeitsübung eine weitere hinzu. Z.B: die 1-Minuten-Meditation. Die kannst Du in der Mittagspause oder am Vormittag statt der Kaffeepause machen. Such Dir einen Platz, an dem Du ungestört bist (könnte auch das Klo sein).

In der 3. Woche nimmst Du die Übung mit dem Lächeln dazu. Gleich am Morgen im Bad kannst Du dich anlächeln. Du hast keinen Grund zum Lächeln? Dann ließ dir bitte diesen Artikel durch!

So kannst Du Schritt für Schritt dein Selbstwertgefühl stärken und eine erfolgreiche und glückliche Persönlichkeit aufbauen.

Diese 7 Wochen sollten als Trainingphase angesehen werden. Wenn mal die eine oder andere Übung vergisst, dann steinige dich nicht gleich Selbstvorwürfen. Du befindest Dich ja im Training und da dürfen durchaus Verbesserungen erlaubt sein.

Und wann beginnst du das 7 Wochen Training? Poste den Starttermin und setze ein Zeichen!!!

 

dankbarkeit

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Danke für deinen Eintrag

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